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Medikamente in der Hausapotheke: Das sollte im Notfall griffbereit sein

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Von: Teresa Knoll

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Kleine Wehwehchen kann man gut zuhause behandeln. Hier erfährst Du, welche Medikamente Du in Deiner Notfallapotheke haben solltest und wie Du sie aufbewahrst:

Von Kopfschmerzen, Durchfall oder Schnupfen wird jeder dann und wann geplagt. Aspirin und Nasenspray haben vermutlich die meisten daheim. Stiftung Warentest informiert über weitere rezeptfreie Medikamente, die bei leichten Beschwerden Linderung verschaffen und in keiner Hausapotheke fehlen sollten. Aber auch bei der Lagerung sind einige Dinge zu beachten:

OrganisationStiftung Warentest
Gründung4. Dezember 1964
HauptsitzBerlin

Medikamente in der Hausapotheke: Bei Schmerzmittel auf die richtige Dosierung achten

Durchfall ist lästig. Hier musst Du unbedingt darauf achten, nicht auszutrocknen: Elektrolytmischungen ersetzen die Stoffe, die der Körper verliert. Folgende Verbandsmittel sollten ebenfalls nicht in der Hausapotheke fehlen: 

Kopf-, Gelenk-, Regel- und Zahn­schmerzen können mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure (ASS), Diclofenac und Ibuprofen bekämpft werden. Diese drei helfen auch gegen mäßige Schmerzen und senken Fieber, genau wie Paracetamol. Paracetamol und Ibuprofen etwa kann auch Kindern unter 2 Jahren verabreicht werden. Dabei musst Du aber unbedingt auf die richtige Dosierung achten. Auch bei Corona-Symptomen gibt es Medikamente, die jeder zuhause haben sollte.

Medikamente in der Hausapotheke: Nasenspray nicht zu oft verwenden

Bei Abschürfungen und ähnlichem reicht es, die Wunde auszuspülen und einmal Desinfektionsmittel aufzutragen, etwa Ethanol oder Isopropanol. Zur Unterstützung können Salben mit Dexpanthenol oder Zinkoxid aufgetragen werden. Bei Schnupfen greifen viele zu Nasenspray. Du solltest es aber nur 5 bis 7 Tage anwenden, weil sich die Nasenschleimhaut sonst daran gewöhnt und ohne Spray nicht mehr abschwillt.

Gegen trockenen Reizhusten und schleimigen Husten helfen unterschiedliche Mittel. Um Schleim loszuwerden, kannst Du inhalieren oder Tee trinken. Bei Halsschmerzen müssen die Schleimhäute feucht gehalten werden. Hustenbonbons regen den Speichelfluss an, sollten aber zuckerfrei sein. Gelagert werden Medikamente am besten an trockenen, kühlen Orten, also nicht in Küche oder Badezimmer.

Medikamente in der Hausapotheke: Vorsicht bei Kindern, Schwangeren und Älteren

Beim Zusammenstellen der Hausapotheke solltest Du immer an alle im Haushalt lebenden Personen denken. Alte Menschen, Schwangere und Kinder dürfen manche Medikamente vielleicht nicht nutzen. Deswegen ist es ratsam, immer den Beipackzettel aufzuheben, um im Ernstfall alle Informationen griffbereit zu haben. Natürlich müssen alte Medikamente ausgewechselt werden.

Bei starken und anhaltenden Beschwerden oder in Extremsituationen wie heftigen Blutungen, Verbrennungen, Herzinfarkt und Schlaganfall solltest du sofort die 112 anrufen. Sollten sich Anzeichen für Gelbsucht oder Hepatitis zeigen, wie jüngst bei Kindern weltweit, sollte man ebenfalls sofort einen Arzt aufsuchen. (resa)

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