1. Heidelberg24
  2. Verbraucher

So senkst Du den Wasserverbrauch beim Händewaschen um 50 Prozent

Erstellt:

Von: Madlen Trefzer

Kommentare

Wasser sparen fängt schon im Waschbecken an. Das bewusste Waschen der Hände kann Geld sparen und belastet die Umwelt weniger.

Mit der Corona-Krise hat wohl jeder von uns gelernt, wie man die Hände gründlich wäscht. Aber wie dabei Wasser und somit Geld gespart werden kann, könnte ruhig wiederholt werden. Laut Hausjournal fließen aus normalen Armaturen bis zu 20 Liter Trinkwasser pro Minute. Um das zu vermeiden, gibt es einige Tipps und Tricks beim Händewaschen, die ebenso gründlich wie umweltschonend sind.

Wassermenge beim Händewaschen reduzieren und Geld sparen

Die Wassermenge, die pro Minute aus dem Wasserhahn fließt, lässt sich laut Bund Landesverband Baden-Württemberg zum Beispiel mit einem Luftsprudler senken. Der Luftsprudler wird einfach auf den Wasserhahn geschraubt und mischt Luft in das Wasser. Obwohl weniger Wasser aus dem Hahn fließt, bleibt der Wasserstrahl mit einem Luftsprudler so füllig wie zuvor. So wird übrigens zusätzlich mit einem Sparduschkopf gespart.

Luftsprudler reduzieren den Wasserfluss von etwa 15 bis 20 Liter pro Minute auf rund zehn Liter pro Minute. Das Ergebnis: Bei gleichbleibendem Komfort sinkt der Wasserverbrauch um 30 bis 50 Prozent. Wer sich einen Luftsprudler in Bad und Küche montiert, kann einiges an Geld und Trinkwasser sparen. Nicht zu vergessen, dass die meisten Hände mit Warmwasser gewaschen werden, was zu zusätzlichen Energiekosten führt.

Temperatur runterfahren und Wassermenge kontrollieren – das kann viel Geld sparen

Wer Kosten sparen will, kann es sich zur Gewohnheit machen, die Hände mit kaltem Wasser zu waschen – oder wenigstens mit lauwarmem. Kleine Schritte können großes bewirken. Außerdem sollte jeder den Trick mit dem Becher kennen: Wer nämlich einen Becher neben dem Waschbecken hat, kann ihn ein Mal füllen und für die Wäsche der Hände benutzen – Skeptiker werden sehen, dass ein Becher Wasser vollkommen ausreicht.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Darüber hinaus lässt sich der Becher beim Zähneputzen benutzen: Sowohl für das Anfeuchten der Zahnbürste als auch für das ausspülen der Zahnpasta. Aber Vorsicht beim Kauf von Zahnpasta – bei Stiftung Warentest fällt fast die Hälfte der Produkte durch. Das Mindeste, was man beim Händewaschen beachten sollte ist natürlich das Ausstellen des Wassers beim Einseifen. Hier erfährst Du, ab wann sich ein Vollbad lohnt. (mad)

Auch interessant

Kommentare