1. Heidelberg24
  2. Verbraucher

So gehen Stromkosten baden – ab wann sich ein Vollbad lohnen könnte

Erstellt:

Von: Madlen Trefzer

Kommentare

Strom und Wasser sparen leicht gemacht – so wird Deine Körperpflege umweltschonender und kostet Dich weniger Geld. Denn es ist gut zu wissen, ab wann es sich lohnt, ein Bad zu nehmen statt zu duschen.

In einem 2-Personen-Haushalt werden laut CO2online pro Tag durchschnittlich 254 Liter Wasser verbraucht. Die größten Anteile daran hat die Körperpflege. Im Jahr 2018 gibt der durchschnittliche Bürger 75 Euro jährlich für Duschen und Baden mit Warmwasser aus. Die Preise steigen weiter an. Besonders jetzt lohnt es sich nach einer Lösung zu suchen, die die anfallenden Kosten bremst und die Umwelt schont.

Geld sparen beim Abstellen von Wasser und auch beim Entkalken – So geht‘s

Der wohl bekannteste Energiespartipp beim Duschen ist, nicht zu lange duschen und Wasser abzustellen, solange man sich einseift oder peelt. Schließlich kostet jede Minute unter der Dusche Strom, Geld und kostbares Trinkwasser. Die Wassermengen lassen sich auch mit einem Sparduschkopf reduzieren. Dieser kann die Kosten senken und die Umwelt etwas entlasten. So viel Wasser kannst Du übrigens mit einem Sparduschkopf sparen.

Einen Duschkopf zu entkalken lohnt sich ebenfalls. Tropfende Wasserhähne und Duschen sind nämlich nicht nur nervig, sondern verschwenden laut Polarstern Energie hunderte Liter warmes Wasser im Jahr. Darüber hinaus lassen sich durch das Entkalken Deiner Haushaltsgeräte über 80 Euro sparen. Entkalken erfolg ganz einfach: So wendest Du das Kult-Getränk Cola im Haushalt an.

Dusch-Tipp: Warum man zum Geld sparen in den Keller gehen sollte

Wer einmal die Zeit beim Duschen stoppt, kann sich besser orientieren und anschließend handeln. Zum einen kann man sich beim nächsten Mal darum bemühen, die Zeit unter dem Duschstrahl zu reduzieren, zum anderen können Langduscher guten Gewissens auch baden gehen. Wer länger als 11 Minuten duscht, kann genauso gut ein Vollbad nehmen. Aus einem Hahn laufen nämlich etwa 15 Liter pro Minute – die Füllmenge einer Badewanne liegt bei 150 bis 180 Liter.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Auch der Gang in den Keller lohnt sich. Dort kommt das Wasser aus dem öffentlichen Netz mit einem Druck von 5 bis 6 Bar an. Der Druckminderer regelt den Fließdruck in den Wasserleitungen – oft steht er bei 4 bis 5 Bar. Allerdings genügen bereits 2 bis 3 Bar. Dieser Wert kann selbst eingestellt werden und sorgt sofort für einen niedrigeren Wasser- und Energieverbrauch. (mad)

Auch interessant

Kommentare