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Sitzheizung, Schiebedach und Co. erhöhen Deinen Spritverbrauch dramatisch

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Von: Madlen Trefzer

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Benzin und Diesel werden immer teurer. Wer Spritkosten sparen will, sollte bei Gelegenheit auf die Extras, die das Auto zu bieten hat, verzichten.

Wer seinen Spritverbrauch reduzieren will, sollte – wenn möglich – auf die Extras, die sein Wagen zu bieten hat, verzichten. Alle elektrischen Geräte im Auto, wie etwa Klimaanlage, Steuergeräte, Lüftung, Beleuchtung, sowie Sicherheits- und Komforteinrichtungen beziehen ihre Energie aus dem Bordnetz. Der Strom wird dabei vom Generator bereitgestellt, der vom Verbrennungsmotor angetrieben wird, heißt es bei ADAC.

Läuft im Auto die Klimaanlage, musst Du mit einem Mehrverbrauch rechnen

Folglich kosten eingeschaltete elektrische Geräte und andere Stromverbraucher jede Menge Sprit und können auf Dauer richtig teuer werden. Der elektrische Energiebedarf ist – anders als beim Fahrwiderstand – nicht von der Fahrstrecke oder Geschwindigkeit abhängig, sondern von ihrer Einsatzdauer. Zum Beispiel kann eine Klimaanlage zu einem Mehrverbrauch von etwa 0,3 bis 1,5 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer führen. 

Eine Standheizung kostet laut ADAC etwa einen Mehrverbrauch von 0,2 bis 0,5 Liter pro Stunde. Eine sinnvolle Nutzung solcher Extras ist gut, denn ein angenehmes Innenraumklima hält den Fahrer fit. Damit die Spritrechnung nicht zu hoch wird, sollten die Einschaltzeiträume jedoch auf das Notwendigste reduziert werden. Das offene Schiebedach oder auch die Fenster beeinträchtigen die Luftströmung außerhalb des Autos während der Fahrt immens. 

Offene Fenster blockieren den Luftstrom und erhöhen die Spritkosten

Ein beeinträchtigter Luftstrom kann sich also durchaus auf die Spritkosten auswirken. Deshalb lohnt es sich nicht nur alle Fenster bei höheren Geschwindigkeiten geschlossen zu halten, sondern auch den Wagen richtig auszuräumen, um Benzin oder Diesel zu sparen. Auch interessant: Chiptuning vs. Tieferlegen – so reduziert Dein Auto den Spritverbrauch.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Wer bei 100 Stundenkilometern auf beiden Seiten die Fenster unten hat, sollte laut ADAC mit etwa 0,2 Litern Mehrverbrauch rechnen. Nur bei niedrigen Geschwindigkeiten – etwa im Stadtverkehr – können daher geöffnete Fenster einen eindeutigen Kostenvorteil gegenüber einer Klimaanlage bringen. Spare jedoch niemals an der Beleuchtung, am Scheibenwischer oder an der Scheibenheizung – das könnte nämlich deine Sicherheit gefährden. (mad)

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