1. Heidelberg24
  2. Verbraucher
  3. Verbraucher-Magazin

Das ändert sich 2023 für Verbraucher: Was im neuen Jahr alles teurer wird

Erstellt:

Von: Anna-Maureen Bremer

Kommentare

2023 wird ein hartes Jahr werden – mindestens finanziell. Hersteller und Anbieter aus verschiedensten Branchen erhöhen die Preise deutlich. 

Wer angesichts steigender Preise gar nicht genau weiß, wie er dieses Jahr Weihnachtsgeschenke unter den Baum legen soll, der darf ans kommende Jahr noch gar nicht denken. Denn dann kommen weitere Änderungen und Preiserhöhungen auf Verbraucher zu. echo24.de stellt eine wenig erfreuliche Übersicht zusammen.

Mehr Kosten und weniger Geld auf dem Gehaltszettel: 2023 wird teuer

Heizen ist in diesem Winter irgendwie zum Luxus geworden. Bei steigenden Gaspreisen überlegen sich viele, ob es nicht auch erstmal ein wärmerer Pullover tut. Beim Einkaufen lernen Menschen zunehmend, sich auf Bescheidenheit zu besinnen, denn die Lebensmittelpreise sind um bis zu 80 Prozent gestiegen. Dazu kommt, dass Hersteller manche Preise versteckt erhöhen: gleiche Packungsgröße, aber weniger Inhalt. Diese Praxis ist vor allem bei Chips verbreitet.

Na dann, prost Neujahr? Wer mit Sekt anstoßen will, darf dafür – Sie ahnen es schon – bald mehr bezahlen. „RUHR24“ berichtet, dass die Preise zum Endjahresspurt deutlich anziehen. Discountern wird außerdem vorgeworfen, Preistreiber in der Krise zu sein – gegenüber echo24.de äußerten sich Kaufland, Lidl und Co. zu den Vorwürfen.

Ein Ende der Teuerungen ist nicht in Sicht. Von steigenden Strompreisen wollen viele schon gar nichts mehr hören. Ins Ausland fliehen? Nun ja...

Urlaub 2023? Viele Airlines erhöhen die Preise und auch zu Zuhause kostet Freizeitspaß mehr

Urlaub im Ausland? Wird für viele nicht mehr möglich sein. Wie der ADAC berichtet, heben mehrere Airlines die Flugpreise besonders stark an. „Bis zu 46 Prozent Preissteigerung gegenüber 2022“ soll es geben, im Preisvergleich von 2021 zu 2023 verdoppeln sich die Ticketpreise mancher Airlines sogar.

Das alles wird teurer (und vermutlich noch viel mehr)

Heizen

Strom

Lebensmittel

Netflix

Europapark-Eintritt

Rauchen

Flüge

Und auch, wer dem Alltag wenigstens kurz entfliehen und in einem Freizeitpark eine gute Zeit mit der Familie oder Freunden erleben möchte, muss dafür mehr Geld ausgeben. Der Europapark in Rust erhöht seine Preise. Sparfüchse werden jetzt denken: „Dann mache ich es mir eben auf der Couch gemütlich. Netflix an und gut.“ Na, raten Sie mal: Auch der Streaming-Dienst erhebt höhere Gebühren. Auch war es eine Frage der Zeit, wann es bei Netflix Änderungen bei den Abonnements geben würde. Oft werden Accounts großzügig im Freundeskreis geteilt, schreibt „wa.de“. Dafür seien sie aber nicht gedacht (und bezahlt).

Änderungen im neuen Jahr: Rauchen wird 2023 teurer

Wen das alles sehr stresst, der greift vielleicht routiniert zum Glimmstängel. Aber: Vielleicht ist es ein Ansatz, das Rauchen zum neuen Jahr diesmal wirklich aufzugeben. Denn, auch die Tabaksteuer wird in Deutschland angehoben im Januar. Und nein, die Liste endet leider noch nicht. Eine Preiserhöhung bemerken Verbraucher ab 2023 vermutlich erst beim Blick auf ihren Gehaltszettel: Die Krankenkassenbeiträge steigen ebenfalls. Ganz gemein: Verbraucher müssen darüber nicht direkt informiert werden.

Wer jetzt nur noch auf die Erbtante hoffen kann, auch dem sei gesagt: Selbst erben wird durch das Jahressteuergesetz 2023 ab Januar teurer. Da bleibt nur, die Nerven zu behalten und sich vielleicht manche Verschwendung abzugewöhnen. Nachhaltiger einzukaufen und weniger wegzuwerfen und zu Weihnachten vielleicht über gemeinsame Zeit statt teurer Technik nachzudenken.

Auch interessant

Kommentare