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Wetter in BW: Sommer-Comeback? Das sagen die Prognosen

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Von: Robin Eichelsheimer

Baden-Württemberg: Noch muss man sich im Südwesten auf nass-kühles Wetter einstellen, doch die Prognose macht Hoffnung. Kehrt am Wochenende endlich der Sommer zurück?

Der Sommerbeginn macht es den Menschen in Baden-Württemberg* nicht gerade einfach: Nach einem Mega-Hitze-Wochenende zur Monatsmitte, bei dem vielerorts die 30-Grad-Marke geknackt und reichlich geschwitzt wurde, versank der Südwesten in der zurückliegenden Woche vornehmlich im Starkregen. Eine Unwetter-Walze folgte auf die nächste – eine Entspannung der Lage war zunächst nicht in Sicht. Auch am Donnerstag (1. Juli) bleibt es in Baden-Württemberg zunächst regnerisch. Doch je näher es Richtung Wochenende geht, desto sonniger sind die Aussichten, wie HEIDELBERG24* berichtet.

Wetter in Baden-Württemberg: Nach heftigen Stürmen und Gewittern endlich Besserung in Sicht

Zu Beginn der Woche haben Starkregen und Sturmböen vielerorts in Baden-Württemberg schwere Schäden angerichtet – unzählige Autos versanken in Regenfluten, etliche Tunnel und Keller liefen voll. Besonders schlimm hat es die Landeshauptstadt Stuttgart getroffen. Allein in Stuttgart* zählte die Feuerwehr vom Montagabend bis in den frühen Dienstag über 330 Einsätze. An der Stuttgarter Staatsoper wurden Teile der Dachverkleidung abgedeckt. Zudem stürzten Statuen von ihrem Sockel – die Seitenbühne hat unter Wasser gestanden.

Ein Teil des Daches des Stuttgarter Opernhauses ist zu sehen
Ein Teil des Daches des Stuttgarter Opernhauses liegt nach einem Unwetter auf dem Boden vor dem Opernhaus. © Marijan Murat/dpa

Es sei „verdammtes Glück“ gewesen, dass beim Herunterfallen des Dachs niemand zu Schaden gekommen sei, so der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl am Mittwochabend in Stuttgart, wo er sich im Schlossgarten ein Bild von den Schäden nach den Gewittern der vergangenen Tage machte. „Das hat etwas mit dem Klimawandel zu tun“, so der CDU-Politiker.

Und tatsächlich: Schon jetzt hat sich die Erde um rund 1,2 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit erhitzt. Die fatalen Folgen auch in Deutschland: Je nach Region gibt es mehr Hitzewellen und Dürren sowie Starkregen, Stürme, Unwetter und Überschwemmungen.

Letztere sollte jedoch zumindest in den kommenden Tagen ausbleiben, denn der Blick auf die Wetterprognose zeigt, dass dem Tiefdruckgebiet, dass sich jüngst über Baden-Württemberg und den Rest des Landes festgesetzt hatte, allmählich die Puste ausgeht.

WochentagWetter-Vorhersage
Donnerstag (1. Juli)bewölkt/regnerisch, 16 bis 23 Grad
Freitag (2. Juli)trocken/vereinzelt Schauer, 19 bis 26 Grad
Samstag (3. Juli)bewölkt/trocken, 21 bis 28 Grad
Sonntag (4. Juli)wechselhaft/, 19 bis 25 Grad

Am Donnerstag (1. Juli) werden Regenponchos und Schirme jedoch zunächst weiterhin benötigt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) startet der Tat wechselhaft. Im weiteren Verlauf gehen vereinzelt immer wieder Schauer nieder, die später auch wieder nachlassen dürften. Die Meteorologen gehen davon aus, dass die Höchsttemperaturen zwischen 16 und 23 Grad liegen.

In der Nacht zum Freitag (2. Juli) beruhigt sich die Wetterlage schließlich immer weiter. Hier liegen die Temperaturen zwischen 8 und 14 Grad, es soll jedoch vornehmlich trocken bleiben. Tagsüber kann es zwar vereinzelt zu leichten Schauern kommen, doch trotz wolkigem Himmel klettert das Thermometer auf bis zu 25 Grad

Wetter in Baden-Württemberg: So lautet die Prognose fürs Wochenende

In der Nacht zu Samstag (3. Juli) bleibt es überwiegend trocken. Stellenweise bildet sich Nebel bei Werten zwischen 9 und 14 Grad. Tagsüber zeigt sich der Samstag laut Experten heiter und soll der schönste Tag der Woche werden. Tagsüber können Temperaturen bis zu maximal 28 Grad erreicht werden – wer seinen Grill schon vermisst hat, kann ihn also spätestens dann wieder anschmeißen! Doch das Sommer-Vergnügen ist leider nur von kurzer Dauer. Schon gegen Abend machen sich dann zunehmend Wolken breit – vor allem in Südbaden kann es dann zu Regenschauern und vereinzelten Gewittern kommen.

Am Sonntag (4. Juli) lässt sich der Himmel im Südwesten nur selten blicken. Es bleibt überwiegend stark bewölkt, vielerorts kann es zu Schauern und Gewittern kommen. Die Temperaturhöchstwerte reichen von 19 Grad in höheren Lagen von Schwarzwald und Alb bis zu 25 Grad im Norden. Dieser Trend setzt sich dann auch für Anfang kommender Woche fort. (rob) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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