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Ungebetene Gäste: Was tun gegen Stinkwanzen in der Wohnung?

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Von: Marten Kopf

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Die Grüne Stinkwanze ist nur eine von vielen Wanzenarten, die momentan ihr Unwesen treiben.
Die Grüne Stinkwanze ist nur eine von vielen Wanzenarten, die momentan ihr Unwesen treiben. © dpa/Jochen Lübke

Baden-Württemberg - Sobald die Tage kühler werden, zieht es auch Ungeziefer in beheizte Innenräume. Wanzen zum Beispiel. Wie man sie loswird, verraten wir hier:

Nach und nach werden die Tage kürzer und vor allem kühler. Und nicht nur uns Menschen zieht es jetzt langsam aber sicher eher in gemütlich beheizte Innenräume. Denn auch so manchem Krabbeltierchen erscheint die Aussicht auf behagliche Wärme verlockend. Zwar ist nicht jeder Mitbewohner gleich schlimm, es gibt aber so manche Tierchen, mit denen niemand so recht die eigenen vier Wände teilen mag. Die „Grüne Stinkwanze“ etwa ist so eines, wie HEIDELBERG24* berichtet.

Wanze: Vor allem in der Herbstzeit suchen die Insekten unsere Wohnungen auf

Was wie eine Bezeichnung klingt, wie sie Kinder gerne verwenden, ist tatsächlich ihr botanisch korrekter Name – und das nicht ganz ohne Grund. Denn bei Gefahr kann das auch „Gemeiner Grünling“ genannte Insekt aus an seinem Hinterleib sitzenden Drüsen ein übelriechendes und lange anhaftendes Sekret absondern. Nichts, was man unbedingt in der Wohnung haben wollte. Im Übrigen müssen Grüne Stinkwanzen um diese Jahreszeit gar nicht (mehr) zwingend grün sein. In aller Regel wechseln sie ihre Farbe im Laufe des Herbstes, nehmen dann einen eher braun-gräulichen Farbton an.

Allzu lange wird man die kleinen Krabbler nicht mehr beobachten können – oder müssen. Denn Wanzen überwintern normalerweise an trockenen und geschützten Stellen unter Gehölzen und treten erst wieder ab Mai in Erscheinung. Im Moment aber ist es ihnen schlicht noch nicht kalt genug, sich ein Winterquertier zu suchen, weshalb sie (zumindest noch) gerne Zuflucht in wärmeren Gefilden suchen. Eben in Häusern und Wohnungen zum Beispiel.

Stinkwanzen in der Wohnung: Das ist zu tun

Zugang in Häuser und Wohnungen finden die Tierchen etwa über gekippte Fenster, Rollladenkästen oder sie sitzen unbemerkt im letzten Hortensientopf, der vom Balkon nach drinnen geholt wird*. Doch sie loszuwerden ist gar nicht so schwierig, wie das Magazin Öko-Test* erst kürzlich verrät. Vorausgesetzt, Sie beachten einige einfache Dinge:

Und keine Sorge: Zwar mögen viele Menschen Wanzen eklig finden – gefährlich sind sie nicht. Weder beißen sie, noch richten sie sonst irgendwelche Schäden an. Mit mangelnder Hygiene hat ein Wanzenbefall im Haus übrigens nichts zu tun. Die kleinen Krabbler werden durch Licht und Wärme angelockt, nicht durch Schmutz oder Essensreste. Die Insekten ernähren sich ausschließlich von Früchten, Blättern und Pflanzensaft.

Grüne Stinkwanze in der Wohnung: So hät man sie fern

Im Grunde sind es sehr einfache Regeln, mit denen sich Wanzen fernhalten lassen.

Als umweltfreundliche Alternative zu den Insektiziden, die im Handel erhältlich sind, empfiehlt Öko-Test eine Mischung aus Wasser, Essig und Spülmittel (Mischverhältnis: 4:2:1). Die Mischung einfach dort versprühen, wo die Wanzen sich aufhalten, zusätzlich außerdem auf allen Tür- und Fensterrahmen. Die Mischung schadet den Wanzen nicht, der Essiggeruch soll die Tiere aber fernhalten. (mko) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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