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Neuer Sparkassen-Betrug im Umlauf: Ein falscher Klick und das Geld ist weg

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Von: Malin Annika Miechowski

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Kunden mit Konto bei der Sparkasse sollten aktuell vorsichtig sein. Kriminelle wollen mithilfe einer dreisten Masche an persönliche Daten zu gelangen.

Deutschland – Die Warnungen vor Betrug reißen momentan nicht ab. Nun weist die Verbraucherzentrale NRW erneut darauf hin, vor allem bei E-Mails und dem Online-Banking auf verdächtige Nachrichten aufzupassen.

Neue Betrugsmasche im Umlauf: Kunden der Sparkasse im Fokus von Kriminellen

Nicht nur über den Messenger Whatsapp verbreiten sich Betrugsmaschen rasend schnell. Ein falscher Klick und persönliche Daten oder auch Geld vom eigenen Konto sind futsch. Eine beliebte Option für Kriminelle, um möglichst unkompliziert ihr Ziel zu erreichen, sind sogenannte Phishing-Mails. Die Mitteilungen sehen täuschend echt aus, bergen allerdings große Gefahren, meist in Form von eingefügten Links, auf die man als Verbraucher klicken soll, berichtet RUHR24.

Aktuell sind sowohl Kunden der Sparkasse als auch Verbraucher mit einem Konto bei Amazon ins Visier der Betrüger gerückt. Während es sich bei der augenscheinlich von Amazon stammenden E-Mail in Wahrheit um eine gefälschte Sicherheitswarnung handelt, werden Personen mit Konto bei der Sparkasse dazu aufgefordert, die persönlichen Daten in ihrem Profil beim Online-Banking zu aktualisieren.

In fett gedruckter Schrift steht die Mitteilung „Bitte prüfen Sie ihr Konto“. Außerdem sollen die Kunden „Auffälligkeiten ergänzen“ bei ihrem Online-Konto der Sparkasse. Mit einer Frist von sieben Werktagen, in denen Kunden die Aktualisierung durchführen sollen, setzen die Betrüger ihre „Beute“ gezielt unter Druck. Wer innerhalb dieses Zeitlimits nicht reagiert, der riskiert angebliche „Fehlanzeigen“ (weitere News zu Rückrufen und Warnungen bei RUHR24).

Phishing-Mails an Kunden der Sparkasse – Ähnliche Betrugsmasche bereits zuvor im Umlauf

Ein rot leuchtender Button lädt die Empfänger der E-Mail dazu ein, dies auf kurzem Wege zu erledigen durch einen Klick auf „Aktualisierung durchführen“. Doch die Verbraucherzentrale NRW weist darauf hin, dass man auf keinen Fall auf die E-Mail reagieren soll.

Ein Mann sitzt mit einer Kreditkarte vor dem Laptop.
Verbraucher sollten persönliche Daten, wie die von Kreditkarten, nicht aufgrund dubioser E-Mails ändern. © Imago/NOVELLIMAGE

Das bedeutet auch, dass Kunden der Sparkasse nicht auf den beigefügten Link klicken sollen. Stattdessen soll man die Phishing-Mail direkt in den Spamordner verschieben. Schon im Sommer 2022 gab es laut der HNA bereits eine Betrugsmasche bei Sparkassen-Kunden mit einer Fake-Mail, die im Internet kursierte.

Neue Betrugsmasche bei Sparkassen-Kunden – auch Kreditkarte im Visier von Kriminellen

Aber nicht nur durch angebliche E-Mails der Sparkasse werden Bankkunden aktuell hinters Licht geführt. Auch im Namen der Deutschen Kreditbank verschicken Betrüger aktuell Mitteilungen. Dabei geht es um die Freischaltung eines angeblichen Nutzerkontos.

Wie bei dem Betrug der Fake-Nachricht für Sparkassen-Kunden soll die Angelegenheit bei der DKB auch mit einem simplen Klick auf einen beigefügten Button erledigt sein. Diese Betrugsmasche geht sogar so weit, dass nicht nur die E-Mail täuschend echt aussieht, sondern auch die angebliche Homepage der DKB, auf die Nutzer nach dem Klick auf den Button weitergeleitet werden.

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