Walnuss oder Cashew – welche ist die gesündeste Nuss der Welt?
Nüsse gelten als kleine Ernährungswunder. Sie liefern viel Energie und machen gesund. Doch welche sind eigentlich die gesündesten Nüsse der Welt?
Nüsse sind eine gerne unterschätzte, aber wichtige Nährstoffquelle. Eigentlich sollten sie auf jedem ausgewogenen Speiseplan mit draufstehen. Doch es gibt so viele verschiedene. Da drängt sich die Frage auf: Welche Nüsse tragen zur gesunden Ernährung bei? Eine gar nicht so schwer zu knackende Nuss, wie sich herausstellt! Basierend auf Nährstoffgehalten, Studien und zahlreichen Ernährungsratgebern hat HEIDELBERG24 eine Liste der gesündesten Nüsse aufgestellt.
Welche Nüsse sind die besten?
Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört mehr als das gesündeste Gemüse der Welt oder viel Obst. Mit ihrem hohen Gehalt an gesunden Fetten, Eiweiß und nur wenig Kohlenhydraten sind Nüsse ein echt nahrhafter Energiekracher, der auch noch gut satt macht und sogar beim Abnehmen helfen kann. Außer den guten ungesättigten Fettsäuren, von denen das Herz-Kreislauf-System profitiert, enthalten sie auch viele Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind.
Vitamine und Mineralstoffe liefern sie auch, ob Vitamin B, E, Magnesium, Kalium oder Natrium. Damit sind Nüsse so gesund, dass sie trotz ihrer recht hohen Kalorienzahl getrost täglich gegessen werden können beziehungsweise sogar sollten. Allerdings werden viele Nüsse im Supermarkt aus aller Welt importiert. Wer kann, sollte also darauf achten, dass die Nüsse von nicht allzu weit her reisen mussten.

Die gesündeste Nuss der Welt – ein Klassiker
Platz 1 der Liste der gesündesten Nüsse der Welt ist geradezu ein Heimsieg. Ausgerechnet die heimische Walnuss überzeugt hier mit ihrem idealen Anteil an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Außerdem enthält sie zahlreiche Nährstoffe, darunter viel Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitaminen und Vitamin E.
Damit ist die Walnuss ein echter Booster für das Immunsystem und die Gehirnleistung, wie sich Ernährungs- und Gesundheitspublikationen einig sind. Hinzu kommt der hohe Gehalt an Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken und sogar einen natürlichen Anti-Aging-Effekt haben sollen.
Was sind die gesündesten Nüsse?
Ein bisschen exotischer geht es auf Platz 2 zu. Hier findet sich in zahlreichen Auflistungen die Macadamia. Zurecht! Sie überzeugt mit zahlreichen B-Vitaminen und Vitamin E sowie wertvollen Mineralstoffen wie Kalium, Phosphor, Magnesium. Die edle Nuss australischen Ursprungs gilt als Königin unter den Nüssen. Sie enthält außerdem viele Ballaststoffe, bringt aber mehr Fett auf die Waagschale als andere Nüsse.
Gefolgt wird die teure Import-Nuss wieder von einer vertrauteren Nussart: der Haselnuss. Sie ist bereits seit Tausenden von Jahren Bestandteil unserer Ernährung. Neben Vitaminen, guten Fetten und Mineralstoffen bringt sie eine gute Portion Eiweiß mit. Die 5 gesündesten Nüsse der Welt im Überblick, zusammengestellt von HEIDELBERG24:
- Platz 1: Walnuss
- Platz 2: Macadamia
- Platz 3: Haselnuss
- Platz 4: Mandel
- Platz 5: Erdnuss
Was ist gesünder, Walnuss oder Cashewkerne?
Wie auch das HEIDELBERG24-Ranking der Nüsse bestätigt, sticht die Walnuss Cashewkerne als gesündere Nuss aus. Zwar sind auch Cashews exzellente Nährstofflieferanten und bringen laut „EatSmarter“ ordentlich Eiweiß, Ballast- und Mineralstoffe auf die Waage – und das bei weniger Kalorien. Allerdings schafft es die Nuss nicht auf den vielseitigen Mix, den die Walnuss mit ihren Omega-3-Fettsäuren mitbringt.
Walnüsse enthalten zudem mehr Vitamin E und Magnesium. So schaffen es Cashews knapp nicht auf die Top 5 der gesündesten Nüsse. Übrigens sind einige der gesündesten Nüsse auf der Liste gar keine Nüsse im botanischen Sinne. So auch Cashewkerne, die eigentlich die Kerne der Cashew-Frucht sind. Erdnüsse sind außerdem Hülsenfrüchte und Mandeln streng genommen Steinfrüchte. Unter den Hülsenfrüchten sind auch Linsen nahrhaft und beliebt – das sind die besten Linsen.
Welche Nüsse sollte man jeden Tag essen?
Grundsätzlich sollte eine Portion Nüsse zu den täglichen Mahlzeiten dazugehören. Eine Hand voll sollte schon völlig ausreichen. Wem es hilft, mehr Nüsse zu essen, der sollte dabei ganz nach Vorliebe gehen. Wer das Maximum an Nährstoffen herausholen will, kann sich auf die Liste der gesündesten Nüsse der Welt konzentrieren.
Auch Nussmuffel oder kleine Kinder, die sich an einer Nuss verschlucken und ersticken könnten, können an die wertvollen Nährstoffe in Form von Nussmus gelangen. Das lässt sich selber herstellen, indem man Nüsse im Backofen röstet und anschließend lauwarm mit einer Küchenmaschine zerkleinert. Das Mus kann anschließend in Gläser gefüllt und fest verschlossen und schattig gelagert werden. Es eignet sich gut als Aufstrich oder zum Backen.
Welche Nüsse darf man nicht so viel essen?
Gerade Allergiker sollten darauf achten, nicht zu viele Nüsse zu essen. Mandeln, Pistazien, Cashewkerne oder Pinienkerne können für Menschen mit schwacher Allergie zwar leichter verträglich sein als andere Nüsse. Allerdings ist auch hier alles mit Vorsicht zu genießen. Paranüsse sollte man generell nicht zu viele am Tag essen. Höchstens zwei am Tag sind zu empfehlen, da sie einen recht hohen Radiumgehalt aufweisen.
Im Übermaß können sie außerdem eine Selenvergiftung auslösen. Sowohl bei Bucheckern als auch bei Mandeln entsteht beim Verzehr zudem Blausäure. Beide sollte man darum vorher gut erhitzen, durch Rösten oder Backen. Auch auf die Lagerung sollte man achten, da manche Nüsse, wie Pistazien, anfällig für Schimmel sind. Riechen oder schmecken Nüsse ranzig oder muffig, sollte man sie sofort wegwerfen. (paw)




