1. Heidelberg24
  2. Verbraucher

Unwetter in BW: Starkregen-Alarm – Experten mit Warnung für diese Regionen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Florian Römer

Kommentare

Wetter in Baden-Württemberg: Zum Wochenende drohen im Südwesten wieder Unwetter und Starkregen. In diesen Regionen wird es laut aktueller Prognosen besonders heftig:

Update vom 17. Juli: Erneut haben Gewitter und Starkregen für Chaos in Baden-Württemberg gesorgt. In Südbaden gab es vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen. Insbesondere in Lörrach und Weil am Rhein habe es deshalb viele Notrufe gegeben, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag sagte. Von den Überschwemmungen war auch die A98 zwischen Weil am Rhein und Kandern betroffen.

Die heftigen Regenfälle lassen auch das Hochwasser am Rhein weiter anschwellen. Der Wasserstand am Pegel Maxau bei Karlsruhe stieg am Samstagmorgen auf 8,62 Meter. Nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) wird der Scheitel voraussichtlich in der Nacht zum Sonntag erreicht. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein war bereits in der Nacht zum Mittwoch teilweise eingestellt worden. Mit einer Freigabe ist erst in der kommenden Woche zu rechnen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet auch im Laufe des Samstags wieder mit Gewittern. Ab der Mittagszeit sei das insbesondere im Osten von Baden-Württemberg möglich. Den Meteorologen zufolge können dann vereinzelt bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter und kleinkörniger Hagel fallen. In der Nacht zum Sonntag nehme das Gewitterrisiko dann ab, hieß es.

Unwetter-Alarm in BW: Chaos-Wetter geht weiter! Dieser Tag wird besonders heftig

Update vom 16 Juli: Noch bis Samstag bleibt Baden-Württemberg laut aktuellen Prognosen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) unter dem Einfluss von Tiefruckgebiet „Bernd“. Damit ist der Unwetter-Sommer im Südwesten noch immer nicht vorbei.* Bis in den Mittag hinein kann es am Samstag in Oberschwaben gebietsweise zu Starkregen mit 20 bis 30 Litern pro Quadratmeter in weniger als 6 Stunden kommen. Im Tagesverlauf kommt es auch in ganz Baden-Württemberg wieder zu Gewittern, örtlich mit Starkregen und Hagel. Lokal sind laut DWD auch heftige Unwetter nicht auszuschließen. Während der Samstag eher wechselhaft wird, könnte der Sonntag laut aktueller Vorhersagen tatsächlich wieder überwiegend trocken werden – und sogar teilweise sonnig. In Nordbaden könnten die Temperaturen zum Ende der Woche sogar bis zu 28 Grad erreichen.

Wetter in Baden-Württemberg: Die Vorhersage zum Wochenstart – Starkregen und Unwetter

Update vom 13. Juli: Schon ab Dienstag nistet sich das nächste Unwettertief über Deutschland ein. Vor allem im Südwesten von der Eifel bis zum Schwarzwald kann es bis Donnerstag zu sintflutartigen Regenfällen kommen, die die ohnehin schon hohen Flusspegelstände weiter ansteigen lassen. Der Dienstag startet bedeckt und verbreitet mit Regen. Im Tagesverlauf wird von Westen her mit Auflockerungen und nur noch örtlichen Schauern gerechnet. Die Höchstwerte liegen bei 14 Grad im Bergland und 19 Grad in der Kurpfalz. In der Nacht auf Mittwoch bleibt es wolkig mit einzelnen Schauern oder etwas Regen. Örtlich kann sich Nebel bilden. Tiefstwerte: 16 bis 9 Grad.

Ab Mittwoch (14. Juli) treten im Osten einzelne, aber teils heftige Schauer und Gewitter auf, die sich am Donnerstag auch im Norden breitmachen. Licht am Horizont gibt es in Richtung Wochenende, wenn sich das Unwettertief langsam, aber sicher Richtung Adria verzieht“, sagt Georg Haas, Meteorologe bei wetter.com. Erst zum Ende der Woche beruhigt sich die Lage wieder und möglicherweise kehrt dann auch der Sommer endlich zurück.

Wetter in Baden-Württemberg: Auf sonniges Wochenende folgen Regen und Gewitter

Meldung vom 10. Juli: Stuttgart - Kommt dieser Sommer uns nur so regnerisch vor? Wer die Sonne liebt, sollte dieses Wochenende ausgiebig nutzen, denn der Sommer in Baden-Württemberg* geht kommende Woche wohl schon wieder baden. Nach aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) ziehen am Samstagabend im Südwesten zwar vereinzelt Gewitter und Regenfelder auf. Der Sonntag bleibt aber vorwiegend trocken und sonnig. Zur Wochenmitte hin rollte aber die nächste Regenfront auf uns zu und die Temperaturen sinken deutlich. HEIDELBERG24* hat die Wetter und Unwetteraussichten für die diese Woche:

Am Samstag (10. Juli) wechseln sich verbreitet Quellwolken und Sonnenschein ab. Am Abend kann es im Westen zu Schauern und Gewittern kommen. Die Temperaturen steigen auf 27 Grad entlang des Rheins und 22 grad im Bergland. Der Wind bläst schwach aus unterschiedlichen Richtungen, in Böen auffrischend. Bei Gewittern kann es zu teils schweren Sturmböen aus West kommen. In der Nacht zum Sonntag breiten sich von West nach Ost Schauer oder schauerartig verstärkter Regen aus. besonders an der Vorderkante der Niederschläge bilden sich örtlich Gewitter mit teils schweren Sturmböen. Die Tiefstwerte liegen in der Nacht bei 16 bis 10 Grad.

Der Sonntag (11. Juli) startet noch teils bewölkt, bleibt aber zumeist trocken. Im Tagesverlauf zeigt sich außer ein paar Quellwolken häufiger die Sonne. Über dem Bergland herrscht nachmittags und abends ein geringes Schauerrisiko. Dort liegen die Höchsttemperaturen bei 20 Grad, am Oberrhein bei 26 Grad. In der auf Montag bleibt es größtenteils gering bewölkt, örtlich kann sich Nebel bilden. Gegen Montagfrüh nimmt die Bewölkung von Westen her zu, es bleibt aber trocken. Die Temperaturen fallen auf 15 bis 9 Grad.

Wochentag/DatumWetter-Vorhersage
Samstag (10. Juli)meist sonnig, 10 bis 27 Grad
Sonntag (11. Juli)meist sonnig, 9 bis 26 Grad
Montag (12. Juli)Schauer und teils schwere Gewitter, 11 bis 29 Grad
Dienstag (13. Juli)Regen, 9 bis 21 Grad

Am Montag (12. Juli) ziehen von Westen vermehrt Wolken auf. Im Lauf des Montags kommt es zu Schauern und Gewittern. Teils können sich schwerer Gewitter mit orkanartige Böen bilden. In den Abendstunden gehen die Unwetter in gebietsweisem Regen mit eingelagerten Gewittern über. Höchsttemperaturen: 22 Grad im höheren Bergland und 29 Grad in den Ebenen. Die Nacht auf Dienstag bleibt bedeckt und regnerisch, insbesondere im Westen kann es regional zu heftigem Starkregen kommen. Auch hier bilden sich wieder vereinzelt Gewitter. Tiefstwerte zwischen 17 und 11 Grad.

Wetter in Baden-Württemberg: Sommer 2021 ist ein „Gewitter-Sommer“

Es blitzt, donnert und regnet: Der Sommer 2021 ist ein Gewitter-Sommer. Der Meteorologe Markus Übel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach vergleicht die Wetterlage mit einem Kochtopf: „In der Luft sind viel Energie und Feuchtigkeit. Es beginnt zu brodeln, irgendwann platzen die Blasen.“ Das tun sie ‒ wettermäßig ‒ seit etwa Mitte Juni. Warme Luftmassen über dem Boden würden auf breiter Front in die Höhe gedrückt, wo sie abkühlen. Daraus entstehende Wolken wachsen zu Gewitterkomplexen, die sich vielerorts mit Starkregen entladen, wie der Meteorologe am Samstag erläuterte.

Daran wird sich in den kommenden Tagen auch im Rest von Deutschland wenig ändern. Es bleibt unbeständig. Während es nordöstlich der Elbe bei Temperaturen um die 30 Grad heiß wird, brauen sich über Baden-Württemberg die nächsten Unwetter zusammen. Es drohen Gewitter und Starkregen. Die Unwetter ziehen der DWD-Vorhersage zufolge etwa von Dienstag an Richtung Norden weiter.

Dass der diesjährige Sommer als Gewitter-Sommer wahrgenommen wird, erklärt Markus Übel mit der Verteilung von Blitz und Donner. „Sonst gehen Gewitter eher punktuell nieder. Viele Menschen bekommen es deshalb nicht mit, wenn es im Nachbarort kracht.“ Das sei diesmal anders: Sowohl kräftige Niederschläge als auch Gewitter und wechselhaftes Wetter gehörten zu einem Sommer dazu. Verglichen mit den beiden vorangegangenen sehr trockenen Jahren „kommen einem die Niederschläge aber viel vor“, räumt er ein. Bislang habe es zwar überdurchschnittlich geregnet. Von einem Rekord will Übel aber nicht sprechen. „Da ist noch Luft nach oben.“ (rmx mit dpa) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare