Bei EDEKA und Marktkauf

Sangria-Rückruf: Vorsicht vor diesem Wein – Gesundheit gefährdet

Eine Person trinkt aus einem Glas.
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Produkt-Rückruf: Dieser Sangria kann schlimmer Folgen haben. (Symbolfoto)

Produkt-Rückruf: Ein Weinimport hat bei einer Neuverpackung einen folgenreichen Fehler gemacht. Für manche Menschen kann das zu Juckreiz, Durchfall und sogar Herzrasen führen.

Rotwein, Fruchtstücken und Fruchtsaft – mehr braucht es nicht für eine leckere Sangria. Damit das Wein-Mischgetränk dann aber nicht zu schnell vergärt, geben manche Winzer noch Schwefeldioxid dazu. Die sogenannten „Sulfite“ verbessern die Qualität des Weines, verbessern seine Haltbarkeit und sind oft schon von Natur aus enthalten. Für Allergiker ist der Schwefel aber alles andere als gut. Die Konsequenzen sind Kopfschmerzen, Magen- und Darmprobleme. Einem Weinimport ist nun ein folgenschwerer Fehler unterlaufen. Darüber berichtet HEIDELBERG24.de*.

Produkt-Rückruf: Sangria ohne Etikett im Umlauf – Wein-Warnung für Allergiker

Die Hauser Weinimport GmbH auf Fischach startet einen „vorbeugenden Rückruf“ des Produkts „Sangria 7% vol“ in der 1,0 Liter Kartonverpackung. Wie das Unternehmen aus Bayern informiert, ist es „im Rahmen einer Neuverpackung“ zu einem Fehler gekommen. Denn das Etikett, das die Sulfite kennzeichnet, ist einfach vergessen worden. Dadurch können Allergiker nicht mehr erknennen, ob der Sangria für sie geeignet ist.

Die Winzerei hat die betroffenen Produkte bereits aus den Regalen genommen. Doch wer zuletzt Sangria dieser Marke in EDEKA oder Marktkauf erworben hat, sollte noch einmal seine Einkäufe kontrollieren. Die betroffenen Losnummern starten mit L6573…, L6763…, L6922… und L7006.... Diese lassen sich auf der Oberseite der Verpackung finden. Die Ware kann in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgegeben werden – auch ohne Kassenbon.

Produkt-Rückruf: Sangria in neun Bundesländer geliefert – Warnung vor Wein

Der Artikel wurde in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen sowie in angrenzenden Gebieten angeboten. Über den Produkt-Rückruf berichtet auch Merkur.de. Die Warnung wird über das Verbraucherportal Produktwarnungen.eu. Auch das Unternehmen Manner muss vor kurzem einen Produkt-Rückruf* durchführen. Betroffen sind Lebkuchen, in denen es zu Schimmelbildung gekommen sein könnte*.

Produkt-Rückruf: So erfahren Kunden von aktuellen Warnungen

Oft informieren auch die Supermärkte wie Kaufland, Aldi oder Lidl über Soziale Medien oder ihre Internetseiten über Rückrufe von fehlerhaften Produkten, die bei ihnen verkauft wurden. In besonders schweren Fällen verbreitet auch die Katastrophen-Warnapp KATWARN einen Produkt-Rückruf mittels einer Push-Nachricht direkt auf das Handy. Eine weitere Möglichkeit für Kunden, sich über die aktuellen Rückrufe zu informieren, sind Internetportale, die sich auf diese Meldungen spezialisiert haben. Dazu gehört zum Beispiel www.produktrueckrufe.de oder www.lebensmittelwarnung.de. Doch Achtung: Auf diesen Seiten findet sich nicht immer ein vollständiger Überblick über alle Produkt-Rückrufe, die für Kunden in Deutschland gerade aktuell sind.

Produktinformationen über zurückgerufene Lebensmittel oder andere Waren erhalten Kunden auch bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Auf der Internetseite der Bundesanstalt finden Kunden neben aktuellen Produkt-Rückrufen auch zum Beispiel auch eine Datenbank für „Gefährliche Produkte in Deutschland“ sowie Entscheidungshilfen für den Kauf von Produkten. (dh) HEIDELBERG24.de und Merkur.de sind Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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