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Spare 20 Euro mit Deiner Mikrowelle – aber Vorsicht bei diesen Lebensmitteln

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Von: Madlen Trefzer

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Wer auf seinen Stromverbrauch achtet, kann viel Geld sparen. In der Küche besteht dabei besonders hohes Sparpotenzial. So geht‘s mit einer Mikrowelle:

In drei von vier deutschen Haushalten steht laut Öko-Test eine Mikrowelle. Dass die Geräte so beliebt sind, ist kein Wunder. Sie erzeugen scheinbar aus dem Nichts Wärme und bringen damit Lebensmittel schnell auf Wunschtemperatur. Doch wusstest Du, dass das Benutzen einer Mikrowelle auch stromsparend und sogar umweltschonend sein kann? Zumindest, wenn man das mit einem Backofen vergleicht.

Energie und Stromkosten sparen durch die richtige Benutzung der Mikrowelle

Wenn Du Deine Mikrowelle richtig nutzt, profitierst Du. Gerade in kleinen sowie in Single-Haushalten kannst Du durch die richtige Benutzung eine Menge Energie und Stromkosten einsparen. Denn Lebensmittelmengen bis zu 400 Gramm sind mit der Mikrowelle nicht nur schneller zubereitet, sondern auch mit einem deutlich geringeren Energieverbrauch. Das Einsparpotenzial liegt dabei laut carbon-connect.ch bei etwa 30%.

Wer regelmäßig den Backofen benutzt, zahlt am Ende des Jahres etwa 65 Euro Stromkosten dafür. Wenn Du übrigens auf das Vorheizen Deines Ofens verzichtest, sparst Du Stromkosten. Die Benutzung der Mikrowelle kostet im Vergleich dazu nur 45 Euro. Dabei können moderne Mikrowellen die Gerichte nicht nur erhitzen, sondern haben oft auch eine Garfunktion. Und das bei einem vergleichsweise geringen Anschaffungspreis. Doch Vorsicht! Nicht alle Gerichte eignen sich für die Mikrowelle.

Diese Lebensmittel gehören nicht in die Mikrowelle und sollten besser gekocht oder gebacken werden

So wird aus hygienischen Gründen davon abgeraten, Nudeln, rohes Fleisch oder auch rohen Fisch darin zu erhitzen. Im Grunde gilt das für alle leicht verderblichen Lebensmittel. Auch Wasser gehört dort nicht rein. Hohe, glatte Gefäßen begünstigen laut Öko-Test einen Siedeverzug beim Erhitzen von Wasser. Es erreicht zwar Temperaturen, die zum Kochen nötig sind, blubbert jedoch nicht. 

Wird das Gefäß mit dem kochenden (aber nicht blubbernden) Wasser anschließend bewegt, etwa beim Herausnehmen aus der Mikrowelle, kann sich eine Wasserdampfblase bilden, die explosionsartig aus dem Gefäß entweicht. Dabei reißt sie kochende Flüssigkeit mit, die zu Verbrühungen führen kann. Besser, Du erhitzt Wasser mit einer anderen Methoden, so sparst Du etwa 20 Euro mit dem Wasserkocher.

Die Mikrowelle ist eine gute Alternative für den Ofen – aber nicht bei „platzenden“ Lebensmitteln

Auch „platzendes“ Essen hat nichts in einer Mikrowelle verloren. Lebensmittel mit einer Haut oder Schale um einen flüssigen oder feuchteren Kern wie (gekochte) Eier, Peperoni, Tomaten, Trauben oder Würstchen können in der Mikrowelle platzen. Sollen diese Lebensmittel nun aber erhitzt werden, sind sie in einem Backofen oder im Topf besser aufgehoben als in einer Mikrowelle. Übrigens: So kannst Du bis zu 65 Prozent Stromkosten mit Töpfen sparen.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Kleine Mengen Essen können also problemlos in einer Mikrowelle erhitzt werden. Wer nach dem Gebrauch der Mikrowelle den Stecker zieht, spart zusätzlich. Denn wer die Standby-Funktion grundsätzlich vernachlässigt, spart über 100 Euro Stromkosten. Es lohnt sich also, beim Kochen und auch im gesamten Haushalt umzudenken. Wer seinen Stromverbrauch reduziert, senkt auch seine persönlichen Emissionen erheblich und trägt dabei zur Entlastung der Umwelt bei. Auch interessant: Diese Fische sparen Dir 111 Euro Stromkosten ein. (mad)

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