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Rückruf: Gift in beliebtem Snack – Lebensgefahr beim Verzehr

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Von: Ann-Kathrin Metzger

Ein Hersteller ruft mehrere Chargen eines Snacks zurück. Das Produkt ist mit einem gefährlichen Gift verunreinigt und darf auf keinen Fall gegessen werden.

Wem aktuell die vielen vorweihnachtlichen Süßigkeiten und Plätzchen doch etwas zu viel werden, der greift für den gemütlichen TV-Abend gerne mal zu einem salzigen Snack. Doch hier ist aktuell Vorsicht geboten. Denn derzeit gibt es einen Produkt-Rückruf für ein Käsegebäck. Das berichtet HEIDELBERG24*. Das Unternehmen Genuport Trade GmbH und der Hersteller De Kroes aus den Niederlanden rufen eins ihrer Produkte wegen gefährlicher Verunreinigungen mit einem Gift zurück.

Rückruf Cracker Käse & Körner: Snack mit Gift verunreinigt

Die Cracker Käse & Körner der Marke Cräx enthalten Sesamsamen, bei denen der Grenzwerte für Ethylenoxid (ETO) überschritten wurde. Betroffen sind die Chargen 0253 und 0275, mit dem Mindesthaltbarkeitsdaten 09.09.2021 und 01.10.2021.

Artikel-BezeichnungCräx Cracker Käse & Körner
HerkunftslandNiederlande
Grammatur70g
MHD09.09.2021 / 01.10.2021
Charge0253 / 0275

Rückruf Cracker Käse & Körner: Es droht Krebsgefahr

Ethylenoxid ist hochgefährlich. Die Chemikalie ist giftig und krebserregend. Zu den kurzfristigen Symptomen zählen Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Übelkeit und in schlimmeren Fällen Zuckungen und Krämpfe bis hin zum Koma. In Deutschland ist Ethylenoxid seit 1981 im Lebensmittelbereich verboten.

Verbraucher*innen, die ein betroffenes Produkt mit dem angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum gekauft haben, sollen dieses auf keinen Fall verzehren. Das Portal produktwarnung.eu berichtet, dass Verbraucher*innen das vom Rückruf betroffene Produkt bei dem Händler zurückgeben können, bei dem sie es gekauft haben. Der Kaufpreis wird ihnen erstattet.

Das Portal produktrueckrufe.de berichtet, dass unter anderem Europa seit Sommer 2020 von einer großen Menge indischer Sesam-Saat „überflutet“ werde, die mit dem Pflanzenschutzmittel kontaminiert sind. Hersteller müssen demnach häufiger aufgrund einer Verunreinigung mit Ethylenoxid einen Rückruf starten. Erst kürzlich kam es auch zu einem Produkt-Rückruf bei Sesam-Saat und „Friesen-Müsli. Auch diese Produkte enthielten zu viel Ethylenoxid. (akm) *HEIDELBERG24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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