Unfassbare Erlebnisse

Lidl: Kassiererin platzt der Kragen – und rechnet mit Kunden ab

Lidl: Der Berufsalltag eines Verkäufers im Supermarkt ist hart – vor allem wenn Kassierer mit besonders dreisten Kunden zu tun haben. Eine Mitarbeiterin rechnet nun ab: 

Bereits vor dem weltweiten Ausbruch des Coronavirus galt der Job als Verkäufer in Supermärkten wie Lidl, Kaufland* und Co. als nicht unbedingt einfach. Nun kommen auch noch die strengen Corona-Regeln beim Einkaufen hinzu – und immer wieder besonders dreiste Kunden, die den Mitarbeitern der bekannten Warenhaus-Ketten das Leben schwer machen. Im Interview mit stern.de hat eine Verkäuferin von Lidl nun abgerechnet – und spricht über Anfeindungen, Beleidigungen und Drohungen im Arbeitsalltag.

Lidl: Kassiererin rechnet ab – Berichte von unfassbaren Erlebnissen

Wie HEIDELBERG24* berichtet, beschwerten sich bereits vor der Corona-Krise viele Verkäufer über ihren harten Berufsalltag – vor allem was den Kontakt mit Kundschaft betrifft Nach Ausbruch der Pandemie kamen mit Hamsterkäufen und zunehmend frustrierten Kunden noch zusätzliche Faktoren hinzu, die die Arbeit von Kassierern und Mitarbeitern nicht unbedingt einfacher machen. Weil Supermärkte im Rahmen des Lockdowns oft zu den wenigen Orten gehören, an denen viele Menschen zusammenkommen, steigt das Konfliktpotenzial immer weiter an.

Im Interview mit stern.de berichtet eine Lidl-Mitarbeiterin schonungslos ehrlich über ihren Alltag. „Die Kunden benehmen sich wie die letzten Asozialen. Sie sind unfreundlich und gierig“, wird die 24-jährige Verkäuferin im Interview zitiert – und setzt noch einen drauf: „Seit ich im Einzelhandel arbeite, hasse ich Menschen.“ Die junge Frau berichtet dem Magazin. Dass es hingegen auch mal passieren kann, dass Kassierer den Kunden besonders dreist gegenübertreten, zeigt ein Vorfall, der sich erst kürzlich an der Kasse einer Aldi-Filiale zugetragen hat.*

Lidl: Verkäuferin spricht über harten Alltag – Beleidigungen und Hass von Kunden

Die junge Frau berichtet dem Magazin auch, warum sie ihren Alltag bei Lidl so hart finden: Sie redet von Kunden, die ausfallend werden würden, wenn sie nicht sofort Zeit für sie hätte – aber auch von Antworten wie „Halt doch die Fresse“, wenn sie ihre Hilfe anbiete. Ein Erlebnis blieb der Kassiererin laut stern.de besonders im Gedächtnis: Eine Kundin habe sie zwischen den Regalen um ihren Rat zu Katzenfutter gefragt – jedoch direkt hinzugefügt: „Wenn Sie dazu überhaupt in der Lage sind und eine Ausbildung haben.“

Wie die Lidl-Verkäuferin im Interview weiter erklärt, sei ihrer Meinung nach das häufigste Problem, dass sich Kunden gerne etwas zu sehr als Könige sehen würden. Problematisch sei aber auch, dass es von den Filialleitern oftmals wenig Rückendeckung geben würde. „Die Filialleiter haben Angst vor den Kunden. Sie tun alles, damit sie sich nicht beschweren und immer wieder in den Laden kommen. Aber so lernen die Kunden es nie“, so die junge Frau im Interview. Es kann aber auch passieren, dass

Lidl: Nicht alle Kunden sind dreist – „Meine persönlichen Helden sind...“

Die Lidl-Verkäuferin erzählt aber auch, dass einige Momente ihren Berufsalltag im Discounter erhellen würden: Wenn freundliche Kunden ihre Wertschätzung zeigen. „Meine persönlichen Helden sind die Kunden, die merken, wenn wir schlecht behandelt werden und dann etwas sagen und für uns Partei ergreifen“. Das mache sie jedes Mal glücklich. „Einfach zu sehen, dass es auch noch nette Menschen gibt.“ (kab) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Christian Charisius/dpa/Montage HEADLINE24

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