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Effizienter waschen und schleudern: So sparst Du 50 Euro mit dem Schleudergang

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Von: Madlen Trefzer

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50 Euro stehen auf dem Spiel – Wer den Schleudergang seiner Waschmaschine richtig nutzt, kann ein kleines Vermögen sparen.

Auch beim Schleudern in der Waschmaschine kann man Geld sparen. „Je höher die Umdrehungen pro Minute, desto größer ist dabei die Ersparnis“, heißt es bei mehreren Stromspar-Portalen. Wer seine Wäsche mit 1.600 Umdrehungen schleudert statt mit 900, soll rund ein Viertel der Energie beim Waschen sparen, heißt es bei kwh-preis.de. Kann das überhaupt stimmen? Das klingt zunächst nicht danach. 

Strom und Geld sparen beim Schleudern: Es kommt auf die anschließende Trocknung der Wäsche an

Mit etwa fünf Prozent des Gesamtstromverbrauchs gehört die Waschmaschine zu den großen Stromverbrauchern im Haushalt. Wer regelmäßig das Eco-Programm nutzt und grundsätzlich bei 30 Grad wäscht, kann viel Geld sparen. Doch es kommt auch auf die Zahl der Umdrehungen an. Dabei gibt es zwei Taktiken – Wer die Wäsche anschließend im Wäschetrockner trocknet, kann die Umdrehungszahl hochfahren.

Hier lohnt es sich nämlich den Wäschetrockner mit möglichst trockener Wäsche zu beladen. Im Vergleich zum Schleudergang in der Waschmaschine muss er nämlich mehr Energie für das Aufheizen aufbringen. Je höher die Umdrehungszahl des Schleudergangs also eingestellt ist, desto trockener ist die Wäsche bei der Entnahme aus der Maschine und ist im Wäschetrockner schneller trocken.

Wäschetrockner effizienter nutzen und 50 Euro im Jahr sparen – So geht‘s

Schleuderst Du mit mindestens 1200 Umdrehungen pro Minute, schonst Du Deinen Wäschetrockner und kannst laut stromvergleich.de bis zu 50 Euro im Jahr sparen. Am meisten Strom sparst du allerdings, wenn du erst gar keinen Trockner nutzt, sondern die Wäsche an der Luft trocknen lässt. Und dann gilt: Je niedriger die Schleuderzahl, desto weniger Strom verbraucht die Maschine.

Waschmaschinen mit gleicher maximaler Schleuderdrehzahl sind nicht immer gleich effizient. Tendenziell gilt aber laut Kaufsignal, dass mit einer höheren Schleuderdrehzahl auch eine höhere Schleudereffizienz und eine geringere Restfeuchte erreicht wird. Also bestätigt sich somit die Angabe von kwh-preis.de nochmals– je höher die Umdrehungen desto mehr wird (zumindest beim anschließenden maschinellen Trocknen) gespart.

Es lohnt sich beim Trockner und bei der Waschmaschine das ECO-Programm zu nutzen

Auch unsere Waschmaschinen haben ein großes Stromspar-Potenzial. Sowohl bei Wäschetrocknern als auch bei Waschmaschinen lohnt es sich beim Kauf, auf die Effizienzklasse zu achten. Allerdings bezieht sich diese immer nur auf das ECO-Programm des jeweiligen Geräts. Deshalb lohnt es sich, bei der Waschmaschine regelmäßig das Programm zu nutzen. Es lohnt sich fast überall im Haushalt, auf den Stromverbrauch zu achten.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Jede Menge Geld kann auch beim Boykottieren des Standby-Modus gespart werden. Je mehr Geräte ganz aus der Steckdose gezogen werden, desto mehr Strom kann eingespart werden. Auch unsere Waschmaschine und der Wäschetrockner gehören zu den Geräten, die bei Nichtnutzung unbedingt aus dem Stromnetz entfernt werden sollten – mit diesen kleinen Schritten wird der persönliche CO2-Ausstoß reduziert. (mad)

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