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Masken im Supermarkt: Nur noch FFP2? Erstes Bundesland verschärft Regeln

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Die Maskenpflicht in Supermärkten wird verschärft - zumindest in einem Bundesland in Deutschland. Dort sind nur noch FFP2-Masken beim Einkaufen erlaubt. Kommt jetzt der FFP2-Zwang?

Erst vor wenigen Wochen wurde darüber diskutiert, die Maskenpflicht in Supermärkten abzuschaffen* – zumindest wenn die Lebensmittelhändler auf das 2G-Modell zurückgreifen. Sprich: Nur noch Kunden mit einer Impfung gegen das Coronavirus* oder nach einer Genesung der Krankheit dürften dann noch in die Filialen, um Essen und Trinken zu kaufen. Ungeimpften würde demnach der Eintritt verboten. Das erste Bundesland, das die 2G-Option für Supermärkte erlaubt, ist Hessen. Wie aber mehrere große Einzelhändler auf Nachfrage von HEIDELBERG24* versichern, wird keiner von ihnen diese Möglichkeit wählen. Die Maskenpflicht beim Einkaufen bleibt also weiterhin bestehen.

Nun scheint sich die Lage aber doch noch zu verändern, allerdings in die andere Richtung. So machen mehrere Bundesländer Ernst und verschärft noch einmal die Maskenregelung in den Lebensmittelgeschäften. Künftig müssen alle Kunden eine FFP2-Maske* tragen, eine medizinische beziehungsweise OP-Maske ist nicht mehr gestattet.

Maskenpflicht in Supermärkten: Kommt der FFP2-Zwang? Erstes Bundesland macht Ernst

Bayern prescht mit dieser Knallhart-Maßnahme voraus. Wobei: Es ist nicht das erste Mal, dass das Bundesland die FFP2-Maskenpflicht in Supermärkten ausruft. Allerdings wurde diese aufgrund niedriger Infektionszahlen wieder außer Kraft gesetzt. Wie aber die Zahlen zeigen, verschärft sich aktuell die Corona-Lage – nicht nur in Bayern. In ganz Deutschland schießen die Fallzahlen von Neuinfektionen und Todesfälle dramatisch in die Höhe.

Wie die Augsburger Allgemeine am Samstagmittag (6. November) berichtet, verordnet Bayern deshalb wieder die FFP2-Maskenpflicht in Supermärkten und im Öffentlichen Nahverkehr. Und wie sieht es in anderen Bundesländern aus? Auch in Sachsen wird bereits über den FFP2-Zwang diskutiert. In Baden-Württemberg*, wo seit wenigen Wochen die Alarmstufe erreicht wurde, ist nun auch so eine Maßnahme vorgesehen.

Aktuell heißt es in der Verordnung: „Alle Personen ab 18 Jahren sollen in Innenräumen, in denen eine Maskenpflicht besteht, eine FFP2- oder vergleichbare Maske tragen. Aufgrund der kurzfristigen Änderung der Regelung fallen hierunter insbesondere Beschaffungsprobleme sowie generell auch medizinische Gründe, wonach FFP2-Masken nicht getragen werden können.“ 

FFP2-Masken: Nicht länger als vier Stunden am Stück tragen

FFP2-Masken werden in aller Regel als „sicherer“ vor Corona angesehen. Allerdings scheiden sich auch hier die Geister. So sagen einige Experten, dass beispielsweise das Tragen einer OP-Maske und einer Stoffmaske* einen besseren Schutz biete als der FFP2-Mundschutz. Außerdem sollte man eine FFP2-Maske nie länger als vier Stunden am Stück tragen*, da sonst Nebenwirkungen drohen könnten. (jol) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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