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Urlaub in Kroatien 2022: Einreise-Hammer – kein 3G-Nachweis mehr nötig

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Von: Jason Blaschke

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Über die Osterferien nach Kroatien? Kein Problem – zumindest mit Blick auf die Einreise-Formalitäten. Die gibt es mit Blick auf Corona nicht mehr.

Update, 12. April: Für alle, die über die Osterferien 2022 ins Ausland reisen möchten, könnte Kroatien eine Option sein, denn: Wer einreist, muss keinen Corona-Nachweis im Gepäck haben. Richtig gelesen, nach Informationen des kroatischen Innenministeriums, über die der ADAC schon berichtet hatte, können alle Reisende wieder ohne Impf-, Genesungs- oder Testnachweis nach Kroatien einreisen.

LandKroatien
HauptstadtZagreb
WährungKroatische Kuna
PräsidentZoran Milanović
Bevölkerung4,047 Millionen (2020)

Urlaub in Kroatien ohne Einschränkungen: keine Corona-Auflagen mehr

Auch das Einreiseformular ist Geschichte. Das Gleiche betrifft übrigens auch die Corona-Auflagen im Land. Alle Hotels, Restaurants, Cafés und andere Lokale haben ohne Beschränkungen geöffnet, auch die Maskenpflicht gehört der Vergangenheit an. Ebenso alle Zugangsbeschränkungen, die zuletzt noch an Stränden und öffentlichen Einrichtungen beachtet werden mussten. In Kroatien gibt es somit keine Corona-Auflagen mehr.

Das einzige, was Touristen noch beachten müssen, sind die Einreise-Auflagen in Deutschland, die seit Anfang März aber ebenfalls überschaubar sind. Maßnahmen wie die Quarantäne gibt es nicht mehr, lediglich der 3G-Nachweis ist in Deutschland noch Pflicht. Für alle, die weder geimpft noch genesen sind, reicht aber ein negatives Antigen-Test-Ergebnis aus – der PCR-Test ist längst nicht vorgeschrieben.

Urlaub in Kroatien: So klappt die Einreise in Coronazeiten ohne Probleme

Erstmeldung, 1. März: In Deutschland stehen die Osterferien 2022 an und viele Menschen fragen sich nun, wohin sie überhaupt reisen können – und welche Reiseziele zum Beispiel mit Kindern zu empfehlen sind. Tatsächlich sind solche Fragen nicht pauschal zu beantworten, denn die Corona-Einreiseauflagen variieren von Land zu Land sehr stark. Ein aktuelles Beispiel: In der Türkei müssen Einreisende wichtige Dokumente dabei haben, die am Flughafen auch kontrolliert werden.

Nach zwei Jahren Pandemie plagt viele Deutsche das Reisefieber. Und gerade Länder wie Kroatien erfreuen sich schon seit Jahren großer Beliebtheit. Umso erfreulicher, dass sich die Einreise nach Kroatien im Vergleich zu anderen Länder recht einfach gestaltet, denn: Ein Einreiseformular gibt es nicht. Richtig gehört, Reisende aus Deutschland können nach Kroatien einreisen, ohne spezielle Reise-Hinweise oder Warnungen beachten zu müssen. Ein einfacher 3G-Nachweis reicht aus.

Urlaub in Kroation: Kein Formular-Chaos – für die Einreise reicht ein QR-Code aus

Die einzige Voraussetzung ist, dass der Einreisende über ein digitales COVID-Zertifikat der EU verfügt, das in Deutschland sehr viele Apotheken kostenfrei ausstellen. Kinder unter 12 Jahren, die mit ihren Eltern nach Kroatien einreisen, sind ebenfalls von der Vorlage eines negativen Testergebnisses oder der Selbstisolierung befreit, sofern die Eltern ein digitales COVID-Zertifikat vorzeigen können. Für all diejenigen, die kein solches Zertifikat vorweisen können, gelten folgende Einreiseauflagen:

Das Auswärtige Amt in Berlin teilt auf seiner Homepage mit, dass in Kroatien die Kontaktdaten aller Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts erfasst werden. Um lange Wartezeiten an der Grenze zu vermeiden, empfiehlt das kroatische Innenministerium, seine Kontakt- und Aufenthaltsdaten vorab online anzugeben. Wer aber dann in Kroatien angekommen ist, kann sich hier recht frei von Corona-Beschränkungen bewegen. Die touristische Infrastruktur funktioniert aktuell ohne Einschränkungen.

Urlaub in Kroation: Diese Corona-Auflagen müssen Touristen aktuell noch beachten

Und auch Cafés sind im Außenbereich, Restaurants auch im Innenbereich geöffnet. Zu beachten sind die begrenzte Personenanzahl im ÖPNV sowie in Geschäften. Diverse Regionen in Kroatien haben zudem noch eigene Maßnahmen zum Infektionsschutz erlassen, die auf der Website der kroatischen Regierung nachgelesen werden können. Zumeist handelt es sich hier aber nur um kleinere, auf wenige Orte beschränkte Maßnahmen. Zudem zeichnen sich in immer mehr EU-Staaten Lockerungen ab.

Wer zum Beispiel einen Urlaub in Frankreich bucht, kann möglicherweise schon bald die Maske in gewissen Bereichen ablegen. Die Idee ist, die Maskenpflicht in Frankreich überall zu lockern, wo die 2G-Regel umgesetzt wird – also zum Beispiel in Freizeitparks, in Museen oder auch an Sehenswürdigkeiten. Apropos Maske: In Kroatien muss im ÖPNV, in Geschäften und Krankenhäusern immer ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden – unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

Kroatien ist kein Risikogebiet mehr – Einreise nach Deutschland einfacher

Im Freien ist die Maske bloß dann Pflicht, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Das Auswärtige Amt in Berlin warnt, dass in Kroatien „Bußgelder verhängt“ werden können, wenn die Corona-Auflagen bewusst missachtet werden. Etwas, worüber man sich bei der Rückreise nach Deutschland nicht mehr große Gedanken machen muss, denn: Kroatien steht neuerdings nicht mehr auf der RKI-Liste mit „Hochrisikogebieten“, was die Einreise für Reiserückkehrer extrem erleichtert.

Die digitale Einreiseanmeldung in Deutschland entfällt komplett, ebenso die Quarantäne-Pflicht für Nicht-Geimpfte. Lediglich ein 3G-Nachweis muss erbracht werden, sprich: Ungeimpfte müssen vor ihrer Abreise aus Kroatien einen Antigen-Schnelltest machen. Im Grunde ist Kroatien aber ein schönes Reiseziel besonders für Ungeimpfte, denn: Sowohl in Deutschland als auch Kroatien genügt für die Einreise ein einfacher Corona-Schnelltest.

Eine Tatsache, die bald auch noch mehr Länder zutreffen könnte. In Berlin ist geplant, die Corona-Einreiseverordnung noch vor April anzupassen, damit gerade für Familien mit Kindern die Rückreise nach Deutschland einfacher wird. Zudem ist laut einer Vorlage für die neue Einreiseverordnung im Gespräch, „Hochrisikogebiete“ neu zu definieren, was eine ganze Bandbreite an Lockerungen für alle bedeuten würde. Speziell für Ungeimpfte würde vieles einfacher werden, sollte das der Fall sein.

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