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Stiftung Warentest: Wasser- und Fruchteis unter der Lupe – mangelhafte Zuckerbomben

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Von: Tobias Becker

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Bei sommerlichem Wetter haben vielen Menschen Lust auf Eis. Stiftung Warentest hat nun 25 Eis-Produkte für Zuhause getestet.

Die Sonne lacht seit einigen Tagen über Baden-Württemberg* sowie Rheinland-Pfalz* und bringt sommerliche Gefühle zu den Menschen. Für alle Eis-Esser ist es die perfekte Gelegenheit, die Eisdielen der Region zu besuchen oder die Kühltruhe zu plündern. Bei Wasser- und Fruchteis von Aldi, Lidl und anderen Supermärkten sollte man jedoch aufpassen.

NameStiftung Warentest
HauptsitzBerlin
Gründungsdatum04. Dezember 1964

Eis im Test: So hat Stiftung Warentest die Produkte untersucht

Die neusten Testberichte* von Stiftung Warentest sind da. Darunter auch der Test von Frucht- und Wassereis. 25 Produkte wurden untersucht und in den Laboren wurde unter anderem auf das Aroma, die Deklarationen und den Zuckergehalt geachtet. Bei den verschiedenen Eissorten für Zuhause sind auch vier mit Bio-Siegel dabei, zehn der Produkte sind zudem zum Selbsteinfrieren.

Außerdem achtete Stiftung Warentest auf Kohlenhydrate und bei den „Cola-Eis“ auch auf den Koffeingehalt. Das Ergebnis ist genauso bunt gemischt, wie die untersuchten Eissorten. Von sehr gutem Frucht- und Wassereis bis mangelhaften Produkten ist alles dabei. Besonders die Bio-Eissorten stechen beim Aroma hervor. Drei der vier Bio-Eisprodukte punkten mit fruchteigenem Aroma.

Eis im Test: Die Sieger bei Stiftung Warentest

Der Zuckergehalt pro Eisportion reicht von einem bis zu 18 Zuckerwürfel! Doch es gibt auch Lichtblicke, wie Stiftung Warentest schreibt: „Es gibt auch Eis mit sehr gutem, gutem oder befriedigendem Zucker­urteil.“ Auch was Farbstoffe und färbende Konzentrate angeht, ist nicht alles okay. Ein Eis soll laut Testergebnis zwei rote Azofarbstoffe enthalten, die kritisch gesehen werden. Die Testsieger:

Eis zum Selbermachen: Kaum Zutaten, kaum Kalorien

Knallhart durchgefallen ist das Eis von Kaufland. „K-Classics Raketenstarker Thunderbird“ erhält von Stiftung Warentest ein „befriedigend“ im Zuckergehalt, die Deklarationen werden mit „mangelhaft“ bewertet und das Aroma ist nicht natürlich. Zwar wurde wohl natürliches Aroma angepriesen, allerdings zeigen die Untersuchung große Mengen von Allylhexanoat.

Übrigens: Um Eis selber zu machen, reicht es aus eine Tiefkühl-Beerenmischung zu pürieren und 250 Gramm Magerquark hinzuzugeben. Das dauert rund fünf Minuten und ist für Schlemmerkatzen durchaus eine „gesunde“ Alternative mit wenigen Kalorien, wie es auf fittastetic.com heißt. (tobi) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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