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Corona in BW: Homeoffice-Pflicht soll im Herbst wiederkommen

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Von: Fabienne Schimbeno

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Baden-Württemberg - In Anbetracht der noch immer nicht überstandenen Corona-Pandemie plant das Bundesarbeitsministerium eine generelle Rückkehr zur Homeoffice-Angebots-Pflicht. Wann es soweit sein soll:

Viele Monate durften Arbeitnehmer davon Gebrauch machen, jetzt soll sie wiederkommen: die Homeoffice-Pflicht. Erst im März 2022 war das Angebot, von zuhause aus zu arbeiten, ausgelaufen. In Anbetracht steigender Infektionszahlen, die im Zuge des Coronavirus im Herbst/Winter wieder auf uns zukommen könnten, plant das Bundesarbeitsministerium eine Rückkehr zur Homeoffice-Angebots-Pflicht und hat dafür auch schon einen ersten Entwurf vorgelegt:

Corona in BW: Homeoffice-Pflicht soll wiederkommen – das steht im Entwurf

So sieht das Papier vor, dass Arbeitgeber – auch in Baden-Württemberg – dazu verpflichtet werden sollen, ein Hygienekonzept mit bewährten Schutzmaßnahmen zu erstellen. Das geht aus einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur hervor. Zuvor hatte das Nachrichtenportal The Pioneer (Mittwoch, 24. August) darüber berichtet, wie es in der Mitteilung heißt.

Zu den Maßnahmen zähle unter anderem eine „Verminderung betrieblicher Personenkontakte, zum Beispiel durch die Reduzierung der gleichzeitigen Nutzung von Räumen und durch das Angebot an die Beschäftigten, im Homeoffice zu arbeiten“. Der Arbeitgeber soll den Beschäftigten anbieten, „geeignete Tätigkeiten in ihrer Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen“, heißt es.

Corona in BW: Rückkehr zur Homeoffice-Pflicht – wann es so weit sein könnte

Darüber hinaus sollen Arbeitgeber verpflichtet werden, allen Beschäftigten, die weiter in Präsenz arbeiten, mindestens zweimal pro Woche einen Corona-Test anzubieten. Die Regelung soll zum 1. Oktober in Kraft treten und bis zum 7. April 2023 gelten. Es soll allerdings auch Ausnahmen geben, wie es im Entwurf aus dem Haus von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) heißt.

Eine Homeoffice-Angebots-Pflicht war im März ausgelaufen. Nun seien erneut steigende Infektionszahlen zu erwarten, heißt es weiter. Arbeitgebern sollte es weiterhin ermöglicht werden, sich während der Arbeitszeit gegen das Virus impfen zu lassen. Das schreibt etwa tagesschau.de, der laut eigenen Angaben ebenfalls der Entwurf für eine Sars-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vorliegen soll.

Darüber hinaus sollen medizinische Gesichts- oder Atemschutzmasken bereitgestellt und getragen werden, sofern der Mindestabstand in den Räumen nicht eingehalten werden kann. Erst kürzlich hatte das Bundeskabinett schärfere Corona-Regeln für Oktober beschlossen: So soll die Maskenpflicht im Herbst wiederkommen. (fas mit dpa)

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