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Nudel-Rückruf: Dieses Produkt nicht essen – extreme Krebsgefahr!

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Derzeit werden Instantnudeln zurückgerufen, die möglicherweise krebserregend sein können. Was Verbraucher jetzt unbedingt beachten müssen:

Deutschland - Sie sind im Handumdrehen gemacht, passen zu sehr vielen Gerichten und schmecken: Instantnudeln. Die günstigen Nudeln aus Asien haben es längst in die Regale von deutschen Supermärkten und Discountern geschafft. Es gibt zahlreiche Varianten und Hersteller – einer von ihnen muss jetzt seine Instantnudeln zurückrufen. Der Grund: Bei einer Probe ist ein sehr bedenklicher Inhaltsstoff aufgetaucht, der eine Gefahr für die Gesundheit darstellen kann. Darüber berichtet HEIDELBERG24*.

Rückruf von Instantnudeln: Hersteller schlägt Alarm – Krebs-Gefahr bei einmaligen Verzehr

Bei dem vom Rückruf* betroffenen Produkt handelt es sich um die Instandnudeln „Ramen Rabokki“ von der Marke „Paldo“. Der Hersteller „Panasia DE Handels GmbH“ hat in dem Gewürzpulver Rückstände des Stoffes 2-Cholerethanol gefunden. Es handelt sich hierbei um ein Metabolit von Ethylenoxid, das gesundheitsschädlich sein kann. In einer Pressemitteilung erklärt der Geschäftsführer von Paldo, Jong Wan Chung, dass die Instantnudeln möglicherweise Krebs verursachen können – und das schon beim einmaligen Verzehr.

Rückruf: PALDO RAMEN RABOKKI Instantnudeln
Rückruf: PALDO RAMEN RABOKKI Instantnudeln © Panasia DE Handels GmbH

In der Pressemitteilung heißt es: „Angesichts des ermittelten 2-Chlorethanol-Gehalts in der vorliegenden Probe (Gewürzmischung), ist bei einem längerfristigen (chronischen) sowie einmaligen Verzehr der vorliegenden Probe, im Hinblick auf eine tägliche Verzehrsmenge von 9,9 g Gewürzmischung ein erhöhtes Krebsrisiko nicht auszuschließen.“ Die Nudeln sind also kein „sicheres Lebensmittel“ und dürfen deshalb nicht gegessen werden.

Rückruf: Instantnudeln mit diesem Haltbarkeitsdatum nicht essen

Kunden, die die Instantnudeln gekauft haben, dürfen diese zurückgeben. Es wird auch nochmal davor ausdrücklich gewarnt, das Produkt zu verzehren. Verbraucher können den Artikel in den Einzelhandelsverkaufsstellen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

Wichtig: Nicht alle „Ramen Rabokki“-Instantnudeln sind vom Rückruf betroffen – nur die mit einem bestimmten Mindesthaltbarkeitsdatum. Die genauen Daten:

Betroffen sind den Angaben zufolge Lieferungen in Hessen, Baden-Württemberg*, Bayern, Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen.

Die Firma entschuldigt sich bei allen Kunden für die Unannehmlichkeiten. Mit dem Rückruf steht sie jedoch nicht alleine da, auch andere Unternehmen machen derzeit mit Rückrufaktionen Schlagzeilen. Einen riesigen Wirbel verursacht die Marke „Mars“. Sie hat europaweit Eiscreme-Produkte zurückgerufen* – jedoch zunächst nicht in Deutschland. Erst nachdem Verbraucherschützer heftige Kritik üben, lenkt das Unternehmen ein. (jol) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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