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Fahrräder bei Stiftung Warentest: Diese E-Bikes sind ihr Geld wert

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Von: Tobias Becker

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Das Wetter lockt seit Wochen wieder Fahrradfahrer an die frische Luft. Viele setzten dabei inzwischen auf E-Bikes. Aber: Welches lohnt sich beim Kauf?

Guter Rad muss nicht teuer sein – oder doch? Aber Spaß beiseite: Der Mai lockte bereits viele Menschen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz auf die Feld- und Radwege, die Wälder oder die Straßen und im anstehenden Sommer wird es bestimmt nicht anders sein. Es ist Fahrradzeit! Seit einigen Jahren setzen dabei immer mehr Menschen auf E-Bikes. Sogar so viele, dass fast jedes zweite verkaufte Rad inzwischen ein Pedelec ist. Aber welches lohnt sich?

OrganisationStiftung Warentest
HauptsitzBerlin
Gründung4. Dezember 1964

E-Bikes bei Stiftung Warentest: Neun SUV-E-Bikes im Check

Wenn man mehrere Tausend Euro ausgeben will, um sich ein solches Pedelec, das umgangssprachlich auch E-Bike genannt wird, zuzulegen, dann ist ein Fehlkauf keine Option. Das A und O bei einem E-Bike: Es muss für alle Wege geeignet sein, dazu sollte es komfortabel sein, sportlich und eben auch gut aussehen. Es gibt inzwischen E-Bikes für alle Bereiche, wie auch bei den herkömmlichen Rädern.

Ob Stadt-, Trekking- oder Mountainbike – eine E-Version ist vorhanden. Ein Typ macht derzeit auf sich aufmerksam, denn dieser Typ ist nahezu alles in einem: Das SUV-E-Bike. Klingt seltsam? Es ist auch bekannt als Allroad- oder Crossover-E-Bike, das durch den tiefen Rahmen und sportliches Aussehen sowohl für Damen als auch Herren geeignet ist. Stiftung Warentest hat neun dieser SUV-E-Bikes getestet.

E-Bikes bei Stiftung Warentest: Teuer, aber gut? Der Anspruch im Test ist hoch

Die Preisspanne: Zwischen 3.300 und 5.350 Euro. Eine stolze Summe, bei der man nichts falsch machen will. Deshalb setzte Stiftung Warentest, deren Testberichte oft nützliche Hinweise geben, die Ansprüche auch hoch an. Im Praxistest wurde beispielsweise gecheckt, ob die Pedelecs auf Asphalt ebenso gut unterwegs sind, wie auf Schotterpisten. Sind sie auch mit Gepäck stabil?

Ein Pedelec fiel laut Stiftung Warentest in dieser Kategorie durch, da es ziemlich instabil fuhr. Nicht gut, schon gar nicht für den Preis. Allerdings gibt das Verbrauchermagazin auch Entwarnung: Die meisten anderen Testräder machten es besser. Auch die Sicherheit, die Laufzeit und der Schutz vor Spritzwasser von Akku sowie Motor und Display wurden untersucht.

E-Bikes bei Stiftung Warentest: Nur ein Produkt mit Bestnote

Aber welches SUV-E-Bike ist das Beste? Testberichte bewerten fast immer mit dem üblichen Notensystem von „sehr gut“ bis „ungenügend“. Von den neuen Produkten im Test hat Stiftung Warentest nur einmal die Bestnote vergeben. Das KTM hat demnach zwar nur zehn erlaubte Kilogramm als Zuladung, aber in allen anderen Bereichen schneidet das SUV-E-Bike stark ab.

Schaltung, Bosch-Motor, schnelle Ladezeit beim Akku, Lichtanlage und Handhabung überzeugten weitestgehend in der Untersuchung. Generell lässt sich sagen, dass alle getesteten SUV-E-Bikes ordentlich sind, denn die schlechteste Bewertung ist „befriedigend“. Diese Note haben Kalkhoff und Corratec bekommen. Alle Testergebnisse gibt es bei Stiftung Warentest hinter einer Bezahlschranke.

Worauf sollte ich beim Kauf eines E-Bikes achten?

Übrigens: Wer sich ein E-Bike kauft, sollte auf diverse Dinge achten. Das SUV-E-Bike eignet sich beispielsweise für eine recht große Anzahl an Menschen. Aber auch die Motorleistung, die Reichweite, Antriebsart und Rahmenform sind entscheidend für die richtige Auswahl. Stiftung Warentest gibt diesbezüglich einige Tipps.

Beachten sollte man auch, dass es beim Kauf eines Fahrrads zu längeren Wartezeiten kommen kann. Die Gründe: Zum einen die hohe Nachfrage, zum anderen aktuelle Lieferschwierigkeiten. Dennoch lohnt es sich, auf das richtige Rad zu warten, statt einfach schnell zuzugreifen. Wichtig auch: Fahrradhelme, deren Kindervariante auch schon von Stiftung Warentest getestet wurde. (tobi)

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