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Fenster im „Wintermodus“ – dieser einfache Trick hilft Energiekosten zu senken

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Von: Madlen Trefzer

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In Zeiten steigender Energiekosten lohnt es sich nicht nur, weniger zu heizen, sondern auch das Heiz-Potenzial gänzlich auszuschöpfen. So kann Dir dieses Fenster-Tool dabei helfen:

Was die wenigsten wissen: Fenster richtig einzustellen, kann knifflig sein und sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Allerdings müssen sich Mieter darum keine Gedanken machen, denn Fenster sind reine Vermieter-Angelegenheit. Wenn‘s zieht, hängen die Fenster mit hoher Wahrscheinlichkeit schief im Rahmen oder die Dichtung ist alt und bröselt raus. Ist das der Fall, wird es höchste Zeit, dass Dein Vermieter dieses Probleme behebt.

Der richtige Anpressdruck - auch bekannt als „Wintermodus“ für Fenster - kann Heizkosten sparen

Dringen Außengeräusche ins Zimmer, ist auch das ein Hinweis auf undichte Fenster. Die Ursache kann allerdings auch ein falsch eingestellter Anpressdruck sein – im Internet auch bekannt als „Wintermodus“, weil er besser abdichten und so nebenbei Heizkosten sparen soll. Laut chip.de kannst Du den Anpressdruck oft auch selbst einstellen. Dieser kann durch ein kleines Rad am Fensterflügel nachjustiert werden. 

Eine falsche Einstellung an dem Rädchen führt dazu, dass Fenster nicht ordnungsgemäß abgedichtet sind. Wird der Luftzug, der vom Fenster ausgeht, auch durch das Drehen am Rädchen nicht weniger, kannst Du die Einstellungen wieder in den Ursprungszustand versetzen. Wichtig ist, dass der Fenstergriff dabei nicht mit Gewalt geschlossen wird, da sonst der Anpressdruck zu hoch wird und die Mechanik belasten kann. Für eventuelle Schäden müsstest Du in einem solchen Fall als Mieter selbst aufkommen. Auch interessant: Vermieter müssen Heizung warten lassen – eine regelmäßige Kontrolle der Heizkörper kann Einiges an Energiekosten sparen.

Deshalb solltest Du auch im Sommer auf den „Wintermodus“ der Fenster zurückgreifen

Die Mechanismen zum Einstellen des Anpressdrucks sind nicht bei allen Fenstern einheitlich. Auch die Anzahl der Rädchen kann sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden – hat Dein Fenster also mehrere, musst Du an allen drehen. Am besten funktioniert das mit einer Zange. Der „Wintermodus“ bei Fenstern ist aber nicht der einzige Trick, den Du kennen solltest. Auch Rollläden leisten ihren Beitrag beim Sparen von Heizkosten

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Grundsätzlich ist es auch im Sommer durchaus sinnvoll, den „Wintermodus“ am Fenster einzustellen, schließlich kommt so keine unerwünschte, heiße Außenluft in die Wohnräume. Überhaupt sind gute Dichtungen das A und O für gut isolierte Fenster, Anpressdruck hin oder her. Oft zeigen Fenster nämlich ein ganz anderes Problem – sie sind zu dicht. Das kann zu Schimmelbildung führen, wenn man nicht regelmäßig lüftet. (mad)

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