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Nur an diesen Wochentagen tanken – so kannst Du Spritkosten sparen

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Von: Madlen Trefzer

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In Zeiten explodierender Spritpreise will wohl jeder seine Spritkosten senken. Zum Beispiel lohnt es sich, die richtige Uhrzeit zum Tanken zu kennen – und sogar den richtigen Wochentag.

Mittlerweile sind wohl jedem die erschütternden Spritpreise aufgefallen. Neben dem Preisvergleich über Smartphone-Apps kommt es beim Spritkosten sparen auch auf den richtigen Zeitpunkt an. So sind Diesel und Benzin an den Tankstellen vor allem dann besonders teuer, wenn es auf das Wochenende zugeht. Samstage fallen dabei besonders kostspielig aus. HEIDELBERG24 erklärt, an welchen Wochentagen Du bezahlbar tanken kannst. 

Tankstellen müssen seit einigen Jahren ihre Preise offenlegen – dadurch wissen Autofahrer, wie Spritpreise zustande kommen

2012 wird die dem Bundeskartellamt zugehörige Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) gegründet. Seit Dezember 2013 sind Tankstellen verpflichtet, ihre Preise beim Bundeskartellamt zu melden. Dadurch sollen Kunden die Spritpreise besser vergleichen können. Die Kraftstoffpreise für Diesel und Benzin werden den Autofahrern dann über verschiedene Apps, wie “clever tanken” und Google Maps oder über die Navigationssysteme in Echtzeit zur Verfügung gestellt. Hier erfährst Du, ab wann sich der Umweg zur Billig-Tanke lohnt.

Der Spritpreis, den Du an der Tankstelle zahlst, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Einer dieser Faktoren ist der Rohölpreis, denn wenn dieser steigt – so wie seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges – werden auch Diesel und Benzin teurer. Gleiches gilt für den Kurs des US-Dollars: Ist dieser im Vergleich zum Euro sehr stark, wird der Ankauf von Öl teuer, was die Kosten der Mineralölkonzerne in die Höhe treibt.

So kommen Spritpreise zustande – Einflüsse wie Steuern und Dollarkurs spielen dabei eine zentrale Rolle

Doch der Dollar und der Rohölpreis machen laut 24auto.de nur 45 Prozent des Endpreises bei Benzin aus. Der größere Teil der Kosten ist auf die Steuern zurückzuführen – diese machen nämlich etwa 49 Prozent aus. Beim Dieselpreis liegt der Anteil der Mehrwert und Mineralölsteuer bei rund 39 Prozent. Bei beiden Kraftstoffen kommt zudem noch eine CO2-Abgabe hinzu. Der Anteil von Gewinn und Kosten liegt lediglich bei sechs Prozent. Auch interessant: Auto entladen und dabei bis zu 100 Euro Benzin sparen.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Die Tendenz zeigt, dass es sich nicht nur lohnt, zur richtigen Uhrzeit zu tanken, sondern auch am richtigen Wochentag. Je näher das Wochenende rückt, desto höher sind auch die Spritpreise, heißt es bei billig-tanken.de. Mehrere Online-Portale empfehlen daher dienstags oder mittwochs zu tanken, da die Tankstellen an diesen Tagen nicht nur relativ menschenleer sind, sondern den Sprit auch kostengünstiger anbieten. Die App Clever Tanken empfiehlt Sonntage, Montage und Dienstage zum Tanken. (mad)

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