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REWE-Rückruf: Warnung vor Sauerkirschen – Verletzungsgefahr durch Glassplitter

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Von: Eliran Kendi

Rewe Jahres-Die Firma Gloster, Mariapocs, Ungarn, informiert über den Rückruf des REWE Artikels „ja! Sauerkirschen“ (Symbolbild).
Die Firma Gloster, Mariapocs, Ungarn, informiert über den Rückruf des REWE Artikels „ja! Sauerkirschen“ (Symbolbild). © picture alliance/dpa/Oliver Berg

Gegenwärtig sorgt ein Rückruf bei Rewe für großes Aufsehen. Ein Verbraucher-Portal warnt eindringlich vor dem Verzehr von Sauerkirschen der Eigenmarke „ja!“ – aus diesem Grund:

Der Lebensmittelriese Rewe hat vor dem Verzehr bestimmter Sauerkirschen seiner Eigenmarke gewarnt. Der ungarische Hersteller Gloster soll in diesem Zusammenhang folgendes Produkt vorsorglich zurückgerufen haben: „ja! Sauerkirschen, entsteint, gezuckert“ im 680g Glas.

Kunden können nach Unternehmensangaben das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. HEIDELBERG24* verrät den Grund für den Rückruf:

Produkt„ja! Sauerkirschen, entsteint, gezuckert“
Chargennummer20/0139 GO 179
Gewicht680-Gramm-Gläser
Mindesthaltbarkeitsdatum27. Juni 2023
EAN4388844133211

Rückruf: Rewe ruft Sauerkirschen der Eigenmarke zurück

Wie das Unternehmen mitteilt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in vereinzelten Gläsern kleine transparente Glassplitter befinden können. Daher kann eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden.

Das Verbraucher-Portal „produktwarnung.eu“ geht sogar noch weiter und versieht die Rückruf-Meldung mit dieser eindringlichen Warnung: „ACHTUNG! Gesundheitsgefahr! Metallische Fremdkörper, Glasscherben oder Glassplitter, Holz- und Kunststoffsplitter können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen! Verbraucher die einen der betroffenen Artikel besitzen, sollten betroffene Produkte NICHT mehr verwenden und dem Handel zurückbringen“.

Aus diesem Grund werden aktuell so viele Produkte zurückgerufen

Dass in letzter Zeit so viele Produkte zurückgerufen werden liegt nicht etwa an der minderen Qualität der verkauften Waren, sondern an besseren und strengeren Kontrollen. Jährlich werden eine halbe Million Betriebe kontrolliert. Bereits bei der Vermutung, dass von einem Produkt eine Gefahr ausgehen könnte, muss die zuständige Behörde sofort informiert werden.

So erfahren Kunden von aktuellen Rückrufen

Je nachdem wie lange ein fehlerhaftes Produkt verkauft worden ist, kann es sein, dass durchaus viele Kunden den Artikel gekauft haben. Das ist besonders bei Lebensmitteln der Fall. Oft informieren Supermärkte wie Kaufland, Lidl, Aldi und Co. in den Läden selbst, über die Homepage oder die sozialen Medien über Produktrückrufe. Wenn es sich um besonders schwere Fälle handelt, schickt die Katastrophen-Warnapp KATWARN den Nutzern einen Produktrückruf per Pushnachricht aufs Handy.

Internetportale wie www.pruduktrückrufe.de und www.lebensmittelwarnung.de haben sich auf Rückrufe spezialisiert, führen auf ihren Seiten aber nicht alle Rückrufe auf. Bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin finden Kunden neben Rückrufen auch eine Datenbank für „Gefährliche Produkte in Deutschland“. (kp)*HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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