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Gift-Rückruf ‒ Lebensgefahr bei Maske von Müller?

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Von: Katja Becher

Rückruf von Corona-Masken: Eine „7-Monats-Mundschutzmaske“, die auch bei Müller verkauft wurde, könnte gefährliches Gift enthalten. Dieses Produkt sollte auf keinen Fall benutzt werden:

Corona-Masken begleiten uns seit April 2020 täglich im Alltag. Mit dem Einhalten der Maskenpflicht schützen wir uns und andere vor einer Infektion mit dem Coronavirus* und helfen, die Pandemie zu bekämpfen. Doch jetzt warnt die beliebte Drogeriekette Müller vor der Verwendung einer Corona-Maske, die deutschlandweit in den Filialen verkauft wurde. Im Labor wurde ein gefährliches Gift nachgewiesen, dass bei hoher Dosis sogar tödlich sein kann! HEIDELBERG24* hat alle Infos zum dringenden Produkt-Rückruf* von Mundschutzmasken im Überblick:

Rückruf: Corona-Masken nicht benutzen – gefährliche Entdeckung im Labor

Die Müller Handels GmbH & Co. KG informiert über den Rückruf der 7-Monats-Mundschutzmaske „viral Protect“ des Herstellers Media Chain Products. Die Corona-Maske wurde in den Filialen der Drogerie verkauft. Betroffen seien laut Unternehmen die Größen M und L in der Farbe schwarz. Als Grund für den Rückruf wurde zunächst eine starke Geruchsentwicklung angegeben – nun wurde bei Stichproben im Labor ein gefährliches Gift entdeckt. Kunden von Müller, die eine der folgenden Corona-Masken gekauft haben, sollen die Nutzung umgehend einstellen – es droht eine große Gefahr für die Gesundheit.

Von einem aktuellen Rückruf sind auch mehreren Chargen eines beliebten Snacks betroffen.* Das Produkt könnte mit einem gefährlichen Gift verunreinigt sein und darf auf keinen Fall gegessen werden.

Rückruf von Corona-Masken: Gift nachgewiesen – Artikel wurde in Müller-Filialen verkauft

Wie der Masken-Hersteller Media Chain Products mitteilt, sei der Hintergrund des Masken-Rückrufs eine Kundenreklamation wegen eines unangenehmen Geruchs. Das Unternehmen habe auf diesen Hinweis reagiert und das Institut Hohenstein beauftragt, eine Strichprobe der betroffenen Corona-Maske zu analysieren. Bei der chemischen Analyse sei im Einfassband einer schwarzen Maske das Blutgift Anilin nachgewiesen worden. Diese Abweichung habe nach der Analyse verschiedener Chargen auf die mit der Nummer T100406 – schwarze Masken der Größe M und L – eingegrenzt werden können. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass neben den auffälligen Masken, bei denen Anilin nachgewiesen wurde, auch weitere Artikel der Charge betroffen sind.

Rückruf: Anilin an Corona-Masken nachgewiesen – so gefährlich ist das Blutgift

Anilin ist ein starkes Blutgift, dass den Sauerstofftransport im Blut verhindern kann. Das Gift kann durch Schlucken, Einatmen und durch die Haut aufgenommen werden. Bei leichten Vergiftungen kommt es zur Blaufärbung von Haut und Fingernägeln, zu Schwindelanfällen und Erregungszuständen. Bei höherer Konzentration können Kopfschmerzen, Schwindel, Bewusstseinsstörungen und Atemnot auftreten. Letzteres kann sogar tödlich enden.

Drogerie Müller und Foto der zurückgerufenen Corona-Maske (Fotomontage)
Corona-Maske wird zurückgerufen – Produkt wurde bei Müller verkauft (Fotomontage) © Patrick Seeger/dpa /Screenshot produktwarnungen.eu

Rückruf: Corona-Masken wurden bei Müller verkauft – das können Kunden jetzt tun

Die vom Rückruf betroffenen Masken wurden vor allem bei der Drogerie Müller und im eigenen Onlineshop des Herstellers (www.viral-protect.de) verkauft. Es wird dringend empfohlen, die Corona-Maske nicht zu verwenden. Der Hersteller der Masken bietet einen Umtausch oder eine Rückgabe an. Rückfragen können an den Hersteller gerichtet werden:

Auch in jeder Müller-Filiale ist die Rückgabe des betroffenen Artikels möglich. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Auch der Kundenservice von Müller beantwortet unter der Nummer +49 (0)731/725 57 000 oder per E-Mail unter info@mueller.de Fragen zum Masken-Rückruf. (kab) *HEIDELBERG24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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