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„Das ist erst der Anfang“ – Palmöl-Produkte bald wohl noch teurer

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In Indonesien können sich viele Familien das Palmöl zum Kochen nicht mehr leisten.
In Indonesien können sich viele Familien das Palmöl zum Kochen nicht mehr leisten. © Dicky Bisinglasi/Imago

Das Exportverbot für Palmöl in Indonesien könnte in Deutschland bald die nächste Teuerungswelle auslösen – ein Experte enthüllt die Gründe dafür.

Indonesien – Für viele Lebensmittel müssen die Verbraucher in Deutschland seit Wochen tiefer in die Tasche greifen. Ganz oben im Ranking der Nahrungsmittel mit der stärksten Preissteigerung steht das Speiseöl. Daten vom Statistischen Bundesamt zeigen, dass die Speiseöle im März 2022 im Schnitt 30 Prozent mehr gekostet haben, als im Vergleich zum März 2021. „Das ist erst der Anfang“, textete dazu ein Facebook-User.

BW24 verrät die Gründe für drohende Preissprünge bei Palmöl-Produkten

Grund für die Äußerung ist der Exportstopp für Palmöl, den die indonesische Regierung am Donnerstag verhängt hatte. Die neue Entscheidung beeinträchtige nicht bloß die Verfügbarkeit von Palmöl allein, warnt Rohstoff-Experte James Fry von der Firma LMC International. Zum einen, weil in vielen Produkten Palmöl verarbeitet ist, zum anderen, weil auch die alternativen Speiseöle schon rund 30 Prozent teurer geworden sind, als im Vorjahr.

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