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Rückruf: Warnung vor Milch in mehreren Ländern – Produkt sofort wegschütten

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Von: Klaudia Kendi-Prill

Aktuell sorgt ein europaweiter Rückruf für Aufsehen. Eine Bio-Milch wird in einigen Ländern Europas zurückgerufen. Kunden werden ausdrücklich vor dem Verzehr gewarnt.

Wer vor Kurzem Milch gekauft hat, sollte überprüfen, ob er von dem aktuellen Rückruf der Molkerei Söbbeke betroffen ist. Das Unternehmen ruft eine Sorte H-Milch zurück. Bei einer Routinekontrolle sei dem Unternehmen nach ein Fehler festgestellt worden. Genauer gesagt könnte es „im Laufe der Haltbarkeit zu einer sensorischen Abweichung“ kommen. Die Bio-Molkerei kann somit nicht garantieren, dass die Qualität und Geschmack des Produkts in Rahmen des eigentlichen Mindesthaltbarkeitsdatums erhalten bleibt. Kunden, die das Bio-Produkt gekauft haben, sollten es vorsorglich nicht trinken. Über den Rückruf berichtet HEIDELBERG24*

Rückruf: Bio-Molkerei ruft laktosefreie H-Milch zurück

Diese Milch ist konkret von dem Rückruf betroffen:

Ebenfalls von einem Rückruf betroffen ist aktuell ein beliebter Käse aus dem Supermarkt.* Auch dieses Produkt sollte auf keinen Fall gegessen werden!

Milch-Rückruf auch in anderen europäischen Ländern

Die Milch wurde laut produktwarnung.eu nicht nur in Deutschland verkauft, sondern auch in den Ländern Belgien, Spanien und Polen. Die Molkerei betont in ihrer Mitteilung, dass es sich um einen vorsorglichen Rückruf handelt. Sollten Kunden die Milch gekauft haben, werden sie gebeten sie nicht zu trinken und stattdessen in der Einkaufsstätte zurückzugeben. Ein Kassenzettel ist für die Erstattung des Kaufpreises nicht notwendig.

Die Supermärkte und Discounter haben die betroffene Milch selbstverständlich bereits aus dem Verkauf genommen. Sollten Kunden weitere Fragen haben, können sie sich an den Kundenservice der Biomolkerei Söbbeke GmbH unter der Telefonnummer 0800-3306727 wenden.

Weitere aktuelle Rückrufe im Überblick

Der Lebensmittelkonzern Mars hat in den vergangenen Tagen bereits mehrere Artikel zurückrufen müssen. Nach einigen Zögern hat das Unternehmen einige Speiseeis-Produkte in Deutschland zurückgerufen*. Kurz darauf folgten Fertiggerichte von Tasty Bite. In allen zurückgerufenen Produkten wurden Rückstände von Ethylenoxid nachgewiesen. Dieser Stoff kann krebserregend sein. Der Discounter Netto hat ebenfalls ein Produkt zurückgerufen. In dem Fertigsalat könnten Glassplitter enthalten sein*.

Aus diesem Grund werden aktuelle so viele Produkte zurückgerufen

Dass in letzter Zeit so viele Produkte zurückgerufen werden liegt nicht etwa an der minderen Qualität der verkauften Waren, sondern an besseren und strengeren Kontrollen. Jährlich werden eine halbe Million Betriebe kontrolliert. Bereits bei der Vermutung, dass von einem Produkt eine Gefahr ausgehen könnte, muss die zuständige Behörde sofort informiert werden.

So erfahren Kunden von aktuellen Rückrufen

Je nachdem wie lange ein fehlerhaftes Produkt verkauft worden ist, kann es sein, dass durchaus viele Kunden den Artikel gekauft haben. Das ist besonders bei Lebensmitteln der Fall. Oft informieren Supermärkte wie Kaufland, Lidl, Aldi und Co. in den Läden selbst, über die Homepage oder die sozialen Medien über Produktrückrufe. Wenn es sich um besonders schwere Fälle handelt, schickt die Katastrophen-Warnapp KATWARN den Nutzern einen Produktrückruf per Pushnachricht aufs Handy.

Internetportale wie www.pruduktrückrufe.de und www.lebensmittelwarnung.de haben sich auf Rückrufe spezialisiert, führen auf ihren Seiten aber nicht alle Rückrufe auf. Bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin finden Kunden neben Rückrufen auch eine Datenbank für „Gefährliche Produkte in Deutschland“. (kp)*HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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