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Zahnpasta im Öko-Test: „Ungenügend“ – DIESE Marken fallen durch

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Von: Katja Becher

Zahnpasta im Öko-Test 2021: Vernichtendes Ergebnis für 13 Zahncreme-Marken! Auf welche Produkte man wegen versteckter Problemstoffe besser verzichten sollte:

Eine gute Zahnpasta für Erwachsene enthält alle wichtigen Inhaltsstoffe zur Vorbeugung von Karies und für gesunde Zähne. Am wichtigsten dabei ist der Wirkstoff Fluorid. Unerwünscht hingegen sind gewisse Problemstoffe, die die Schleimhäute reizen oder der Umwelt schaden können. Doch genau solche Stoffe haben die Experten von Öko-Test* in mehreren Zahnpasten entdeckt. 13 Marken schnitten im Test mit „mangelhaft“ oder sogar noch schlechter ab. HEIDELBERG24* gibt einen Überblick über die Gewinner und Verlierer im Zahnpasta-Test 2021:

Zahnpasta im Öko-Test: Fluorid gewinnt! Das sind die Test-Sieger 2021

Im aktuellen Öko-Test („ÖKO-Test Magazin“ Ausgabe 04/2021) wurden insgesamt 60 Universal-Zahnpasten – darunter 14 zertifizierte Naturkosmetika – sowie erstmals auch drei Zahnputztabletten genauer unter die Lupe genommen und verglichen. Dabei achteten die Experten unter anderem auf den wichtigen Inhaltsstoff Fluorid. Dieser sorgt bei einer Zahnpasta für den Schutz vor Karies, indem er die Reminalisierung der Zähne verbessert. „Alle Zahnpasten im Test enthalten Fluorid“, so das erfreuliche Ergebnis der Öko-Experten im Testbericht. In fast allen Produkten stecke die von zahnärztlichen Fachgesellschaften empfohlene Menge Fluorid – nur in der „Hydrophil Zahncreme Pure Mint mit Fluorid“ sei der Inhaltsstoff nach Ansicht der Tester zu schwach dosiert.

Für die meisten der getesteten Zahnpasten lief der Test hingegen erfreulich. 39 Marken schnitten mit Bestnote „sehr gut“ ab – darunter zum Beispiel folgende Marken aus dem Supermarkt oder der Drogerie:

Auch interessant: Das sind die Ergebnisse im Sonnencreme-Test 2021 der Experten von Öko-Test.*

Zahnpasta: Problemstoffe in mehreren Produkten – Finger weg bei DIESEM Inhalt

Der Öko-Test zeigt allerdings auch: Nicht alle Zahnpasten sind frei von Problemstoffen. „Das ist der Hauptgrund, weshalb 13 Universalzahncremes mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ durch den Test fallen“, so die Experten von Öko-Test. Häufiger im Test wurde nach den Angaben der Problemstoff Natriumlaurylsulfat gefunden – ein Tensid, das die Schleimhäute reizen kann. „Lassen Sie Zahnpasta im Regal liegen, wenn Natriumlaurylsulfat (Sodium Lauryl Sulfate) deklariert ist“, warnen die Experten von Öko-Test. Der Stoff wurde in 18 Zahnpasta-Marken entdeckt.

Eine weitere Stoffgruppe, die im Test kritisiert wird, sind PEG-Verbindungen, die ebenfalls in 15 Zahnpasten enthalten waren. Diese können nach Angaben der Tester die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. Auch synthetische Polymere werden von Öko-Test als kritisch angesehen, da es sich dabei um flüssiges Plastik handelt, das über Abwasser in die Umwelt geraten kann. Dieses war laut Test-Ergebnis in vier Zahncremes enthalten.

Zahnpasta im Öko-Test 2021: „Mangelhaft“ und schlechter – das sind die 13 Verlierer

Die Problemstoffe in den Zahnpasten, die die Experten unter die Lupe genommen haben, sind der Hauptgrund, warum 13 Produkte mit „mangelhaft“ oder sogar „ungenügend“ durch den Test gefallen sind. Das sind die Verlierer:

Zahnpasta im Öko-Test 2021: „Zahnputztabletten kein gleichwertiger Ersatz“

Erstmals wurden im Öko-Test 2021 auch drei Zahnputztabletten-Marken untersucht – allerdings mit eher ernüchterndem Ergebnis. Die Tabletten werden zerkaut und anschließend wie gewohnt mit der Zahnbürste geputzt. Einen Vorteil sieht Öko-Test darin, dass die Tabletten ohne Plastik auskommen. Es sei allerdings nicht klar, wie gut sie vor Karies schützen. „Eine Tablette beinhaltet nur ein Drittel des Fluorids, das in einem Gramm Zahncreme steckt“, lautet es im Testurteil von Öko-Test. Darum könne man Zahnputztabletten „derzeit nicht als gleichwertigen Ersatz“ für Zahnpasta empfehlen. (kab) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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