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Rückruf von Meersalz: Beim Verzehr drohen schwere Verletzungen

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Von: Klaudia Kendi-Prill

Aufgrund einer möglichen Verunreinigung mit Glassplittern ruft das Unternehmen Südwestdeutsche Salzwerke ein Meersalz zurück. Es war unter anderem bei Rewe erhältlich.

Weil sich Glassplitter im Salz befinden könnten, ruft der Hersteller bestimmte Beutel „Aquasale Grobes Meersalz 1 kg“ zurück. Betroffen seien Produkte mit der Identifikationsnummer GTIN 40 01475 11263 8 und den Chargennummer 21081 bis 21143, teilt die Südwestdeutsche Salzwerke AG aus Heilbronn am 10. August über das Portal lebensmittelwarnung.de mit. Hintergrund ist, dass im Betrieb eines Vorlieferanten eine Lampe zu Bruch gegangen sei. So könnte Glas in das Meersalz gekommen sein.

Verkauft wird das Salz in weiten Teilen Deutschlands. Wie HEIDELBERG24* berichtet, ist das Meersalz unter anderem im Supermarkt Rewe verkauft worden. Kund*innen können die vom Rückruf betroffenen Produkte den Angaben nach in den jeweiligen Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet.

Rückruf: Dieses Meersalz könnte Glassplitter enthalten.
Rückruf: Dieses Meersalz könnte Glassplitter enthalten. © Robert Günther/dpa/dpa-tmn/Screenshot www.produktwarnung.eu

Andere Chargen oder andere Produkte der Südwestdeutschen Salzwerke sind laut Mitteilung nicht von einem Rückruf betroffen. Bei Fragen können sich Kund*innen an den Inverkehrbringer unter der Telefonnummer 07131/959-1866 wenden oder eine E-Mail an info@aquasale.de schreiben.

Rückruf von Meersalz: Diese Chargen sind betroffen

ProduktAquasale Grobes Meersalz
Verpackungsgröße1-kg-Beutel
HerstellerSüdwestdeutsche Salzwerke AG
GTIN40 01475 11263 8
ChargennummernL 21081 bis L 21143

Metallische Fremdkörper, Glasscherben oder Glassplitter, Holz- und Kunststoffsplitter können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen, teilt das Portal produktwarnung.eu mit.

Rückruf von Snickers-Eis erfolgt erst nach heftiger Kritik von Foodwatch

Am 10. August sind auch mehrere Eiscremesorten des Herstellers Mars zurückgerufen worden*. Der Grund ist eine mögliche Belastung mit krebserregenden Ethylenoxid. In anderen europäischen Ländern ist der Rückruf bereits im Juli erfolgt, in Deutschland wurde das Eis jedoch wochenlang weiterverkauft. Erst nach heftiger Kritik von Foodwatch lenkte das Unternehmen schließlich ein. *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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