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„Gehörige Portion Ekel“: Rewe-Kundin findet Knochen in ja!-Produkt

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Von: Pauline Wyderka

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Da hat sich wohl das Kartoffeltier eingeschlichen! Eine Rewe-Kundin findet in ihrer Packung Kartoffelspalten ein Teil, das jedenfalls alles andere als vegetarisch ist.

Schlechte Nachrichten für alle, die es wirklich mit den guten Neujahrsvorsätzen versuchen und in den „Veganuary“, den veganen Januar, gestartet sind. Allem Anschein nach ist so manches Gemüse alles andere als frei von Tierprodukten. Das muss eine verdutzte Rewe-Kundin feststellen, die sich einen einfachen Kartoffelsnack im Ofen backen will. Doch beim Öffnen der Kartoffelwedges findet sie etwas, das den goldgelben Spalten gar nicht ähnelt.

„Gehörige Portion Ekel“: Rewe-Kundin findet Knochen in Kartoffeln

Kartoffeln: Man kocht sie, stampft sie, tut sie in die Suppe. Zubereiten kann man die Knollen auf eine ganze Reihe an Arten und Weisen. Äußerst beliebt sind darunter auch die Kartoffelspalten, auch genannt Wedges, die kräftig gewürzt und entweder frittiert oder gebacken werden. Wem bei der Beschreibung schon das Wasser im Mund zusammenläuft, der sei gewarnt. Nach dem Fund, den eine Facebook-Nutzerin kürzlich in ihrer Packung Wedges macht, kann einem ordentlich der Appetit vergehen.

Nach ihrem Einkauf schreibt die Frau bestürzt über das, was sie in ihrer Packung frisch geöffneter ja!-Kartoffelspalten findet: „(...) mit etwas Erschrecken und auch einer gehörigen Portion Ekel haben wir heute diesen lecker mit marinierten Knochen in unserer Packung ja! Kartoffel Wedges entdeckt.. vielleicht wäre es ratsam, entsprechende Charge zu überprüfen, ob sich noch mehr Knochen(teile) in anderen Tüten befinden.“ Derart konstruktive Kritik liest man selten online. Man merkt: Es ist ernst.

Montage: Facebook-Post einer Kundin, mit Fotos von Verpackung und Knochen, vor Hintergrund aus Kartoffelspalten.
Ihrem Facebook-Post fügt die Nutzerin Fotos von der ungebetenen Beilage bei. © IMAGO/Westend61/Faceboook/Montage: HEADLINE24

Ekliger Fund in Rewe-Produkt: Woher stammt der Knochen?

Dem Post hat sie ein Bild beigefügt, auf dem der Knochen zu sehen ist, wie er bereits auf dem Backblech liegt. Man kann sich vorstellen, wie die hungrige Kundin ihre Wedges auf das Blech ausleert, bereit, den Snack nur noch in den vorgeheizten Ofen zu schieben und in ein paar Minuten herrlich krosse Kartoffelecken zu genießen. Und dann das: Ein Knochen klappert auf das Blech. Und wenn er noch so lecker mariniert ist – dran knabbern möchte man dennoch nur ungern.

Zunächst einmal kleiner Kritikpunkt an dem hypothetischen Szenario: Vorheizen muss nämlich gar nicht sein. Wer darauf verzichtet, kann bares Geld sparen. Viel wichtiger jedoch: Woher stammt das Knöchelchen? Wie ist es in die Packung gelangt? Handelt es sich um Reste aus dem Verarbeitungsprozess von Tierteilen? Oder ist etwas in die Industriefritteuse gefallen, das nie in die Nähe von Lebensmitteln kommen sollte? Je mehr man über die möglichen Hintergründe des Missgeschicks nachdenkt, desto mulmiger das Gefühl im Magen.

Knochenfund in Kartoffelsnack: Rewe-Team meldet sich zu Wort

Bevor die Hobbyarchäologen anrücken können, meldet sich das Rewe-Team selbst zu Wort, zwar ohne Antworten, jedoch mit dem Hinweis, dass der Vorfall nicht den Qualitätsansprüchen entspreche und der Bitte, sich für Rückfragen direkt an das Rewe-Team zu wenden, damit die Sache aufgeklärt werden könne. Mit den Änderungen, die seit Anfang Januar bei Rewe, Edeka und Co. gelten, hat der Vorfall jedoch nichts zu tun.

Wer vor lauter Schreck seine Kartoffelspalten hat kalt werden lassen, der kann sich vielleicht mit diesen Pommestricks behelfen, um den Snack wieder schön knusprig zu bekommen. Ansonsten gilt Entwarnung: Gewöhnlich sind Kartoffeln vollkommen vegan. (paw)

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