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Wäsche auf dem Wäscheständer trocknen und 160 Euro Strom sparen

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Von: Madlen Trefzer

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Stromkosten sparen fängt bereits bei den einfachsten Dingen an – wer langfristig auf einen Wäschetrockner verzichtet, spart ein kleines Vermögen.

Wer im Haushalt Strom und Geld sparen will, hält am besten Ausschau nach sogenannten „Stromfressern“. Dazu gehören nicht nur Geräte, die dauerhaft am Strom hängen, oder sich die meiste Zeit im Stand-by-Modus befinden, sondern insbesondere Elektrogeräte, die wir täglich nutzen. Die Waschmaschine und auch der Trockner sind solche Geräte. Wer sie effizient, oder, wenn möglich, gar nicht nutzt, spart jede Menge Geld.

Wäsche trocknen in der Wohnung spart Strom und Geld– das solltest Du aber beachten

Der Wäschetrockner ist nach dem Kühlschrank einer der größten Stromfresser im Haushalt. Deshalb sollte die Wäsche lieber auf einem Wäscheständer getrocknet werden. Da Wäschetrockner oft mehr als 1.500 Watt haben und lange in Betrieb sind, verursacht das hohe Stromkosten. Mit dem Trocknen auf dem Wäscheständer sparst du laut Energiespartipps.de etwa 160 Euro im Jahr. 

Beim Wäsche trocknen in der Wohnung sind einige Dinge zu beachten. Um Schimmel zu vermeiden, solltest Du unbedingt regelmäßig lüften. Im Winter empfiehlt sich Stoßlüften für jeweils 5 Minuten, um die Feuchtigkeit aus dem Raum zu bekommen. Idealerweise eignet sich für das Trocknen auf dem Wäscheständer also ein Raum mit Fenstern, die im Sommer stets gekippt bleiben. Ausreichend Platz im Raum ist ebenfalls wichtig. 

Ein Wäscheständer kann deinen Wäschetrockner ersetzen – das spart viel Strom und Geld

Nutze zum Trocknen der Wäsche in Innenräumen das Schleuderprogramm Deiner Waschmaschine. Niedrige Drehzahlen sparen Stromkosten und reichen aus, um tropfende Wäsche zu vermeiden. Denn Wassertropfen können auf empfindlichen Böden große Schäden anrichten. Lasse darüber hinaus im Sommer das Fenster stets gekippt und heize im Winter regelmäßig.

Draußen solltest Du darauf achten, dass Deine Wäsche nicht in der prallen Sonne steht. Zu viel Sonne kann empfindliche Textilien bleichen lassen. Deshalb eignet sich ein schattiger Standort oder ein Sonnenschirm über dem Wäscheständer. Ein wenig Wind beschleunigt darüber hinaus das Trocknen. Auch wenn du nur hin und wieder mal zum Wäscheständer statt zum Trockner greifst, schonst du damit die Umwelt und auch deinen Geldbeutel.

So kannst Du Strom und Geld sparen, ohne dabei auf den Trockner zu verzichten

Falls du die Nutzung eines Wäschetrockners aber bevorzugst, kannst du auch hier mit einfachen Handgriffen etwas Geld sparen. Du sparst Geld mit dem Wäschetrockner, wenn du ihn nach jedem Trocknen ausschaltest oder noch besser – den Stecker ziehst. Solange das Gerät sich im Standby-Modus befindet, zieht es Strom. Das gilt für alle Geräte im Haushalt – Hier erfährst Du, wie du über 100 Euro mit dem Standby-Modus sparen kannst.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Auch die Waschmaschine sollte nach Möglichkeit aus der Steckdose gezogen werden. Dabei können auch intelligente Steckdosen oder Zeitschaltuhren helfen. Sie haben ein hohes Stromsparpotenzial und können dabei helfen, Ressourcen zu schonen und den persönlichen CO2-Ausstoß erheblich minimieren. So sparst Du 50 Euro beim Waschen – Die richtige Gradzahl ist entscheidend. (mad)

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