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Urlaub in der Pandemie: Hier stecken sich die meisten Reisenden mit Corona an

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Von: Eliran Kendi

Berlin - Das Robert Koch-Institut listet auf, welche Länder bisher am häufigsten als wahrscheinliche Orte von Corona-Ansteckungen genannt werden.

Corona-Ansteckungen, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf Reisen zurückzuführen sind, spielen laut dem Robert Koch-Institut (RKI) eine zunehmende Rolle beim derzeitigen Infektionsgeschehen in Deutschland. Das schreibt das RKI in seinem wöchentlichen Lagebericht vom Donnerstagabend (29. Juli). In der Zeit vom 28. Juni bis 25. Juli sind demnach 3.662 Fälle gemeldet worden, in denen die Betroffenen dem Coronavirus* wahrscheinlich im Ausland ausgesetzt waren. HEIDELBERG24* präsentiert die Liste des RKI:

LandGemeldete Fälle (28. Juni bis 25. Juli)
Spanien1247
Türkei249
Niederlande203
Kroatien197
Griechenland180

Urlaub in Corona-Zeiten: Diese beliebten Reiseziele entpuppen sich als Infektionshort

Als wahrscheinliche Infektionsländer in den vier betrachteten Wochen wurden Spanien*, die Türkei* und die Niederlande* am häufigsten genannt, vor Kroatien und Griechenland*. Ein besonders starker Zuwachs seit Mitte Juli ist für die Türkei verzeichnet, hier verdoppelte sich die Zahl der pro Woche erfassten Fälle. Auch echo24* berichtet über die Urlaubsländer, in denen die Infektionsgefahr besonders hoch ist*.

Mit Frankreich*, Italien, Österreich und Dänemark stehen weitere beliebte Reiseziele auf den ersten zehn Plätzen der Liste. Eine Corona-Ausbreitung durch heimkommende Sommerurlauber soll durch neue Regeln für die Einreise nach Deutschland gebremst werden. Vor allem Nicht-Geimpfte müssen sich nach einem Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums auf umfassendere Testpflichten einstellen.

Urlaub in Corona-Zeiten: Delta-Variante in Deutschland auf dem Vormarsch

Der überwiegende Anteil der Corona-Übertragungen finde allerdings weiterhin innerhalb Deutschlands statt, betont das RKI – die Rede ist von mindestens 81 Prozent. Angaben zum wahrscheinlichen Infektionsland liegen bei weitem nicht bei jedem Fall vor.

In Deutschland und dem europäischen Ausland sind dem Bericht zufolge die als besorgniserregend eingestufte Virusvarianten vorherrschend. Hierzulande wird die deutlich ansteckendere Delta-Variante* in einer Stichprobe mittlerweile in rund neun von zehn Fällen gefunden (91 Prozent). Der Anteil war über Wochen teils sehr rasch gewachsen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt laut RKI derzeit vor allem bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 10 und 34 Jahren. Die mit Abstand höchsten Werte werden für die Vorwoche bei den Untergruppen der 15- bis 19-Jährigen mit 40 und bei den 20- bis 24-Jährigen mit 45 verzeichnet.

Urlaub in Corona-Zeiten: Wieder mehr Covid-Patienten in deutschen Krankenhäusern

Da die Zahl die 7-Tage-Inzidenz noch niedrig sei, könnten Gesundheitsämter viele Infektionsketten nachvollziehen, hält das RKI fest.

Weiter setzt sich laut RKI der Rückgang der Zahl von Krankenhaus- und Intensivstation-Fällen mit Covid-19 nicht fort. Stattdessen sei der Anteil von Patienten mit dieser Diagnose an allen Fällen mit schweren Atemwegsinfektionen vergangene Woche wieder leicht angestiegen. „Insgesamt liegen die Werte zurzeit aber auf einem niedrigen Niveau.“ (esk mit dpa)*HEIDELBERG24 und *echo24 sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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