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Für schöne Haare: Tipps gegen Frizz – so werden Locken seidig glänzend

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Von: Sarah Isele

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Jeder kennt ihn, aber niemand möchte ihn: Frizz. Welche Ursachen die krausen Härchen haben und wie man sie am besten loswird. Tipps gegen Frizz und für weiches, seidiges Haar:

Es kann wirklich auch noch das beste Haarstyling ruinieren und einem den Abend vermiesen: Frizz. Dieses kleine fünf-Buchstaben-Wort stammt aus dem Englischen und bedeutet „Kraus“. Das beschreibt auch ganz gut den Zustand von frizzy Haaren. Dabei handelt es sich um krause Härchen, die vom Kopf abstehen und einfach nur trocken und spröde sind. Doch, woher kommt Frizz und was kann man dagegen tun?

Tipps gegen kraus(ig)es Haar: Wie kommt es zu Frizz?

Besonders im Sommer, wenn es schwül oder regnerisch ist, leiden viele Menschen unter Frizz. Dabei stehen einem sprichwörtlich die Haare zu Berge und kein Styling möchte so wirklich gelingen. Immerhin stehen bei egal welcher Frisur gleich mehrere Haare vom Kopf ab und das kann ganz schön nerven. Damit das Haar frizzy wird, braucht es mehrere Faktoren:

Frizz entsteht, wenn das Haar trocken ist und nicht genug Feuchtigkeit enthält. Bei schwülem Wetter kommt es zu einer chemischen Veränderung der Haarfaser, die Folge davon: Das Haar quillt an manchen Stellen auf und es zeigen sich gekräuselte und abstehende Haare. Wer zu trockenem Haar neigt, dem stellt sich zusätzlich die natürliche Schuppenschicht der Haarfaser auf. Dadurch verlieren die Haare an Glanz und der Frizz-Look verschlimmert sich. Wer frizzy Haar bekämpft, bekämpft gleichzeitig auch den Grund von trockenen Haaren.

Schönes Haar: Gegen Frizz hilft ein Trip zum Frisör

Für seidig, glänzendes Haar ohne Frizz gilt es zuallererst die trockenen Stellen und Spitzen in den Haaren zu entfernen. Der Weg zum Frisör lohnt sich allemal, denn so wird trockenes Haar herausgeschnitten und das Haar lässt sich leichter stylen.

Wer dabei ist, seine Haare wachsen zu lassen, sollte sich keine Sorgen machen, denn der sogenannte Splissschnitt ändert nichts an der Länge oder am Styling der Haare. Die Ergebnisse nach dem Salon-Besuch sind sofort sichtbar, da die Haare nun weicher und leichter zu stylen sind.

Tipps gegen Frizz: Produkte direkt ins Haar auftragen

Wer das Haar glatt und offen oder einen strengen Pferdeschwanz trägt, kennt die bösen kleinen Babyhaare, die trotz allem vom Kopf abstehen. Hier hilft ein Trick: Eine kleine Bürste. Hierfür eignet sich zum Beispiel eine saubere Zahnbürste, die nur für die Haare verwendet wird. Mit dieser einfach in die Wuchsrichtung des Haares kämmen und schon sind die kleinen Härchen geglättet und in das Styling integriert.

Ein weiterer super leichter Trick ist, Produkte, die ohnehin in die Haare gesprüht werden sollen, direkt auf eine Haarbürste sprühen. Wenn zum Stylen Haarspray, Haargel oder Hitzeschutz benutzt werden, kann das Produkt statt auf die Haare direkt auf die Bürste oder den Kamm angewendet werden. So verteilt es sich gleichmäßig auf die einzelnen Strähnen und die frizzy Härchen bleiben fern.

Viele ärgern sich über frizzige Haare, aber nur die wenigsten wissen, was sie dagegen tun können.
Viele ärgern sich über frizzy Haare, aber nur die wenigsten wissen, was sie dagegen tun können. © IMAGO / YAY Images

Tipps gegen Frizz: Weniger Shampoo und mehr Conditioner und Öl

Wir sind es mittlerweile gewohnt, unsere Haare mehrmals die Woche, wenn nicht sogar täglich zu waschen. Doch leider ist dieses Verhalten nicht richtig und trocknet die Haarlängen aus. Shampoo ist dazu da, unser Haar zu reinigen und überschüssiges Öl zu entfernen. Jedoch handelt es sich bei diesem um natürliches Öl, das unsere Kopfhaut schützt und unser Haar feucht hält. Wer zu oft shampooniert, der trocknet sein Haar aus.

Auch bringt es viel, beim Haarewaschen zweimal die Woche einen Conditioner zu verwenden. Conditioner sind extra dazu da, die Haare geschmeidig zu machen und ihnen verlorene Feuchtigkeit wieder zurückzugeben. Feuchtigkeit, die trockenes Haar so dringend braucht. Auch können Öle behilflich sein. Dabei muss es nicht ein extra gekauftes Haaröl aus der Drogerie sein. Kokos- oder Arganöl sowie Oliven- oder Rapsöl sind super geeignet. Einfach vor und nach dem Waschen in das Haar geben und schon sind die Haare geschmeidiger und voller Feuchtigkeit.

Tipps gegen Frizz: Mikrofaser-Handtuch und weitere Hacks

Wer nach dem Haarewaschen sein Haar mit einem Handtuch trocken rubbelt, sollte dies sofort unterlassen. Denn ein Handtuch aus Baumwolle oder Leinen ist sehr rau und das Rubbeln trocknet die Haare noch zusätzlich aus. Am besten eignen sich Mikrofaser-Handtücher und sanftes „Ausdrücken“.

Wer auf Produkte wie Haarspray und Gel beim Haare stylen verzichten möchte, kann gerne auf Cola zurückgreifen – Die Soda kann wahre Wunder bewirken. Auch muss Öl nicht unbedingt ins Haar oder in der Küche zum Kochen benutzt werden. Das Multitalent Öl bringt noch weitere Alltags-Anwendungen mit sich, die man kaum erwarten würde. (rah)

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