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Kaufland: Kunde ist nach Einkauf um 300 Euro reicher – Kassenbon ist der Beweis

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Von: Katja Becher

Kaufland: Ein Kunde postet einen Kassenbon im Netz, der zeigt, dass er bei seinem Einkauf rund 300 Euro gut gemacht hat. Dafür wird er jetzt im Netz heftig gefeiert:

Volle Einkaufstaschen – leerer Geldbeutel. Das ist bei einem Besuch im Supermarkt die eindeutige Regel. Ein Kunde von Kaufland* hat es nun allerdings geschafft, seinen Einkauf mit einem ordentlichen Plus in der Geldbörse abzuschließen. Als Beweis liefert er den Kassenbon, den er auf Jodel mit dem belustigten Kommentar „Vielen Dank für Ihren Einkauf“ präsentierte. Und tatsächlich: Der Bon zeigt ein Plus von rund 270 Euro. HEIDELBERG24* berichtet, wie das sein kann – und warum er dafür nun im Netz gefeiert wird:

UnternehmenKaufland
Gründung1984
HauptsitzNeckarsulm
DachorganisationSchwarz-Gruppe

Kaufland: Kunde macht bei Einkauf 270 Euro gut – Kassenbon-Beweis im Netz

Auf den ersten Blick scheint der Kassenbon von Kaufland, den der Kunde nach seinem Besuch in der Filiale ins Netz stellte, ganz gewöhnliche Beträge zu zeigen. Allerdings wird schnell deutlich, das vor jedem aufgeführten Punkt ein Minuszeichen zu sehen ist. Den Grund erklärt der Kunde selbst: Er war nicht etwa äußerst erfolgreich einkaufen – sondern offenbar hat eine riesige Masse an Pfandflaschen abgegeben. Darüber berichtet auf tz*.

Der Kassenzettel des Kaufland-Kunden auf Jodel (Fotomontage)
Der Kassenzettel des Kaufland-Kunden auf Jodel (Fotomontage) © Jens Wolf/dpa/Screenshot Jodel/Montage

Während der Pfandflaschen-König auf Jodel für den kuriosen Kassenbon gefeiert wird, kommen auch viele Fragen auf. Denn für viele Menschen ist unerklärlich, wie man bei der Pfandabgabe auf solch einen krassen Betrag kommen kann. „Wie kommt man auf so hohe Pfandauszahlungen? So viel habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gekriegt“, fragt sich einer der Jodler. „Fleißig sammeln“, ist die Antwort des Kunden auf diese Frage. Er habe die Pfandflaschen rund sechs Monate lang aufgehoben und nun abgegeben. Dafür benötigte es offenbar einen kompletten Minivan – und rund eine Stunde am Pfandautomaten. Die Massen an Pfandflaschen lagerte er offenbar zu Hause in einem alten Stall – eine ungewöhnliche, aber durchaus effektive Geldanlage.

Auch interessant: Erst vor kurzem entdeckte eine Kaufland-Kundin einen kuriosen Fehler im Sortiment* – und machte damit sogar den Supermarkt-Riesen selbst sprachlos.

Kaufland: Rund 300 Euro Plus nach Besuch in Filiale – Kunde erklärt kuriosen Kassenbon

Auch wenn die meisten Jodel-Nutzer die Tatsache belustigend finden, dass der Kunde die Kaufland-Filiale tatsächlich rund 300 Euro reicher verließ – so richtig geht es anderen Kunden nicht in den Kopf, wie man so lange Pfandflaschen horten kann, um sie schließlich alle auf einmal abzugeben. „Warum kann man nicht einfach beim regelmäßigen Einkauf die Pfandflaschen abgeben? Verstehe den Sinn nicht, gefühlt tausend Jahre zu horten und dann 1h an der Maschine zu stehen“, fragt sich ein anderer Jodler zurecht.

Für den Kaufland-Kunden scheint dieser Aufwand allerdings kein Problem zu sein – wie sein Kassenzettel beweist. Vielleicht geht es ihm aber auch einfach nur um das Gefühl, auf einen Schlag um rund 300 Euro reicher zu sein. Allerdings gibt der Pfandsammler auch bei Jodel ganz offen zu: „Ich schiebe die Arbeit gerne auf.“ Kaufland und Lidl verkündeten übrigens vor Kurzem eine drastische Änderung an den Kassen,* die bisher kaum einem Kunden aufgefallen sein dürfte. (kab) *HEIDELBERG24 und tz sind ein Angebot von IPPEN MEDIA.

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