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Für den Notfall: So viel Bargeld sollte jeder zu Hause haben

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Von: Tobias Becker

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Kartenzahlungen sind im Trend und gehören zum Alltag dazu. Im Notfall schadet es aber nicht, Bargeld zu Hause zu haben. Aber wie viel Geld sollte man daheim haben?

Viele Menschen in Baden-Württemberg schauen dem Winter sorgenvoll entgegen. Die Gründe sind so vielfältig wie naheliegend: Krieg, Coronavirus, Inflation, Energiekrise... Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen anfangen, Sparmaßnahmen im Privatleben umzusetzen. Jeder Cent wird umgedreht und vieles wird auch angelegt, dabei ist es auch wichtig, Bargeld zu Hause zu haben. Nur wie viel?

Bargeld zu Hause für den Notfall: BKK gibt nur vage Empfehlung

In den letzten Wochen gab es vermehrt Warnungen, dass ein Blackout, also ein tagelanger Stromausfall, keine Hollywood-Story mehr sei, sondern durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Vor allem für den Fall eines Blackouts gibt es auch eine Notfallliste, die das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erstellt hat. Darauf wird ersichtlich, was man im Haus haben sollte.

Neben Lebensmitteln, die in exakten Rationen angegeben werden, stehen auch Hilfsmittel wie Kerzen oder Campingkocher auf der Notfallliste des BKK, über die HEIDELBERG24 bereits berichtete. Auch Bargeld wird genannt, denn bei einem Stromausfall sind Kartenzahlungen nicht mehr möglich. Aber: Die genaue Menge wird nicht angegeben. Also: Wie viele Bargeld muss man zu Hause haben?

Bargeld im Notfall: So viel Euro sollte man zu Hause haben

Während das BKK nur von einer „ausreichenden“ Menge spricht, stellt sich daraufhin die Frage: Was ist denn „ausreichend“? Nun gibt es da keine Pauschalaussage, denn schließlich ist es ein Unterschied, ob jemand Single ist oder im Haushalt eine fünfköpfige Familie lebt. Letztere benötigt logischerweise mehr Bargeld im Notfall, um weiterhin über die Runden zu kommen.

Eine Richtung gibt laut chip.de der Oberösterreichische Zivilschutz vor. Da ist die Rede von rund 500 Euro pro Haushalt. Bestenfalls soll das Geld in kleinen Scheinen zu Hause liegen und gut versteckt sein, falls eingebrochen wird. Also nicht unter dem Kopfkissen oder der Kaffeedose. Hinzu kommt, dass es nicht exakt 500 Euro sein müssen und es je nach Größe des Haushalts auch variieren kann.

Notfallplan steht: Bargeld ist wichtig im Falle eines Blackouts

Für einige Tage sollte das Geld als „ausreichend“ vorhanden sein, wobei immer gilt: Zu viel zu Hause zu sammeln, ist nicht gut, auch wenn es natürlich nicht verboten ist, Geld in den eigenen vier Wänden zu lagern. So schreibt chip.de, dass es 2018 im Durchschnitt 1.364 Euro waren, die jeder zu Hause als Bargeld aufbewahrte.

Inwiefern es wirklich zu einem Szenario wie dem Blackout in Baden-Württemberg kommen wird, ist noch fraglich. Zwar gibt es die Energiekrise, allerdings wurde nun auch entschieden, die Atomkraftwerke weiter am Netz zu lassen, um dem schlimmsten Fall vorzubeugen. Baden-Württemberg hat einige Kernkraftwerke, die stillliegen, aber mit Neckarwestheim II auch eines, das noch am Netz ist. (tobi)

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