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Waschmittel richtig benutzen – diese Fehler sollte man vermeiden

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Von: Pauline Wyderka

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Kleine Fehler beim Waschen können eine große Wirkung haben. Dabei lassen sie sich meist einfach vermeiden. Wie man Waschmittel stattdessen richtig verwendet:

Was man beim Waschen falsch machen kann? Wie sich herausstellt, genug, sodass es sich lohnt, einmal genauer darauf zu schauen, wie man sein Waschmittel verwendet und was man dabei besser machen könnte. Im besten Fall stellt man fest, dass man seine Kleidung durch kleine Fehler unnötig strapaziert. Im schlimmsten Fall schadet man der Umwelt, verschwendet Zeit und wirft einen Haufen Geld zum Fenster hinaus.

Fehler bei der Waschmittel-Wahl: Pulver oder flüssig?

Waschen ist so eine Sache, mit der man irgendwann notgedrungen anfängt und ansonsten am liebsten möglichst wenige Gedanken daran verschwendet. Eigentlich will man nur das Waschmittel in die Schublade geben, Klappe zu, Knopf drücken und fertig. Doch einer dieser Schritte birgt erstaunliche Fehler, die bestimmt die meisten von uns schon gemacht haben. Und die passieren nicht beim Klappeschließen.

Die Fehler können schon bei der Wahl des Waschmittels losgehen. Da hilft einem beispielsweise das Ergebnis des jüngsten Waschmittel-Öko-Tests, der für einige Marken eine erschreckende Bilanz zieht. Im Test schneiden immerhin Pulverwaschmittel besser ab als Flüssigwaschmittel. Letzteres kann man beim nächsten Einkauf also getrost überspringen.

Fehler bei der Waschmittel-Wahl: Heimliche Bleiche

Tückisch kann auch Bleichmittel in Waschmitteln sein. Wer sich wundert, warum seine Textilien nach einigen Wäschen immer ausgewaschener aussehen, verwendet vermutlich Vollwaschmittel für alles. Darin sind nämlich Bleichstoffe enthalten, die Verfärbungen und Flecken entfernen sollen. Auf Dauer kann die Bleiche jedoch auch die Stofffasern angreifen und bei bunter und dunkler Kleidung für einen Auswascheffekt sorgen. Wenn das passiert, kann man immerhin mit Kaffee in der Waschmaschine nachhelfen.

Gleichzeitig entfaltet die Bleiche ihre volle Kraft jedoch erst bei höheren Temperaturen. Wer es also darauf anlegt, Verfärbungen auszuwaschen, sollte nicht kalt oder bei 30 Grad waschen. Für Buntes sollte man dagegen lieber auf ein Colorwaschmittel zurückgreifen. Selbst hartnäckige Flecken, die in der Waschmaschine sonst nur mit Bleichmittel herausgehen würden, kann man stattdessen vorbehandeln. Mit Gallseife, Zitronensäure oder Soda bekommt man auch diese heraus, ohne die Kleidung auszubleichen.

Fehler bei der Waschmittel-Wahl: Unnötige Spezial-Produkte

Während es mittlerweile unzählige Waschmittelprodukte gibt, die man kaufen kann, kann man auf neuheitliche Erfindungen wie Wäsche-Parfüm oder Conditioner gewöhnlich getrost verzichten. Auch Weichspüler wird in seiner Rolle gerne überbewertet. Klar, er macht Handtücher ein bisschen softer, sorgt jedoch auch dafür, dass sie weniger saugfähig sind. Zudem sind enthaltene Stoffe oft bekannte Allergieauslöser und biologisch schlecht abbaubar.

Das Geld kann man sich also buchstäblich sparen. Lediglich bei Wolle sollte man vorsichtig sein. Hier empfiehlt es sich, ein Woll- oder Feinwaschmittel zu verwenden, um die empfindlichen Fasern zu schonen. Auch bei Spitze kann dies nötig sein.

Waschmittel richtig verwenden: Die Menge macht das Gift

Auch auf die Menge kommt es beim Waschmittel an. Während auf den Verpackungen der Reiniger meist empfohlene Dosierungen angegeben sind, schätzen die meisten beim Waschen die richtige Menge – und liegen oft genug daneben. Wer zu wenig Waschmittel verwendet, riskiert Kalkablagerungen, muffige Gerüche und dass die Kleidung nicht vollständig und hygienisch sauber wird. Zu viel Waschmittel hingegen schadet den Fasern und ist ganz einfach Geldverschwendung.

Selbst lagern kann man die Textilreiniger falsch. Konsistenz, Geruch und Farbe sollten sich möglichst nicht ändern. Vor allem Waschpulver neigt jedoch in einer zu feuchten Umgebung dazu, zu verklumpen. Das kann dazu führen, dass sich das Waschmittel in der Waschmaschine nicht mehr gleichmäßig auflöst. Ungleichmäßige Reinigung sowie Waschmittelrückstände können dann die Folge sein.

Waschmittel richtig verwenden: Auch richtiger Waschgang wichtig

Unabhängig vom Waschmittel kann man beim Waschen noch mehr Fehler machen. So kann die Wahl des falschen Waschgangs ebenfalls viel Schaden anrichten. In den allermeisten Fällen ist nämlich beispielsweise der 40-Grad-Waschgang pure Geldverschwendung. (paw)

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