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Jeden dritten Sprit-Euro sparen – so fährt Dein Auto optimiert

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Von: Madlen Trefzer

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Sprit und Geld sparen beim Fahren – alles eine Sache der Gewohnheit. Wer von der optimierten Fahrweise Gebrauch macht, spart literweise Benzin oder Diesel.

Während die Spritreise eskalieren und die CO2-Emissionen viel zu hoch sind, lohnt es sich, mit dem Sprit sparen anzufangen. Wer also Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen will, sollte bei seiner Fahrweise umdenken. Denn eine optimierte Fahrweise hat so manch einen Vorteil. Das funktioniert sogar bei Autos mit Automatikgetriebe. Spoiler-Alarm: Es lohnt sich, regelmäßig in den Eco-Modus zu schalten.

Wer rechtzeitig hochschaltet, kann jede Mange Spritkosten sparen

Der ADAC empfiehlt, rechtzeitig hochzuschalten, wenn flott beschleunigt wird (bei einer Drehzahl von ca. 2000 U/min). Dabei solltest Du auch die gewählte Geschwindigkeit bei niedrigen Drehzahlen beibehalten. Schalte erst dann zurück, wenn der Motor ruckelt oder zu Brummen beginnt. Es lohnt sich sogar hin und wieder einen Blick in die Bedienungsanleitung deines Fahrzeugs zu werfen – dort könnten wertvolle Hinweise stehen.

Auch wenn Du den Reifendurck regelmäßig kontrollierst, reduzierst Du Deinen Spritverbrauch. Fährst Du vorausschauend und mit konstanter Geschwindigkeit zwischen 100 und 130 Kilometer pro Stunde, sparst Du bei längeren Strecken zusätzlich Benzin und Geld. Fährst Du Eco-Modus, triffst Du eine weise Entscheidung – die Automatik schaltet nämlich früher hoch und später runter. Dabei sinkt die Drehzahl und auch der Spritverbrauch.

Bei einem Selbstversuch wird die herkömmliche Fahrweise mit der sparsamen verglichen

„Viele Autofahrer unterschätzen, wie weit sie selbst dazu beitragen können, Fahrkosten zu senken“, versichert ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. „Wer sparsam fährt, kann nahezu jeden dritten Sprit-Euro sparen.“, heißt es bei autosieger.de. Der Bayerische Rundfunk startet einen Selbstversuch. Dabei wird die herkömmliche Fahrweise mit der sparsamen verglichen – mit einem spannenden Ergebnis.

ADAC Fahrtrainer Rainer Jung beweist, dass man in die Schubabschaltung fahren sollte, wenn für kurze Zeit überhaupt kein Sprit verbraucht werden soll. Dabei wird die Restgeschwindigkeit des Fahrzeugs genutzt, indem man im Gang bleibt, aber den Fuß von Gas nimmt. Jung empfiehlt auch, vorausschauend zu fahren – das bedeutet, den Blick weit nach vorne zu richten und genug Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern zu halten.

Luftwiederstand, Gewicht und der richtige Gang – alles Faktoren, die den Spritverbrauch beeinflussen

Die Versuchsperson schaltet in den höchsten Gang, während sie noch mit einer Geschwindigkeit von 65 Stundenkilometern fährt. Und siehe da – der Spritverbrauch ist beim optimierten Fahren durchschnittlich um zwei Liter niedriger. Für die gleiche Strecke von 40 Kilometern braucht man mit der optimierten Fahrweise lediglich zwei Minuten mehr.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

So kann auch der Luftwiderstand beim sparsamen Fahren eine Rolle spielen. Wer zum Beispiel aus dem Urlaub kommt, sollte daran denken, den Skigepäckträger vom Dach zu nehmen. Auch jedes Kilogramm Mehrgewicht schluckt Sprit – so räumst Du Dein Auto richtig aus und reduzierst das Gewicht sinnvoll. (mad)

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