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Comeback der Maskenpflicht in Restaurants? Das erwartet Dich beim Essen gehen

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Von: Madlen Trefzer

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Die Corona-Zahlen steigen, während immer weniger Gesichter im öffentlichen Raum von einem Mund-Nasenschutz bedeckt sind. Könnte sich das schon sehr bald ändern? HEIDELBERG24 berichtet:

Es ist wieder soweit: Die Coronavirus-Zahlen schießen bundesweit dramatisch in die Höhe – deshalb kommt zur Zeit immer wieder die Frage auf, ob eine Maskenpflicht in Innenräumen sinnvoll wäre. Experten beteuern, dass uns Herbst und Winter auch dieses Jahr wieder Corona-dominiert entgegentreten. Unter gewissen Umständen könnten wir in den kalten Monaten wieder den Mund- und Nasenschutz tragen müssen – und das in Restaurants. 

Es gelten neue Corona-Regeln: Allgemeine Änderungen bei der Maskenpflicht in Innenräumen

Zum 1. Oktober 2022 kommen ein paar neue Corona-Regeln für den Bahnverkehr hinzu. Hier findest Du alle Infos zur Maskenpflicht in Zügen. In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens gilt von nun an eine FFP2-Maskenpflicht. Laut kreiszeitung.de fordert derzeit fast jeder zweite Arbeitnehmer die Wiedereinführung einer Maskenpflicht.

„Erst wenn sich die Infektionslage im Herbst und Winter erheblich zu verschlechtern droht, sind gegebenenfalls weitere, im Infektionsschutzgesetz vorgesehene Maßnahmen erforderlich“, heißt es vom Gesundheitsministerium. Weitere Corona-Regelungen werden den Bundesändern überlassen. Ob die Maskenpflicht nun auch in die Supermärkte kommt, ist jedenfalls Sache des Hausrechts – Aldi, Lidl, Rewe und Kaufland planen da ihre eigenen Corona-Maßnahmen.

Masken in Restaurants – Pflicht oder nicht? Gastronomen behalten Hausrecht vor

Doch wie verhält es sich in Deutschland mit einer Maskenpflicht in der Gastronomie? Noch wird in der Gastronomie, in Hotels und Co. das Maskentragen nicht zur Pflicht. Generell gelten dort keine Corona-Beschränkungen. Im Rahmen des Hausrechtes können Restaurants und Bars allerdings –genau wie Supermärkte auch – eine Maskenpflicht und/oder eine Zugangsbeschränkung in Form von 3G oder 2G jedoch durchaus vorschreiben. 

Zu den vorherrschenden Basisschutzmaßnahmen würde laut Kreiszeitung.de eine allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen geltend gemacht werden. Natürlich gibt es, wie bei allen anderen Regelungen auch, Ausnahmen. Auf der offiziellen Baden-Württemberg-Website sind Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können, stets von der Maskenpflicht befreit. Jedoch ist hierfür nach wie vor ein ärztlicher Nachweis erforderlich.

Diese Personengruppen von der Maskenpflicht im öffentlichen Raum befreit

Für gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit ihnen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen ist das tragen eines Mund- und Nasenschutzes nicht erforderlich. Die Maske sei auch keine Pflicht, „sofern ein anderweitiger mindestens gleichwertiger Schutz für andere Personen gegeben ist“, heißt es auf baden-wuerttemberg.de – was das genau bedeutet, wird jedoch nicht erläutert und lässt einen gewissen Interpretationsraum. 

Um die Pandemie jedoch unversehrt zu überstehen, ist das Tragen einer Maske in allen öffentlichen Innenräumen durchaus sinnvoll. Stiftung Warentest testet FFP2-Masken – Das Ergebnis ist alles andere, als beruhigend. Willst Du eine Erkrankung mit dem Coronavirus rechtzeitig erkennen, solltest Du die Symptome für die neue Subvariante BQ.1.1 kennen. Um eine Ansteckung gar vorzubeugen, findest Du hier alle Infos zur 4. Corona-Impfung. (mad)

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