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Geld sparen beim Einkaufen: Mit diesen 7 Tricks schnell zum Sparfuchs werden

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Von: Daniel Hagen

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Einkaufen ist aktuell richtig teuer. Selbst bei Discountern wie Aldi, Lidl und Netto steigen die Preise an. Mit ein paar Tipps kann aber jeder zum Sparfuchs werden.

In den letzten Monaten wird nicht nur gefühlt alles teurer. Durch Ursachen wie den Ukraine-Krieg, steigender Produktionskosten oder Lieferschwierigkeiten steigen fast überall die Preise. Mit einem Entlastungspaket – in dem auch das 9-Euro-Ticket und der Tankrabatt enthalten sind – versucht die Bundesregierung den Menschen etwas zu helfen. HEIDELBERG24 verrät, mit welchen Tipps man auch im Supermarkt und Discounter sparen kann.

Tipps zum Geld sparen beim Einkaufen:
1. Nicht mit leerem Magen einkaufen
2. Einkaufszettel und Kochplan
3. Preise vergleichen
4. Kein one stop shopping
5. Mengen vergleichen
6. Eigenmarken kaufen
7. Keine Panik bei leeren Regalen

Aldi, Lidl und Co. erhöhen die Produkt-Preise – mit 7 Tipps können Kunden Geld sparen

Der Discounter-Riese Aldi hat bereits im April die Preise für rund 400 Produkte erhöht. Der Grund dafür ist laut Aldi-Nord-Geschäftsführer Florian Scholbeck eine Situation auf den Weltmärkten, die es so noch nie gegeben habe. Seit Beginn des Ukraine-Krieges ist vor allem beim Speiseöl eine Kosten-Explosion entstanden. Weil die Leute hamstern, kostet eine Flasche teilweise fünf Euro!

In den letzten Monaten sind aber auch Molkereiprodukte bei Aldi teurer geworden, wie die „Lebensmittelzeitung“ berichtet. Teilweise sind Produkte bis zu 70 Prozent im Preis gestiegen. Doch nicht nur der Discounter-Riese zieht die Preise an – Konkurrenten wie Lidl, Penny, Edeka und Rewe wollen natürlich nachziehen.

7 Tipps, mit den Kunden bares Geld beim Einkaufen sparen können

Doch was können Kunden tun, um beim Einkaufen nicht ihr letztes Geld aus dem Geldbeutel gezogen zu bekommen? Immerhin werden die Preise bei einer steigenden Inflationsrate und in der aktuellen globalen Situation nicht so schnell wieder sinken. Daher haben wir ein paar Tipps und Tricks zusammengetragen, die den Kunden an der Kasse etwas entlasten können.

Tipp Nummer 1 ist eigentlich sehr logisch, wird aber trotzdem von vielen Menschen ignoriert. Man sollte nur dann einkaufen gehen, wenn der Magen voll ist. Geht man mit Hunger einkaufen, landen ganz viele Waren im Einkaufswagen, die dort eigentlich nicht sein sollten. Hinzu kommt, dass Kunden bei Aldi, Lidl und Co. mit dem Einkaufswagen manipuliert werden. Wer Geld sparen möchte, sollte also vorher etwas essen.

Planung und Disziplin machen Kunden zum Sparfuchs

Der zweite Tipp hat etwas mit Planung zu tun. So sollte man bereits vor dem Einkaufen ganz klar wissen, was man alles braucht. Nützlich ist ebenfalls ein Kochplan für die nächsten Tage, dessen Inhalte auf der Einkaufsliste landen. Wer sich strikt an seine Liste hält und nicht im Laden kreuz und quer ohne jede Idee einkaufen geht, kann damit Geld sparen.

Ergänzend kommt noch Tipp Nummer 3 hinzu. Wer weiß, was er für den Wocheneinkauf braucht, kann perfekt die Preise der einzelnen Läden vergleichen. Sei es per Prospekt oder einer Handy-App, wer den günstigsten Preis bei Aldi, Lidl, Netto und anderen Märkten sucht, wird ihn auch finden. Meist ist es zudem klug, den Wochenplan für Lebensmittel um die Sonderangebote herum zu bauen.

Wer Geld beim Einkaufen sparen will, geht in mehrere Läden

Doch was ist, wenn die Produkte, die man haben möchte, nicht alle in einem Laden günstig zu finden sind? Ganz einfach: den nächsten Discounter oder Supermarkt nutzen. Dabei handelt es sich sogar um Tipp Nummer 4. Vermeiden Sie „one stop shopping“. Hinter diesem Anglizismus verbirgt sich eigentlich nur die Aussage, nicht alle Lebensmittel in nur einem Laden zu kaufen, sondern den Einkauf aufzuteilen.

Auf diese Art ist man nicht gezwungen, teurere Produkte zu kaufen, sondern kann sich überall das Günstigste raussuchen. Diese Art des Einkaufs braucht vielleicht etwas mehr Zeit und Vorplanung, bringt am Ende des Monats aber definitiv mehr Geld in den Geldbeutel.

Auf Preis-Fallen achten und Eigenmarken kaufen – und damit Geld sparen

Ebenso effektiv ist es übrigens, beim Einkauf nicht nur auf den Preis zu achten, sondern auch auf die Mengenangaben. So kann beim teureren Produkt am Ende vielleicht sogar mehr Inhalt drin sein, als beim günstigeren. Besonders schlimm sind dabei Mogelpackungen, bei denen man auf den ersten Blick meint, dass sich mehr in der Packung befindet, als man denkt. Wer diese und andere Preis-Fallen bei Aldi, Lidl und Co. durchschaut, ist ein richtiger Sparfuchs.

Tipp Nummer 6 ist nicht jedem bekannt und kann am Ende des Monats viel ausmachen. So sollte man sich informieren, ob es von einer beliebten Sorte nicht vielleicht eine günstigere Eigenmarke gibt. Manchmal werden die billigeren Produkte sogar in den gleichen Werken hergestellt, sind aber aufgrund ihres Namens nicht so teuer. So müssen Kunden nicht auf ihre Lieblingsmarken verzichten und sparen trotzdem Geld.

Tipps zum Sparen: Bei leeren Regalen nicht in Panik verfallen

Der letzte Tipp fürs Sparen beim Einkaufen ist gerade in Verbindung mit der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg sehr wichtig. Es geht dabei um leere Regale bei Aldi, Lidl, Netto und Co.. Dank Hamsterkäufen kommt es immer wieder vor, dass plötzlich in den Regalen gähnende Leere herrscht, in denen zuvor Nudeln, Toilettenpapier, Mehl oder Speiseöl standen.

Der größte Fehler ist, deshalb in Panik zu verfallen und am Ende fünf Euro für eine Flasche Sonnenblumenöl auszugeben. Besuchen Sie stattdessen mehrere Läden, vielleicht sogar kleinere Shops in Ihrer Stadt. Stellen Sie sich zudem die Frage, wie sehr Sie das Produkt gerade brauchen – denn es könnte in ein paar Tagen schon wieder in großer Menge da sein. Oder Sie kaufen alternative Produkte, die zum Beispiel Speiseöl und Butter für wenig Geld ersetzen können. (dh)

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