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Stiftung Warentest: „Miserable Quote“ – Crosstrainer fallen komplett durch

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Von: Tobias Becker

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Baden-Württemberg – Viele Menschen setzen auf Crosstrainer, um an ihrer Fitness zu arbeiten. Stiftung Warentest hat die Heimgeräte nun unter die Lupe genommen.

Gerade zum Jahresbeginn und mit Blick auf den Sommer ist die Motivation bei vielen Menschen in Baden-Württemberg* und Rheinland-Pfalz* hoch, sich zu bewegen und fit zu werden. Generell ist die Bewegung ein wichtiges und altersunabhängiges Thema, da die Auswirkungen auf die Gesundheit riesig sind. So aktiviert regelmäßiges Kraft-Ausdauer-Training nicht nur die Muskeln, sondern wirkt sich auch positiv auf den Stoffwechsel, Blutdruck und das Atemvolumen aus.

Hinzu kommen viele weitere Vorteile, die durch die Corona-Pandemie, die Lockdowns und das eingeführte Homeoffice von vielen Menschen gar nicht mehr wahrgenommen werden. Manche Personen setzen auch auf Smoothies, die vor kurzem von Öko-Test untersucht* wurden. Doch Bewegung ist und bleibt wichtig - und geht nicht nur im Fitnessstudio. So dienen Crosstrainer zum Workout zu Hause. Aber wie gut sind die Fitnessgeräte für das Wohnzimmer eigentlich? Stiftung Warentest hat acht Crosstrainer untersucht – mit einem erschreckenden Ergebnis. Wie andere Testberichte* auch, fasst HEIDELBERG24* zusammen.

OrganisationStiftung Warentest
HauptsitzBerlin
Gründung4. Dezember 1964

Crosstrainer im Test: So lief die Untersuchung von Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat acht Crosstrainer untersucht und dabei vor allem auf den Punkt „Trainieren“ geachtet. Zu 50 Prozent fließt in das Ergebnis ein, wie die Prüferinnen und Prüfer (Laien unterschiedlichen Alters und Geschlechts und zum Teil Experten) die Körperanpassung, Ergonomie, Gleichmäßigkeit der Bewegung und andere trainingsspezifische Anforderungen, die ein Crosstrainer erfüllen sollte, bewerten. Die restliche Bewertung wurde aufgeteilt in Handhabung (20 Prozent), Sicherheit (20 Prozent), wie die Gefahr der Überlastung oder Herzfrequenz-Steuerung, und Schadstoffe (10 Prozent), was vor allem auf berührbare Bauteile wie die Handläufe und Trittflächen bezogen ist.

Und da gab es schon die ersten Hinweise auf das Ergebnis, denn Stiftung Warentest schreibt: „Fünf von acht Modellen wiesen Schadstoffkonzentrationen auf, die oberhalb der EU-Grenzwerte oder des GS-Zeichens für Geprüfte Sicherheit lagen - eine miserable Quote.“ Tatsächlich sind die Schadstoffe aber nicht das einzige Problem der Crosstrainer im Test von Stiftung Warentest. Neben der Stabilität der Geräte waren auch Sicherheit und die Herzfrequenzmessung Themen, die nicht gut wegkamen.

Crosstrainer im Test: Zu diesem Ergebnis kommt Stiftung Warentest

Das Ergebnis: Ein Schock! Von den acht getesteten Crosstrainer fallen im Urteil von Stiftung Warentest gleich sieben komplett durch. Am besten kommt der „Eco 2000“ von Christopeit weg, wobei selbst der „Testsieger“ nur die Note „ausreichend“ bekommt. Das Ergebnis der Untersuchung ist erschreckend und sollte vor allem den Herstellern zu denken geben. Allerdings sind die Reaktionen der Produzenten wild durchgemischt.

Manch einer zeigt Einsicht, einer hat sogar sein Produkt vorübergehend vom Markt genommen. Andere stellen die ganze Untersuchung von Stiftung Warentest infrage, obwohl die Prüfpunkte von einem Fachbeirat diskutiert wird, der zum Teil auch aus Branchenvertretern besteht. Ob Kettler, Reebok oder Finnlo – die Crosstrainer sind Stiftung Warentest nicht gewachsen gewesen. Die gesamten Ergebnisse und weitere Informationen gibt es hinter der Bezahlschranke bei Stiftung Warentest – wie auch bei den Tests von Kabel- und Akku-Staubsaugern* oder dem von über hundert Laptops. (tobi) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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