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Quarantäne-Wirrwarr in BW: Diese Regeln muss man jetzt kennen

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Von: Jason Blaschke

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Zum 12. Januar wurden die Quarantäne-Regeln in Baden-Württemberg angepasst. Doch nicht alle Menschen müssen sich an die gleichen Vorgaben halten.

Mit der neuen Corona-Verordnung für Baden-Württemberg* treten einige Neuerungen in Kraft – auch für Geimpfte und Genesene. Über die FFP2-Maskenpflicht in Geschäften, Gastro und Kultureinrichtungen* informiert HEIDELBERG24* im eben verlinkten Beitrag ausführlich. Die zweite große Neuerung in der Corona-Verordnung ist die Anpassung der Quarantäne-Maßnahmen – die hatten auf der Tagesordnung der letzten Bund-Länder-Konferenz gestanden und teils kontroverse Diskussionen ausgelöst.

Denn Bund und Länder hatten sich auf eine Verkürzung der Quarantänedauer* sowie auf die Möglichkeit eines „Freitestens“ in ihren Gesprächen verständigt. Baden-Württemberg setzte die Beschlüsse der letzten Bund-Länder-Runde mit der neuen Verordnung nun um, was weitreichende Änderungen mit sich bringt. Ab sofort wird in Baden-Württemberg* zwischen nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierten Personen und Kontaktpersonen unterschieden. Wichtig ist zudem der Impfstatus der betroffenen Person.

Quarantäne in Baden-Württemberg: Neue Maßnahmen machen „freitesten“ möglich

Für nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierten Personen bedeuten die Anpassungen in der Absonderung konkret:

Für Kontaktpersonen von nachweislich mit SARS-CoV-2 Infizierten bedeuten die Anpassungen in der Absonderung konkret:

Quarantäne in Baden-Württemberg: Wichtige Voraussetzung fürs „freitesten“

Ganz wichtig: Die Corona-Schnelltests zur Freitestung müssen laut Landesregierung von einer offiziellen Teststelle gemacht und dokumentiert werden. Ein Selbsttest ist als Nachweis nicht zulässig. Wie zuverlässig die Corona-Schnelltests in Bezug auf Omikron sind* und wie Experten deren Einsatz in Deutschland bewerten, verrät HEIDELBERG24* im eben verlinkten Artikel. Trotz der neuen Quarantäne-Maßnahmen in Baden-Württemberg appelliert der Gesundheitsminister, nicht leichtfertig zu sein.

„Die Menschen sind deshalb auch weiterhin unbedingt aufgerufen, bei Symptomen sofort einen Corona-Test zu machen, Kontakte drastisch zu reduzieren und sich vorsorglich zu isolieren“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am 12. Januar nach der offiziellen Verkündung der neuen Corona-Verordnung in Stuttgart. Sicher ist seit 12. Januar auch, dass die Alarmstufe II im Land vorerst einmal bestehen bleibt – und zwar unabhängig der Infektionszahlen in Baden-Württemberg.

Quarantäne in Baden-Württemberg: Welche Änderungen ab sofort noch gelten

Damit müssen die strengen Corona-Maßnahmen der Alarmstufe II* auch weiterhin beachtet werden. Konkret bedeutet das, dass in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens die 2G-Plus-Regel greift – das heißt: Auch Geimpfte und Genesene müssen einen Corona-Test nachweisen, sofern sie nicht frisch geimpft, genesen oder geboostert sind. Zudem gelten in der Alarmstufe II Begrenzungen in Stadien und auf Veranstaltungen, was die Besucherzahl betrifft und eine Sperrstunde ab 22:30 Uhr für die Gastro.

Mit den neuen Maßnahmen in der Corona-Verordnung will die Landesregierung die Ausbreitung der ‚Omikron-Variante‘ in Baden-Württemberg verlangsamen. Stand 12. Januar sind im Land 17.947 bestätige Fälle bekannt – das sind 1.572 mehr, als am Vortag. Die neuen Quarantäne-Maßnahmen sichern aber auch die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur. In Baden-Württemberg gibt es dafür einen ‚Omikron‘-Notfallplan* mit konkreten Maßnahmen, wie echo24.de* schreibt. *HEIDELBERG24 und echo24.de sind ein Teil von IPPEN.MEDIA.

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