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Regen-Hammer im Januar: Wetter-Prognose sagt Nonstop-Niederschlag vorher

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Von: Josefine Lenz

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Wetter-Experten rechnen mit extremen Niederschlägen im Januar. In Baden-Württemberg sorgt aber nicht nur Regen für Schmuddelwetter, sondern auch Sturm und Kälte:

Das neue Jahr 2023 ist noch ganz frisch – und so wird wortwörtlich auch das Wetter im Januar. Zwar herrschen in den kommenden Tagen Temperaturen zwischen fünf bis 10 Grad, doch das soll sich zum Ende des Monats noch ändern. Außerdem erwartet die Bürger in Baden-Württemberg vor allem eins: Regen, Regen, Regen. Darüber berichtet HEIDELBERG24.

Regen-Hammer im Januar: Wetter-Prognose sagt Nonstop-Niederschlag voraus

Laut den Wetter-Prognosen von Wetter.com soll es beispielsweise in Heidelberg ab Montag (9. Januar) bis zum 24. Januar fast ausschließlich regnen. Nur an drei von 16 Tagen steht bislang kein Regen drin, doch bekanntlich ist das Wetter wechselhaft – es kann sich also durchaus noch ändern. Experten warnen deswegen auch aus, dass sich Flüsse und Bäche schnell füllen können und es zu Hochwasser kommen kann.

Neben viel Niederschlag drohen außerdem immer wieder heftige Windböen. „Da dürfen wir uns jetzt auf eine ziemlich spannende Wetter-Woche einstellen“, leitet ein Meteorologe von Wetter.com seinen Ausblick ein. „Da gibt es einiges an Wind und auch einiges an Regen.“ Durch ein Tief im Norden Europas und einem Hoch im Süden sammeln sich Stürme in der Mitte vom Kontinent. Das bedeutet „ziemlich viel Wind und Sturm“, so der Wetter-Experte. „Das kann dann ziemlich ruppig werden. Am Wochenende haben einige Modelle eine richtig satte Sturmlage auf dem Tisch“, meint er weiter.

Heftiger Niederschlag in Baden-Württemberg erwartet – „Bis zu 240 Liter Regen“

Aber eben nicht nur der Wind wird für einen ungemütlichen Januar sorgen, sondern nun mal auch der Regen. In den höheren Lagen, wie zum Beispiel im Schwarzwald, kann es außerdem schneien. In Baden-Württemberg können „gut und gerne rund 60 bis 120 Millimeter zusammen“ kommen, sagt der Meteorologe und fügt hinzu: „Bis zum nächsten Wochenende verdoppelt sich das Ganze zum Teil.“

Dominik Jung, Meteorologe von Wetter.net, macht sogar noch besorgniserregendere Prognosen. So soll es ab Montag vor allem im Westen und Süden von Deutschland extrem heftig regnen. „So eine heftige Regensummenkarte habe ich zuletzt bei der Ahrtal-Flut gesehen“, meint der Experte. Der Unterschied: Damals sind die Regensummen innerhalb weniger Stunden gefallen, die aktuelle Karte beläuft sich auf mehrere Tage.

Temperatursturz im Januar: Zum Monatsende wird‘s kalt

Dennoch: Es soll richtig nass werden. „Zum Teil 100 bis 240 Liter Regen pro Quadratmeter. Das könnte tatsächlich am Rhein und seinen Nebenflüssen zu Hochwasser führen“, so Jung.

Die Temperaturen halten sich bis zum 16. Januar übrigens zwischen sieben und zehn Grad. Danach wird das Thermometer aber schon fast an der Nullgrad grenzen kratzen. Zumindest liegen die Temperaturen Ende des Monats zwischen drei und fünf Grad. (jol)

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