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Nie wieder Sonnenbrand: Das solltest du über den Schutz vor UV-Strahlen wissen

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Von: Madlen Trefzer

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Wer sich nicht vor der Hitze fürchtet und lieber draußen ist, um die Sonne zu genießen, sollte unbedingt gewisse Vorkehrungen beim Sonnenbad treffen.

Gesund braun werden - die richtige Vorbereitung ist alles. Für eine ebenmäßige Bräune solltest Du zunächst ein Peeling verwenden, um alte Hautschuppen zu entfernen. Danach die Haut mit Feuchtigkeitscreme versorgen und zum Schluss eine Creme mit Sonnenschutzfaktor benutzen. Je mehr Sonnencreme, desto mehr dankt Dir Deine Haut. Hier erfährst Du, welche Sonnencreme Testsieger bei Stiftung Warentest ist.

Sonnenbaden: Wie wird die Haut braun und was passiert bei einem Sonnenbrand?

Das Einreiben mit Sonnencreme bereitet unsere Haut auf die ersten Sonnenbäder vor. Nach der Winterzeit muss sie sich nämlich Schritt für Schritt an UV-Strahlen gewöhnen. Mit etwas Geduld wird sich die Haut braun färben. Das ist ihr natürlicher Schutzmechanismus gegen die schädliche UV-Strahlung. Treffen die Strahlen also auf unsere Haut, werden Pigmentzellen aktiviert und es kommt zur Bräune.

Das entstandene Pigment, auch bekannt als Melanin, schützt die Haut und blockiert die UV-Strahlung, um die darunter liegenden Hautschichten zu schützen. Trotzdem kann es immer wieder zu Sonnenbränden verschiedener Stufen kommen. Stufe 1: Die Haut ist gerötet, spannt und schmerzt brennend bei Berührung. Stufe 2: Entzündeter Sonnenbrand mit Blasenbildung. Stufe 3: Verbrennungen mit offenen Wunden.

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Wie schützen Glasscheiben vor einem Sonnenbrand?

Bei einem leichten Sonnenbrand helfen schon einige Hausmittel. Lese deshalb hier, warum du Gurkenwasser niemals wegschütten solltest. Jedoch besteht schon bei geringfügigen Verbrennungen Hautkrebs-Risiko. Ein Besuch beim Arzt ist dabei aber immer empfehlenswert. Nun sollen Fensterscheiben vor einem Sonnenbrand schützen. Stimmt das?

Tatsächlich werden Strahlen teilweise vom Fenster gefiltert. Der Anteil, der Sonnenbrand verursacht, wird laut „Nordbayern“ nicht durchgelassen. Jedoch unterscheiden Experten UVA- und UVB-Strahlen. Während UVB-Strahlen Bräune und Sonnenbrände verantworten, lassen UVA-Strahlen die Haut altern. Fensterscheiben können diese nicht aufhalten. Gleichzeitig unterbrechen sie die Vitamin D Bildung.

Sonnenbrand vermeiden - Diese Tipps funktionieren

Der Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst erklärt, dass man die Einwirkungen der UVA-Strahlen auch anhand von ausgeblichenen Textilien in der Wohnung festmachen kann. „Diese Strahlen können bei längerer Bestrahlung bzw. in hoher Dosis die Haut bis in tieferen Schichten schädigen und im schlimmsten Fall sogar Hautkrebs verursachen“, warnt er.

Windschutzscheiben hingegen werden laut dem Meteorologen heutzutage meistens aus Verbundglas hergestellt. Die darin eingearbeiteten Folien können das gesamte UV-Spekrtum abhalten. Dennoch sollten insbesondere Kinder bei langen Autofahrten durch lange Kleidung und Sonnencreme geschützt werden. Aber Achtung! Diese Sonnencremes sind im Stiftung Warentest durchgefallen.

Schütze ich vor Sonnenbrand: noch mehr Tipps

Die Benutzung von Sonnencreme wird oft als lästig empfunden, ist jedoch unumgänglich. Zum weiteren Schutz kann man Sonnenbrillen mit UV-Filter tragen. Auch ein Hut ist ratsam. Wer die Sonne zwischen 11 und 15 Uhr meidet, oder sich in den Schatten begibt, ist mehr geschützt. Auch After-Sun-Produkte können nach dem Sonnenbad hilfreich sein. Diese versorgen die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit.

Fazit: Um Sonnenbrände zu vermeiden, lieber mild und gemäßigt an das Sonnenbaden herangehen. Kommt es jedoch trotz aller Vorsicht zu einem Sonnenbrand, leisten diese Hausmittel erste Hilfe bei äußerer Anwendung - Aloe Vera Gel, kühle Schwarztee-Kompressen oder Quark. Apotheken bieten ebenfalls zuverlässige Mittel gegen Sonnenbrand an. (mad)

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