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Spartipp in der Küche: Mit Töpfen verbrauchst Du 65 Prozent weniger Strom

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Von: Madlen Trefzer

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Strom sparen funktioniert mit einfachen Tricks. Wer sie in der Küche anwendet, spart nicht nur Geld und Energie, sondern vielleicht auch viel Zeit.

Strom kann schon beim Kochen gespart werden. Dabei sollte die Größe der Kochfläche unbedingt zum Umfang des Topfbodens passen. Ist der Topf breiter als die Platte, auf der gekocht wird, ist zu viel Energieaufwand im Spiel und die Wärme verteilt sich ungleichmäßig. Das Erhitzen dauert dadurch länger. Ist der Topf zu klein, kommt es ebenfalls zu unnötigem Energieverbrauch.

Wertvoller Küchentipp: Strom sparen mit dem richtigen Topf – so geht‘s

Wer für jedes Gericht immer den kleinstmöglichen Topf nimmt, spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit. Schließlich erhitzen sich kleinere Töpfe viel schneller als große. Außerdem sind beim Kochen Topfdeckel ein Muss. Mithilfe von Deckeln kann bis zu 65 Prozent Strom oder Gas gespart werden. Denn ist der Deckel auf dem Topf, kann die Hitze nicht so schnell entweichen. 

Wichtig ist auch, dass die Größe des Topfdeckels genau zum Topf passt. Neuere Töpfe und Pfannen können ebenfalls beim Energiesparen helfen. Diese speichern die Wärme länger und haben einen ebenen Boden. Wenn bei älterem Kochgeschirr der Boden nicht mehr gleichmäßig flach ist, kommt es bei der Wärmeübertragung zu Energieverlusten und folglich zu einem höheren Verbrauch. Auch mit einem Schnellkochtopf kann jede Menge Strom, Zeit und Geld gespart werden.

Eine nachhaltige Nutzung von Töpfen kann Strom sparen und Abfall reduzieren

Die meisten Töpfe könnten übrigens viel länger genutzt werden als gedacht. Gut gepflegte Töpfe können bis zu 15 Jahre halten. Wie Töpfe mit dem Haushalts-Alleskönner Shampoo gereinigt werden können, erfährst Du hier. Irgendwann bringt aber auch die beste Pflege nichts mehr und der Topf muss ersetzt werden. Davor sollte allerdings auf bestimmte Faktoren geachtet werden.

Hat sich das Metall stark verformt, ist es ein guter Grund dafür, den Topf zu entsorgen. Hat sich allerdings Rost gebildet, kann man einen Trick noch probieren. Cola kann nämlich vielseitig im Haushalt verwendet werden und sogar Rost beseitigen. Ist jedoch die Beschichtung des Topfes stark beschädigt, ist es wahrscheinlich besser, ihn auszutauschen. Eine rauer Topfboden kann dazu führen, dass das Essen anbrennt.

Strom sparen beim Kochen im Topf: Einfache Tricks, große Wirkung

Aber Vorsicht bei rauem Topfboden! Nicht zu verwechseln ist eine beschädigte Oberfläche des Materials mit einem einfachen Kalkbelag. Schließlich kann der Kalk mit einem simplen Trick beseitigt werden. Spülmaschinentabs sind nämlich besser als jedes Putzmittel und entfernen nicht nur Eingebranntes, sondern auch Kalkablagerungen.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Eines der wichtigsten Stromspar-Tipps beim Kochen ist es, Restwärme zu nutzen. Dafür wird nach dem Aufkochen die Flamme zurückgedreht, oder die Kochstufe reduziert. Ein paar Minuten vor dem Ende wird der Herd dann komplett aus gemacht. Man kocht mit der Restwärme weiter. Diese liefert meistens ausreichend Hitze, um jedes Gericht gut gelingen zu lassen. (mad)

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