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Haltbarkeit von Weihnachts-Plätzchen – so lange kann man Zimtstern und Co. genießen

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Von: Pauline Wyderka

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Leckere Plätzchen gehören einfach zu Weihnachten. Und zwar viele – oft so viele, dass man nicht weiß, wann man sie alle essen soll. Die Haltbarkeiten verschiedener Plätzchen aufgelistet:

In der Weihnachtsbäckerei gibt es vielleicht so manche Kleckerei, jedoch am Ende meistens mit sauberem Ergebnis: traumhaft leckere Plätzchen, aus denen man die Liebe förmlich herausschmeckt, mit denen sie gebacken wurden. Und das Tolle an vielen Plätzchensorten ist, dass sie in den Stunden und Tagen nach dem Backen erstmal nur besser werden. Doch wie lange hält dieser Effekt an und wann ist es vorbei mit dem „Gutsle-Genuss“?

Selbstgemachte Weihnachts-Plätzchen: Haltbarkeit richtet sich nach Sorte und Aufbewahrung

Ob Vanillekipferl oder Zimtstern – wie zu erwarten, unterscheidet sich die Haltbarkeit von Plätzchen ein wenig, je nach Sorte. So sind trockene Plätzchen, wie Butterplätzchen, Vanillekipferl und Co. länger haltbar als etwa Schaumgebäck oder mit Creme gefüllte Süßigkeiten. Doch nicht nur die Beschaffenheit des Kekses wirkt sich darauf aus, wie lange er frisch hält, sondern auch die Aufbewahrung spielt eine große Rolle. Und da begehen viele bereits einen Kardinalfehler.

Beliebt sind hierfür nämlich die klassischen Metalldosen. Diese sind aber oft nicht luftdicht verschließbar, worunter die Haltbarkeit der Kekse leidet. Darüber hinaus sollten die Plätzchen laut Verbraucherzentrale NRW möglichst bei Zimmertemperatur gelagert werden. Viele Sorten halten sich in kühleren Temperaturen zwar länger, manche schokoladige Süßware verliert jedoch an Geschmack, wenn man sie beispielsweise im Kühlschrank aufbewahrt.

Selbstgemachte Weihnachts-Plätzchen: So lange kann man Vanillekipferl und Co. genießen

Auch sollte man die verschiedenen Kekssorten nicht miteinander mischen, wie die Verbraucherzentrale warnt. Demnach kann sich das negativ auf die Haltbarkeit auswirken. Sind die Plätzchen bei Raumteperatur in einem luftdichten Gefäß eingepackt, halten die verschiedenen Sorten in etwa so lange:

Lebkuchen sind bei richtiger Lagerung übrigens bis zu drei Monate haltbar. Das gilt auch für Stollen. Die fertige Variante, die man kaufen kann, hat Stiftung Warentest in diesem Jahr unter die Lupe genommen und stellte fest: Ausgerechnet der günstigste Christstollen überzeugt. Trockene Plätzchen kann man nach dem Backen zudem einfrieren. Wer aber vor lauter Süßkram essen ein schlechtes Gewissen kriegt, sollte sich erinnern: Die Plätzchen bleiben nicht ewig gut – irgendwann muss man sie alle essen!

Selbstgemachte Weihnachts-Plätzchen: Schnelle Rezepte für jeden

Wer sich jetzt ärgert, dass er nicht dazu gekommen ist, Plätzchen zu backen, weil einfach keine Zeit war, der sei beruhigt: Es gibt nämlich ein paar Rezepte für Plätzchen, die noch der letzte Knilch zwischen Mehl und Milch in unter 30 Minuten backen kann. (paw)

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