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Super-Mond 2021: So sieht man das Himmels-Spektakel am besten

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Von: Daniel Hagen

Der Mond zeigt sich am 26. Mai von seiner ganz besonderen Seite. Beim sogenannten Blumenmond treffen gleich zwei astronomische Ereignisse aufeinandertreffen.

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr werden wir Zeuge eines sogenannten Supermondes. Das bedeutet, dass der Vollmond so nah an der Erde dran ist, wie sonst nie. Denn normalerweise ist der Himmelskörper zwischen 356.400 und 406.700 Kilometern entfernt. Das Ergebnis ist ein Vollmond mit größerem Umfang und hellerem Leuchten als sonst. Ein Phänomen, das 2021 nur vier Mal geschehen wird. Doch am Mittwoch (26. Mai) vermischt sich dieses astronomische Ereignis sogar noch mit einem anderen. Was genau passiert und warum wir in Deutschland Pech haben, erklärt HEIDELBERG24.de*.

Blumenmond 2021: Supermond trifft im Mai auf Mondfinsternis

Schon am 28. März und am 27. April hat es in diesem Jahr einen Supermond gegeben. Der bevorstehende am 26. Mai wird mit einer Entfernung von gerade einmal 357.462 Kilometern aber der größte und hellste des Jahres sein. Laut wetter.de wird der Vollmond an diesem Abend ab 21:20 Uhr im Sternbild des Skorpions aufgehen und noch am gleichen Tag frühmorgens seinen erdnächsten Bahnpunkt passieren. Am Morgen ist er bis 5.15 Uhr zu sehen. Für uns in Deutschland gibt es aber ein großes Problem, denn der genaue Vollmondtermin ist um 13.13 Uhr – wenn man auf unserer Seite der Erde den Mond nicht mehr sehen kann.

Dieser Umstand ist besonders deshalb schade, weil es nicht nur bei einem Supermond bleibt. In der Zeit von 11:45 bis 14:53 Uhr wandert der Vollmond nämlich durch den Kernschatten der Erde. Das bedeutet, dass die Erde sich zwischen Sonne und Mond schiebt – also eine totale Mondfinsternis. Weil dabei der Himmelskörper mit einem roten Ring umrandet wird, bezeichnet man das Phänomen auch als Blutmond. Über den Supermond am 26. Mai berichtet auch die Frankfurter Rundschau.

Blumenmond 2021: Live-Stream des Supermondes aus den USA

Der Vollmond im Mai trägt übrigens den Namen Blumenmond. Dieser Name geht zurück auf die Ureinwohner Nordamerikas, die sich bei den Beinamen an gleichzeitig auftretenden Naturphänomenen orientiert haben. In diesem Fall wachsen im Mai besonders viele Blumen. Über den Ursprung des Namens berichtet auch 24garten.de. Der Supermond hat übrigens auch größere Auswirkungen auf die Gezeiten. So werden Ebbe und Flut verstärkt, was sogenannte Stringtide – oder auch Springfluten – auslöst.

Wie bereits erwähnt, wird das astronomische Mega-Ereignis nicht von Deutschland aus zu sehen sein. Falls Du die Supermond-Finsternis aber beobachten möchtest, kannst Du Dir den Live-Stream des Griffith-Observatoriums aus Los Angeles anschauen. In den USA wird das Event nämlich sehr gut zu sehen sein. Das Wetter in Deutschland würde am 26. Mai wahrscheinlich sowieso nicht mitspielen. Bereits zum Beginn der Woche sind Regen und Wolken angesagt. (dh) HEIDELBERG24.de, 24garten und Frankfurter Rundschau sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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