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Alternatives Speiseöl: Diese acht Fakten über Kokosöl kenn fast niemand

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Von: Madlen Trefzer

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Kokosöl – ein Produkt, das Wunder wirken kann. Seine Inhaltsstoffe hemmen nicht nur die Vermehrung von Bakterien, sondern eignen sich hervorragend als unterschiedliches Hausmittel.

Kokosöl - oft auch Kokosfett genannt - ist ein wahrer Allrounder und wird immer beliebter. Wir kochen und backen damit, sogar in unserer Körperpflege findet es gelegentlich seinen Platz. Doch dieses Wunderöl kann noch wesentlich mehr. Durch die guten Nährwerte ist es nicht nur gesund, sondern besitzt sogar Heilkräfte. Darüber hinaus gehört es durch dessen einfache Gewinnung zu den natürlichsten Ölen überhaupt.

Kokosöl als wohltuende Naturkosmetik

Das Öl der Kokosnuss zieht sofort ein und ist gut für Haut und Haare. Es fungiert als schonender Make-Up-Entferner, hilft bei der Hand- und Nagelpflege und hemmt sogar Entzündungen und Akne. Die Anwendung ist fast immer die gleiche: eine Geringe Menge in den Händen zerreiben und in die gewünschte Körperstelle einmassieren. Am besten über Nacht einwirken lassen- so ist es besonders effektiv. 

Das magische Öl unterstützt sogar die Mundhygiene. Es fördert die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch. Durch „Ölziehen“ kann es die Zähne auch nach und nach erhellen. Dabei wird ein Teelöffel Kokosöl in den Mund genommen. Durch seinen niedrigen Schmelzpunkt (circa 23-26 Grad) wird es flüssig. Man spült sich damit circa 20 Minuten lang den Mund sowie die Zahnzwischenräume. 

Kokosnussöl ersetzt viele Produkte aus der Drogerie und reduziert Plastikmüll

Wer sich für diese Zahnreinigung entscheidet, soll sich laut chip.de während der Prozedur nach vorne beugen, um unerwünschtes Verschlucken zu meiden. Aber Vorsicht beim Ausspucken! Entsorgt wird das Kokosöl am besten mittels Küchenpapier. Schließlich wird es sich früher oder später verfestigen und kann beim Entsorgen im Abfluss für Verstopfung sorgen. Ist der Abfluss verstopft, wirken diese Hausmittel Wunder.

Kokosnussöl - ob als Speisefett, Naturkosmetik oder Haushaltspflege - es ersetzt einige Produkte aus der Drogerie und kann damit anfallenden Plastikmüll reduzieren. Benutzt man das Öl sparsam, sind die Ausgaben dafür nicht allzu hoch. Geachtet werden sollte allerdings auf die Qualität. Bei Bio-Produkten kann man nichts falsch machen. Auch andere Produkte taugen als Ersatz, wenn das Sonnenblumenöl ausverkauft ist.

Kokosnussöl selber machen - geht das?

Ein lokaler Anbau der Kokospalme ist nicht möglich. Bei uns ist es ihr zu kalt. Doch das Öl lässt sich laut wir-essen-gesund.de auch zu Hause herstellen. Dafür die Frucht der Kokosnuss in einen leistungsstarken Entsafter geben und die cremige Masse über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen. Am nächsten Morgen bilden sich drei Schichten, die mittlere davon ist Kokosöl. Das Ganze wird gekühlt.

Nach dem Ausflug in den Kühlschrank können die braunen Rückstände der Kokosnussfrucht von der Oberfläche abgekratzt werden. Das hauseigene Kokosöl in Rohkostqualität ist fertig. Wie auch das gekaufte, enthält es seine wichtigen Nährstoffe. Dazu gehört unter anderem die Laurinsäure, eine gesättigte Fettsäure. Diese wirkt übrigens mit ihrem Geruch gegen Insekten, Zecken und sogar Kopfläuse. Kokosöl wirkt auch gegen Sonnenbrand! Weitere Tipps zum Vorbeugen und Heilen von Sonnenbrand gibt es hier.

Ist der Genuss von Kokosöl unbedenklich?

Gesund trotz gesättigter Fettsäuren? Richtig! Der Vorteil: Gesättigte Fettsäuren werden bei Erhitzung nicht zu Transfetten. Diese wiederum werden als krebserregend eingestuft. Der Genuss von Kokosöl ist daher unbedenklich. Das Öl gehört laut 24vita.de sogar zu den Fetten, die beim Abnehmen helfen. Durch den hohen Rauchpunkt (circa 180-200 Grad) eignet es sich zum Braten und verleiht Speisen einen exotischen Touch.

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Ob Curry oder Pancakes- die leichte Konsistenz des Kokosöls eignet sich für fast alles. Sogar als Lederpflege, Kleber-Entferner (Einwirkzeit circa 10 Minuten) und Möbelpolitur kommt es infrage. Das „Hausjournal“ rät, Kokosöl zunächst an einer kleinen Stelle im Holz zu testen, um Verfärbungen auszuschließen.

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