Ab März

Kaufland und Lidl: Plötzlich sehen die Kassenzettel völlig anders aus – DAS steckt dahinter

Kaufland und Lidl: Wer im März in einer der Filialen einkaufen war, wird eine entscheidende Änderung wohl nicht bemerkt haben. Dabei birgt diese für Kunden einige Vorteile:

Im Zuge ihrer Unternehmensstrategie setzen Kaufland* und seine Discounter-Tochter Lidl immer mehr auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Dies hat nun auch eine Änderung an den Kassen der beliebten Filialen zur Folge, die den Kunden allerdings kaum auffallen dürfte. HEIDELBERG24* berichtet, warum diese Kassen-Revolution in Supermarkt und Discounter nicht nur für die Umwelt wichtig ist – sondern auch viele Vorteile für Kunden bringt:

UnternehmenSchwarz-Gruppe
GesellschaftenKaufland, Lidl
HauptsitzNeckarsulm
Gründung1930

Kaufland und Lidl: Neuer Öko-Kassenzettel ab März – daran erkennt man ihn

Die wenigsten Kunden achten beim Einkauf auf das Material ihres Kassenzettels. Den wenigsten dürfte deshalb aufgefallen sein, dass sich beim Kassenbon in den Filialen von Kaufland und Lidl seit März etwas geändert hat. Wie der Supermarkt-Riese angekündigt hat, stellt Kaufland ab März auf einen „langlebigen Ökobon“ um. Weil Lidl wie Kaufland zur Schwarz Gruppe in Neckarsulm (Baden-Württemberg)* gehört, macht sich diese Änderung auch bei Lidl bemerkbar. Der neue Kassenbon soll nach Angaben von Kaufland einen Beitrag für noch mehr Nachhaltigkeit leisten und den Einkauf „bunter und umweltfreundlicher“ machen.

Der neue Öko-Bon bei Kaufland und Lidl

Während Kunden den neuen Kassenzettel vermutlich kaum bemerken dürften, wurde ein Detail in einer Filiale von Kaufland zuletzt mehr als deutlich: Eine Kundin bemerkte einen großen Fehler im Sortiment, den Kaufland selbst nicht fassen konnte.*

Kaufland und Lidl: Kassenzettel sieht nun anders aus – diese Vorteile bringt der neue Öko-Bon

Erkennen können Kunden von Kaufland und Lidl den Öko-Kassenzettel an seinem leicht bläulichen Papier. Der Bon besteht laut Unternehmensangaben aus FSC-zertifiziertem „blauem Thermopapier“, das ohne chemische Farbentwickler hergestellt wurde. Der Vorteil für die Kunden: Der neue Kassenbon ist sonnenlichtbeständig, öl- und wasserresistent und kann dauerhaft archiviert werden, ohne zu verblassen. Außerdem kann man ihn laut Kaufland-Mitteilung problemlos über das Altpapier entsorgen und recyceln.

Über einen weiteren Vorteil des neuen Kassenzettels bei Kaufland und Lidl* berichtet Merkur.de: Das Material, aus dem das innovative blaue Papier besteht, schadet nicht der Gesundheit. Man kann den Kassenbon also völlig bedenkenlos beim Verstauen des Einkaufs in Kontakt mit Lebensmitteln bringen, die nicht durch eine Verpackung geschützt sind. Ob das neue, resistentere Papier bald auch für Pfandbons verwendet wird, ist noch unklar.

Kaufland und Lidl: Kassen-Revolution – auch Konkurrenz steigt auf Öko-Kassenzettel um

Kaufland und Lidl haben im Zuge ihrer Kassenzettel-Revolution zudem versprochen, die Umverpackung ihrer Kassenbon-Rollen zu optimieren – und so jährlich mehrere Tonnen Plastik zu sparen. Damit nimmt die Schwarz-Gruppe allerdings keineswegs eine Vorreiter-Rolle ein. Bereits seit 2020 bietet mit Edeka und Netto auch die Konkurrenz einen umweltfreundlichen Kassenbon in ihren Filialen. Dennoch dürfte der neue Kassenzettel der Beliebtheit von Kaufland und Lidl bei den umweltbewussten Kunden noch einmal einen ordentlichen Schub geben. Zuletzt kassierte Kaufland noch einen Mega-Shitstorm im Netz: Kunden kritisierten die Auswahl des neuen Werbegesichts – und verglichen den Promi sogar mit der Pannen-Kampagne von Michael Wendler. (kab) *HEIDELBERG24 und Merkur.de sind Angebote von IPPEN MEDIA

Rubriklistenbild: © Franziska Kraufmann/dpa

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