Discounter nimmt Produkt aus dem Handel

Lidl ruft Käse zurück – es drohen schwere innere Verletzungen

Rückruf bei Lidl: Eine beliebte Käse-Sorte wurde bei der Produktion verunreinigt – es besteht eine Gefahr für die Gesundheit. Diese Produkte sind betroffen:

Ein Produkt-Rückruf* wird gestartet, wenn fehlerhafte Ware und Lebensmittel in den Verkauf gelangt sind. Betroffen von einem Rückruf kann so gut wie jedes Produkt sein und ist auch beim Discounter und Supermarkt keine Seltenheit. Jetzt ruft Lidl einen beliebten Käse zurück – in der Verpackung könnten sich Kunststoff-Fremdkörper befinden. Bei Verzehr besteht die Gefahr von inneren Verletzungen oder sogar Erstickung. HEIDELBERG24* berichtet, welche Produkte betroffen sind und wie sich Kunden nun verhalten sollten:

Lidl-Rückruf: Käse mit Kunststoff verunreinigt – es besteht Gefahr für die Gesundheit

Betroffen von dem Produkt-Rückruf bei Lidl ist der Käse „Milbona jung gerieben, mindestens 4 Wochen gereift, 250 g“ vom niederländischen Hersteller A-ware Packaging B.V. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in dem bei Lidl verkauften Produkt blaue Kunststoff-Fremdkörper enthalten sind. Lidl hat die betroffene Ware bereits aus dem Verkauf genommen.

Lidl ruft Reibekäse der Marke Milbona zurück (Fotomontage)

Der Lidl-Rückruf bezieht sich ausschließlich auf den Käse von Milbona mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.10.2020, der Losnummer 40001726 6422220 mit dem Produktionszeitraum 11:57 bis 14:02 und dem Identitätskennzeichen NL Z0814 EG des Herstellers A-ware Packaging B.V. Das Produkt wurde in Lidl-Filialen in Schleswig-Holstein verkauft.

Nur einen Monat später ist wieder ein Lidl-Läse von einer gefährlichen Verunreinigung betroffen! Dieses handelt es nicht um Kunststoffpartikel, sondern ein Bakterium. Für bestimmte Personengruppen droht sogar Lebensgefahr!

Lidl-Rückruf: Käse von Milbona betroffen – so sollten Kunden sich nun verhalten

Wegen der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt auf keinen Fall verzehren. Kunststoff-Fremdkörper könnten zu ernsthaften Verletzungen im Mund sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen. Den ersten Impuls, das betroffene Produkt direkt in die Tonne zu werfen, sollte man dennoch zunächst unterdrücken. Denn meistens können die fehlerhaften Waren problemlos dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. Wenn der Kassenbon nicht mehr auffindbar ist, ist das im Fall eines Rückrufs kein Problem. Die Läden nehmen die Ware auch ohne Kassenzettel zurück.

Produkt-Rückruf: So erfahren Kunden von aktuellen Warnungen

Oft informieren auch die Supermärkte wie Kaufland, Aldi oder Lidl über Soziale Medien oder ihre Internetseiten über Rückrufe von fehlerhaften Produkten, die bei ihnen verkauft wurden. In besonders schweren Fällen verbreitet auch die Katastrophen-Warnapp KATWARN einen Produkt-Rückruf mittels einer Push-Nachricht direkt auf das Handy. Eine weitere Möglichkeit für Kunden, sich über die aktuellen Rückrufe zu informieren, sind Internetportale, die sich auf diese Meldungen spezialisiert haben. Dazu gehört zum Beispiel www.produktrueckrufe.de oder www.lebensmittelwarnung.de Doch Achtung: Auf diesen Seiten findet sich nicht immer ein vollständiger Überblick über alle Produkt-Rückrufe, die für Kunden in Deutschland gerade aktuell sind.

Produktinformationen über zurückgerufene Lebensmittel oder andere Waren erhalten Kunden auch bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Auf der Internetseite der Bundesanstalt finden Kunden neben aktuellen Produkt-Rückrufen auch zum Beispiel auch eine Datenbank für „Gefährliche Produkte in Deutschland“ sowie Entscheidungshilfen für den Kauf von Produkten. (kab) *HEIDELBERG24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Roland Weihrauch/dpa/Screenshot produktwarnung.eu

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