1. Heidelberg24
  2. Verbraucher

Juckende Mückenstiche: Diese Haushaltsmittel helfen sofort

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Tobias Becker

Kommentare

Mückenstiche gibt es besonders im Sommer immer wieder. Es juckt, man kratzt, es wird schlimmer. Dabei gibt es einige Hausmittel, die wahre Lifehacks gegen Mückenstiche sind.

Sie sind klein, sie summen, sie stechen - Mücken! Im Sommer schwirren die Plagegeister durch die Gärten, über Balkone und auch durch Wohnungen. Die meisten sind harmlos, aber es gibt auch Mücken, wie die Asiatische Tigermücke, die durchaus gefährlich sein können. Eins haben fast alle gemeinsam: Das Jucken nach dem Stich. Doch es gibt Hausmittel, die gegen Mückenstiche helfen.

TierartAsiatische Tigermücke
wissenschaftlicher NameAedes albopictus
FamilieStechmücken
Herkunftsüd- und südostasiatischen Tropen und Subtropen
übertragene KrankheitenWest-Nil-Virus, Gelbfiebervirus, Dengue-Fieber, Chikungunya-Fieber

Hausmittel gegen Mückenstiche: Speichel lindert, aber nicht lange!

Der wohl bekannteste Lifehack gegen Mückenstiche ist Speichel. Durch die antibakterielle Wirkung kann Spucke helfen, die Schwellung zu lindern. Aber: Die Wirkdauer ist nicht sonderlich lange. Wer merkt, dass er gestochen wurde, findet in der Küche meist einige nützliche Helfer bei Mückenstichen. Von Zwiebeln über Honig bis Quark gibt es viele Hausmittel, die man kennen sollte.

Der Zwiebelsaft enthält zum Beispiel Schwefel, der desinfizierend und antibakteriell wirkt. Einfach ein Stückchen von der Zwiebel abschneiden und auf den Mückenstich legen. Der Juckreiz lässt nach, die Schwellung ebenfalls. Süßer wird es mit Honig, denn der wirkt sogar bei schon aufgekratzten Mückenstichen, da er gegen Entzündungen hilft und zur Wundheilung beiträgt.

Hausmittel gegen Mückenstiche: „Wunderwaffe“ Zitrone, Achtung beim Salz

Salz in die Wunde streuen, ist normalerweise nicht so gut - auch nicht im Fall eines Mückenstiches. Denn wenn die Einstichstelle bereits aufgekratzt wurde, brennt es etwas. Ansonsten gilt aber: Ein Teelöffel Salz in kaltem Wasser lindert die Schmerzen, die manche Menschen durch den Stich einer Mücke haben. Übrigens: Nicht alle Mücken stechen, wie HEIDELBERG24 bereits berichtete.

Ähnlich wie beim Salz-Wasser-Mix läuft es auch mit Essig. Dazu muss man nur den üblichen Essig auf ein Tuch gießen und auf dem Stich verreiben. Wie welt.de schreibt, sollen jedoch auch Zitronen „kleine Wunderwaffen gegen Mückenstiche“ sein. Der Nachteil: Man muss schnell sein, denn die Zitrone sollte direkt nach dem Stich an eben jener Stelle ausgedrückt werden, damit sie den Giften entgegenwirkt.

Hausmittel gegen Mückenstiche: Knoblauch gegen die „kleinen Blutsauger“

Alles Quark? Auf keinen Fall, denn der Stich verschwindet teilweise sogar nach wenigen Stunden wieder – aber apropos Quark. Der hilft ebenfalls gegen Juckreiz und Schwellungen. Dass manche Menschen häufiger von Mücken gestochen werden als andere, hat verschiedene Ursachen. Eine Packung Quark sollten diejenigen, die beliebt bei Mücken sind, vielleicht im Kühlschrank haben.

Frischer Meerrettich oder eine Knoblauchzehe helfen ebenfalls. Ersteres muss fein zerrieben werden, kann anschließend per Umschlag aufgetragen werden. Eine Knoblauchzehe kann direkt über dem Stich ausgepresst werden. Beide Hausmittel gegen Mückenstiche fördern die Durchblutung der Haut, wodurch sich die Stoffe, die den Juckreiz auslösen, schneller verteilen sollen. Heißt: Juckreiz ade.

Hausmittel gegen Mückenstiche: Diese Pflanze kennt jedes Kind

Einen weiteren Lifehack bei Mückenstichen bringt lifeline.de ins Spiel, denn nicht jeder ist gerade Zuhause oder in der Nähe einer Küche. Aber vielleicht sind ja Gänseblümchen in der Nähe. So soll ein bisschen Saft der Pflanze starken Juckreiz nach einem Mückenstich lindern. Auch Kälte und Hitze sind Hausmittel, die helfen. Ein Eiswürfel kann zum Lifehack beitragen, aber auch ein kühles Tuch.

Hitze wiederum ist gefährlicher, denn es benötigt mindestens 45 Grad Celsius, damit der Juckreiz verschwindet. Man sollte also aufpassen, dass man sich keine Verbrennungen zufügt, die wesentlich schlimmer wären, als ein Mückenstich. Wer keine Hausmittel gegen Mückenstiche einsetzen will, kann auch auf Mückensprays zurückgreifen, die von Stiftung Warentest untersucht wurden. (tobi)

Auch interessant

Kommentare